Er hat um Hilfe gebeten und genau das macht den Unterschied.
Ein Schäfer aus der Region hat uns kontaktiert, weil er eine weitere Hündin kastrieren lassen möchte. Er wollte wissen, ob wir helfen können.
Ja, das können wir!
Was viele Menschen nicht wissen: Herdenschutzhunde leben unter ganz anderen Bedingungen als Familienhunde. Sie kennen keine Spaziergänge an der Leine, keine Autofahrten und oft auch keinen direkten Kontakt zu Tierarztpraxen. Ihr Alltag spielt sich draußen bei der Herde ab – dort, wo sie arbeiten und leben.
Deshalb braucht auch die Kastration besondere Vorbereitung. Um die Hündin möglichst stressfrei zu sichern, werden wir mit einer Lebendfalle arbeiten. Ruhig, sicher und angepasst an das Leben, das sie kennt. Nach der Kastration und dem Chippen darf sie zurück zu ihrer Herde und in ihre gewohnte Umgebung.
Besonders gefreut hat uns jedoch etwas anderes. Wir haben vor einiger Zeit bereits eine Hündin des Schäfers kastriert. Er hat offensichtlich positive Erfahrungen und Unterstützung durch uns kennengelernt und sich daher erneut an uns gewandt. Noch während des Gesprächs über die zweite Hündin fragte der Schäfer, ob wir auch seinen Rüden kastrieren könnten. Denn Verantwortung endet nicht bei den weiblichen Tieren. Zur Verhinderung ungewollten Nachwuchses gehören immer beide Seiten.
Genau solche Gespräche geben Hoffnung. Denn nachhaltiger Tierschutz funktioniert nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort.
Wenn Schäfer und Landwirte wissen, dass sie Unterstützung bekommen, entstehen Vertrauen und Zusammenarbeit und damit die Chance, langfristig etwas zu verändern. In diesem Fall ist genau dies geschehen.
Die Kastration der Hündin kostet rund 200 Euro, die des Rüden etwa 170 Euro.
Mit unserem Spendenmarathon bis zum 15. September sammeln wir Spenden, um genau solche Einsätze möglich zu machen. Jede Unterstützung hilft uns dabei, Tiere zu kastrieren, Leid frühzeitig zu verhindern und Menschen vor Ort bei verantwortungsvollen Entscheidungen zu begleiten.
Denn Prävention bedeutet nicht nur, Tiere zu versorgen. Prävention bedeutet auch, gemeinsam Lösungen zu schaffen, bevor neues Leid entsteht.
Ansprechpartner
Bei weiteren Fragen wende dich bitte an:
Prävention:
Spendenbetreuung:
Ines Paschmanns
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Betreuung SOS Aufrufe/Sonderaufrufe, allgemeine Spenden
Telefon: (0152) 34 22 19 40
E-Mail: ines.paschmanns@streunerherzen.com
Bankverbindung
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