Castagna – Wenn der Wunsch nach einem Zuhause immer größer wird

Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt – so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.


Was ist mir passiert?

Die kleine Castagna wurde Mitte Oktober mutterseelenallein auf einem Feld gefunden. Weit und breit konnte man weder ihre Mutter noch ihre Geschwister finden. Als sie dann Gott sei Dank gefunden wurde, brachte man sie direkt in unser Kooperationstierheim, die L.I.D.A. in Olbia.

Wo bin ich?

Seit Oktober lebt Castagna nun in der L.I.D.A. auf Sardinien und wartet auf ihr Ticket ins Glück.

Wie bin ich?

Die hübsche Hündin ist nun knapp fünf Monate in der L.I.D.A. und bei unserem Besuch Anfang Mai habe ich sie kaum wieder erkannt. Aus dem kleinen, süßen Welpen ist mittlerweile eine stattliche und wunderschöne Hündin geworden.

Castagna konnte unseren Besuch kaum erwarten und steckte schon direkt ihr Köpfchen durch das Gitter, um unsere Aufmerksamkeit zu ergattern. Als wir dann im Gehege waren, war die Freude so unfassbar groß, dass ihr ganzer Körper wackelte. Sie wusste überhaupt nicht, wohin mit ihrer Freude und rannte von Mensch zu Mensch. Dabei robbte sie teilweise über den Boden und bettelte förmlich um Streicheleinheiten. Sie ist junghundetypisch noch sehr verspielt und fand alles, was wir dabeihatten, super interessant. Als sie sich dann etwas beruhig hatte, setzte sie sich neben uns und ließ sich, mit der Sonne auf dem Fell, den Kopf kraulen. Auch das Umlegen einer Leine machte ihr wenig aus und sie blieb dabei ruhig.

Castagna versteht sich mit den anderen Hunden im Gehege und hat in einem von ihnen einen tollen Spielpartner gefunden. Dennoch ist die Sehnsucht nach dem Menschen so groß, dass sie beim Verlassen des Geheges winselte und am liebsten mitgekommen wäre. Die junge Hündin braucht den Menschen und die Liebe, welche sie hoffentlich bald in ihrer neuen Familie findet.

Was suche ich?

Castagna möchte schnell das Tierheimleben hinter sich lassen und gemeinsam mit ihrer neuen Familie durchstarten. Die Hündin ist noch im Wachstum und wird sicherlich noch ein paar Zentimeter größer werden. Castagnas neue Familie sollte auf das Abenteuer Tierschutzhund Lust haben und sich bewusst sein, dass die kleine Maus vermutlich noch nie in einem Haus gelebt hat. Sie wird anfangs erst einmal eine Eingewöhnungszeit brauchen, um alles Neue zu verstehen und erlernen. Ihr wird sicherlich ein Besuch in der Junghundegruppe helfen, um sich zu orientieren, aber auch um als Team mit ihrem neuen Menschen zusammenzuwachsen. Wir sind uns sicher, dass Castagna sich schnell einleben wird und das Leben bei dir genießen wird.

Hast du dich in die hübsche Hündin verliebt? Dann melde dich schnell bei mir 😊.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Castagna kann nach Deutschland ausreisen.

Geboren

ca. 25.08.2023

Alterskategorie

Welpen/Junghunde

Rasse

Schäferhund Mischling

Schulterhöhe

ca. 55 cm (Stand 02.05.2024, im Wachstum)

Gewicht

ca. 25 kg

Geschlecht

Weiblich

Kastriert

Ja

Geimpft

Ja

Gechippt

Ja

Mittelmeerkrankheiten

Test folgt nach Einreise

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

Nein

Aufenthaltsort

L.I.D.A. Olbia, Sardinien

Gesucht wird

Zuhause

Hundeverträglichkeit

Ja

Katzenverträglichkeit

Unbekannt

Kinderlieb

Unbekannt

Jagdtrieb

Unbekannt

Garten

Ja

Zweithund

Gerne, kein Muss

Hundeschule

Ja

Ansprechpartner

Charleen Struckmeier


Vermittlung Jagdhunde

Telefon: (0160) 63 74 25 4
E-Mail: charleen.struckmeier@streunerherzen.com

Video

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Schäferhund – Intelligenter Begleiter mit Ansprüchen

Schäferhund Mischlinge

Geschichte bzw. Herkunft

Die Vorfahren des Deutschen Schäferhundes gehen auf kurz- und stockhaarige Schläge von Hütehunden aus Deutschland zurück, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts auch in vielen Gegenden Europas vorkamen und sich auch dort zu eigenen Rassen entwickelt haben. Sie alle waren keine reinen Hütehunde, hatten zwar die Aufgabe, die Herden zu treiben, sollten aber auch das Hab und Gut der Hirten bewachen und beschützen. Der Deutsche Schäferhund geht vor allem auf die süddeutschen Schläge aus Thüringen und Württemberg zurück.

Als Begründer dieser Rasse gilt Max von Stephanitz, der von diesem Hundetyp schlichtweg begeistert war. So kaufte er am 15. Januar 1898 von einem Züchter aus Frankfurt den dreijährigen “Hektor von Linksrhein”, den er in “Horand von Grafrath” umbenannte, der erste im Zuchtbuch des Vereins für deutsche Schäferhunde (SV) eingetragene Deutsche Schäferhund. Dieser und sein Bruder “Luchs von Sparwasser” sind die Stammväter der Rasse, von denen die meisten Deutschen Schäferhunde abstammen. Als Stammmutter gilt die Hündin “Mari von Grafrath”.

Ein erster Hunderassestandard entstand 1891, in dem Max von Stephanitz die Hunderasse in drei Klassen dividierte: lang-, rau- und glatthaarige Schäferhunde.

Rassebeschreibung
  • FCI Standard: Nr. 201
  • Gruppe: 1. Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
  • Sektion: 1. Schäferhunde
  • Farbe: Schwarz, schwarz mit braun, grau (weiß ist vom SV nicht anerkannt)
  • Fell: Stockhaar oder Langstockhaar
  • Widerristhöhe: Rüden: 60 – 65 cm, Hündin: 55 – 60cm
Körperform

Der Deutsche Schäferhund ist mittelgroß, kräftig und stark bemuskelt, sollte jedoch niemals schwerfällig dabei wirken. Er ist eher länger als hoch, wobei der Widerrist den höchsten Punkt des Rückens bildet.

Der Körperbau sollte trocken sein, ohne Fett oder loses Bindegewebe, mit sich klar abzeichnenden Muskeln. Der Brustkorb ist tief und gut gewölbt. Die Winkelung der Gliedmaßen bietet den größtmöglichen Schritt. Die Hinterhand greift dabei bis über die Körpermitte vor und gibt so größtmöglichen Schub von hinten. Der Deutsche Schäferhund ist ein ausdauernder Traber.

Die Kopfform ist keilförmig, die Kopfgröße steht in gutem Verhältnis zum restlichen Körper. Die Stirn ist nur wenig gewölbt, der Nasenrücken gerade. Zugelassen ist ausschließlich eine schwarze Nase. Die Lippen sind straff, trocken, dunkel gefärbt und schließen gut.

Der Deutsche Schäferhund hat Stehohren, deren Größe im guten Verhältnis zum Kopf stehen sollte. Sie werden aufrecht und nach vorne gerichtet getragen. Die Augen sind in jedem Falle dunkel und etwas schrägliegend. Es sollte stets der Eindruck von Aufmerksamkeit erweckt werden.

Die Rute wird sichelförmig und herabhängend getragen. Die Pfoten sind rundlich und kurz, auch die Krallen sind kurz und kräftig. Sowohl Krallen als auch Ballen sind von dunkler Farbe.

Arbeitseinsatz

Der Schäferhund ist aufgrund seiner Intelligenz und seines ruhigen, aber sehr aufmerksamen Wesens ein absoluter Allrounder im Alltag und im Dienst. Er eignet sich bei entsprechender Auslastung hervorragend als Sport- und Familienhund, er ist aber auch ein beliebter Dienst- und Schutzhund, Rettungs- und Therapiehund, Blindenführhund, Hütehund.

Fitness-Ansprüche

Der Schäferhund ist ein Ausdauerkünstler und bedarf ausreichender Bewegung. Zudem muss seine Intelligenz gefordert und gefördert werden durch Hundesport und kopfmäßige Auslastung. Hier stehen ihm alle Sparten des Sports offen.

Rassespezifische Charakterzüge

Der Schäferhund ist bei entsprechender Sozialisierung ein absolut sozialer Hund, der sich mit anderen Tieren sehr gut versteht.

Er verfügt über ein festes Wesen, Angst sollte er nicht zeigen. Vielmehr sollte er aufmerksam und neugierig an neue Sachen herangehen.

Der Schäferhund neigt aufgrund seiner Hütehund- und Beschützervergangenheit zu Kontrollverhalten. Er möchte gerne alles überblicken und zu allem sein Einverständnis geben. Dies muss durch konsequente, aber keinesfalls grobe Hand im Rahmen gehalten werden. Die Rasse ist im Gegenteil sehr leichtführig und mit leisen Worten zu erziehen, wenn man Zugang zu ihr gefunden hat. Denn Schäferhunde verfügen über einen unglaublichen will to please, also dem Willen, seinem Menschen zu gefallen.

Haltungsempfehlung

Der Schäferhund sollte im Haus mit Garten gehalten werden und ist auch gut für Familien geeignet. Leider sieht man nach wie vor häufig Zwingerhaltung, die jedoch abzulehnen ist. Wie jeder andere Hund möchte der Schäferhund bei seiner Familie sein.

Insgesamt ist er eher für erfahrene Hundehalter empfehlenswert, da er über einen starken Charakter verfügt und teilweise zu Kontrollverhalten neigt. Bei richtiger Haltung und Erziehung ist er jedoch ein sehr sozialer und leichtführiger Begleiter.


Reinrassige Schäferhunde