Weltkastrationstag – warum Kastrationen alles verändern

Wenn Tradition und Statistik gegen uns arbeiten – Gedanken zum Weltkastrationstag 

Wir berichten häufig darüber, wie wichtig Kastrationen im Tierschutz auf Sardinien sind. Der heutige Tag bringt es auf den Punkt: Ohne Kastrationen kämpfen wir gegen Windmühlen! Wir nehmen Tiere auf, versorgen und vermitteln. Wir freuen uns über glückliche Happy Ends und trauern und leiden wegen der Schattenseiten im Tierschutz. Wir geben einfach weiter unser Bestes, was täglich all unsere Energie kostet. Doch letztlich bekämpfen wir damit die Symptome und nicht die Ursache. Denn: Kastrationen sind der entscheidende Schlüssel für Veränderung!

Wären alle heimatlosen Katzen und Kater kastriert, könnte das Leid sich nicht über Generationen hinweg fortsetzen. Um es einmal greifbar zu machen: Eine nicht kastrierte streunende Katze ist ca. ab dem fünften Lebensmonat fortpflanzungsfähig und kann mehrmals pro Jahr trächtig werden. So bekommt sie in ihrem Leben unzählige Kitten, die ebenfalls Babys in die Welt setzen. Der Kreislauf setzt sich fort. In zehn Jahren können so aus zwei unkastrierten Tieren 80 Millionen werden. Es gäbe dann fast so viele Katzen wie in ganz Deutschland lebende Menschen – kaum vorstellbar! Unkastrierte Kater tragen logischerweise ihren Teil dazu bei. Sie leiden zusätzlich unter Revierkämpfen, dadurch bedingten Verletzungen und übertragen Krankheiten wie FIV oder FeLV. 

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Bei Hunden stehen wir vor anderen Herausforderungen. Hunde werden auf Sardinien vorrangig als Nutztiere gehalten. Kastrierte Tiere gelten leider in vielen Köpfen immer noch als „minderwertig“ und weniger leistungsfähig. Hinzu kommt, dass Jäger und Bauern oftmals nicht über die finanziellen Mittel für Kastrationen verfügen. Als Ergebnis kommt es häufig zu ungewollten Welpen, die anschließend regelrecht entsorgt werden. Mit viel Glück landen die Kleinen im Tierheim, denn alleine sind sie nicht überlebensfähig.

Eines haben fehlende Kastrationen bei Hunden und Katzen gemeinsam: Die Folgen sind häufig kranke, geschwächte, hungernde und zum Teil misshandelte Tiere

Bis heute konnten durch eure Spenden sensationelle 3533 Katzen und Hunde kastriert werden. Genauso großartig ist es, dass unsere Arbeit immer bekannter wird und zu einem Umdenken in der Bevölkerung auf Sardinien führt. Je nach Saison erreichen uns fast täglich Hilferufe von Sarden, die von unserer Arbeit gehört haben und um Unterstützung für ihre eigenen oder heimatlose Tiere bitten. Steter Tropfen höhlt den Stein – wir geben nicht auf!

Denn: Jedes kastrierte Tier macht einen riesigen Unterschied für die nächsten Generationen! Also helft uns bitte, den aktuellen und viele weitere Kastrationstöpfe zu füllen, um die nächsten Katzen und Hunde kastrieren zu können. 

Ihr möchtet mehr über den Bereich Prävention erfahren? Hier findet ihr weitere Informationen zu den verschiedenen Säulen unserer Präventionsarbeit.

Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wende dich bitte an:

Spendenbetreuung:

Ines Paschmanns


Betreuung SOS Aufrufe/Sonderaufrufe,
Betreuung Allgemeine Spenden

Telefon: (0152) 34 22 19 40

E-Mail: ines.paschmanns@streunerherzen.com

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