Teil 1: Das Leid der Ungewollten

Kastration bedeutet das Leid der Ungewollten und deren Mütter zu verhindern – viele von ihnen werden geboren, um zu sterben!

Wenn ihr an Tiermütter denkt, an deren Welpen oder Kitten, habt ihr ein idyllisches Bild im Kopf, ein Bettchen, in dem die Mutter liegt und ihre flauschigen, süßen Tierbabys säugt.

Dieses Bild entspricht aber nicht der Realität der ungewollten Kitten und Welpen auf Sardinien.

Das Leid der ungewollten Kitten

Das Leben der Straßenkatze ist oft qualvoll. Wenn sie Junge gebärt, hat sie als Katzenmutter die schlechtesten Voraussetzungen. Sie selbst ist mit hoher Wahrscheinlichkeit unterernährt, von Parasiten befallen, an Katzenschnupfen erkrankt oder Virusträgerin. Geschwächt bringt sie ihre Jungen irgendwo im Dickicht zur Welt. Durch eventuell vorhandene Vorerkrankungen der Mutter sterben manche Kitten bereits in den ersten 100 Tagen, teilweise unter großer Qual.

Wenn sie doch überleben, sind sie meist geschwächt und laufen verzweifelt umher, in der Hoffnung im Müll der Menschen Futter zu finden. So hungrig und kraftlos werden sie leichte Beute der Wildtiere oder bei der Nahrungssuche einfach vom Auto überfahren.

Nicht alle Katzen werden auf der Straße geboren. Manchmal werden sie auch einfach nach der Geburt, oder wenn sie nicht mehr klein und niedlich sind, von Menschen ausgesetzt. Sie werden grausam ihrem Schicksal überlassen, wenn nicht sogar lebendig begraben, vergiftet, ertränkt oder in einer Mülltüte wie Abfall entsorgt.

Das Leid der Hündinnen

Viele Hunde auf Sardinien sind keine Familienmitglieder, sondern werden als Gebrauchsgegenstände betrachtet

Zum Beispiel die Jagdhündin, die ein Leben an der Kette fristet oder in einem dunklen Verschlag gehalten wird und nur am Wochenende für die Jagd benutzt wird. Unkastriert wird sie gemeinsam mit anderen unkastrierten Rüden zusammen ‚aufbewahrt‘. Während ihrer Läufigkeit ist sie den Rüden schutzlos ausgeliefert und wird massiv bedrängt. Sie wird in dieser Zeit viele Male gedeckt, man lässt „die Natur gewähren“.

Sobald sie trächtig geworden ist und nicht mehr zur Jagd taugt, wird sie im Hinterland ausgesetzt. In manchen Fällen sogar angekettet, um qualvoll zu verhungern und zu verdursten. Sollte sie doch gebären dürfen, werden ihr die Welpen sofort nach der Geburt entrissen und getötet.

Oder die Herdenschutzhündin, die, eingestuft als Nutztier, frei bei ihrer Herde lebt. Ein Herdenschutzhund muss funktionieren. Seine Aufgabe ist es, die Schafherde zu bewachen und Tag und Nacht bei den Tieren zu sein.

Kommt es zu Nachwuchs, tauschen die Schäfer untereinander die „besten“ Welpen aus, die „übrigen“ werden entsorgt, indem man sie aussetzt. Eine alte Tradition ist es auch, der Mutter einen Welpen zu lassen, damit sie keinen Milchstau bekommt. Die anderen Welpen werden ihr zeitnah weggenommen und getötet.

In den meisten Fällen wird nicht kastriert. Es gibt noch die tradierte Vorstellung, dass kastrierte Hunde „minderwertig“ sind und ihre Arbeit nicht mehr gut verrichten können.

Möchtest du dazu beitragen, das Leid der Ungewollten zu verhindern?

Wir haben mit unserer Präventionsarbeit auf Sardinien schon viel erreicht, sind aber auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Nur Kastrationen können das Leid der Tiermütter und ihrer Jungen verhindern!

Hilf mit und spende für unseren Kastrationsfond oder unterstütze uns längerfristig und werde zum Tatzenhüter.

DEINE Unterstützung macht den Unterschied!

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