Olivia Carina – Auf dem Weg von der Unsicherheit zum Vertrauen

Alle Angaben entsprechen den Angaben der Pflegestelle. Alle Hunde wurden einmalig einem Tierarzt vorgestellt zur Blutprobenabnahme für den Mittelmeercheck. Hier erhält der Hund einen Erstcheck (Ohren, Augen, Zähne, etc.). Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich. Sie adoptieren Second-Hand-Hunde, die vorher kein Familienleben kannten und auf den Straßen ums Überleben gekämpft haben, dies hinterlässt oft psychische Spuren und körperliche Defizite.


Was ist mir passiert?

2022 fanden Touristen beim Wandern in den Bergen zwei kleine Welpenmädchen: Olivia Carina und ihre Schwester Olias. Die beiden hatten sich in der Macchia in einem Dornengebüsch verkrochen und waren total verschreckt. Sie waren völlig abgemagert, mit Parasiten übersät und hatten Dornen im Gesicht. Zum Glück wurden die beiden gefunden, denn sie waren noch viel zu klein, um sich selbst zu versorgen, und hätten mit Sicherheit nicht überlebt. Die beiden Schwestern wurden in unser Kooperationstierheim, die L.I.D.A. in Olbia, gebracht.

Wo bin ich?

Olivia Carina lebt seit September 2025 auf einer Pflegestelle in einem Haus mit Garten. Dort wohnt sie mit zwei fast erwachsenen Kindern und zwei weiteren Hunden zusammen. Mit Ruhe und in ihrem eigenen Tempo hat sie sich behutsam in den neuen Alltag eingefunden.

Wie bin ich?

Olivia Carina ist ein sanftes, liebenswertes und freundliches Hundemädchen, das mit geduldiger und einfühlsamer Begleitung das Potenzial zu einem wunderbaren Familienmitglied hat. Mit den richtigen Menschen an ihrer Seite wird sie zu einer treuen Begleiterin, die man nicht mehr missen möchte.

Olivia zeigt sich Nähe gegenüber meist offen, genießt aber ebenso ihre Ruhephasen, sei es in einem der Hundekörbchen oder entspannt auf dem Sofa. Ausgedehnte Spaziergänge mit ihrem Rudel mag sie sehr. Sobald sich der Kofferraum öffnet, springt sie freudig ins Auto, auch wenn sie während der kurzen Fahrt noch etwas aufgeregt ist.

Bei Spaziergängen begegnet sie anderen Hunden neugierig und interessiert. Jogger, Radfahrer oder Reiter verunsichern sie nicht. Wildspuren im Wald findet sie allerdings besonders spannend. Hier braucht sie eine souveräne Führung, den weiteren Aufbau eines sicheren Rückrufs sowie regelmäßige Aufmerksamkeitsübungen.

Zeitweise bleibt sie zusammen mit den anderen Hunden bereits alleine zu Hause, ganz ohne Hundegesellschaft musste sie bislang noch nicht bleiben. Olivia ist inzwischen zuverlässig stubenrein und nutzt den Garten gerne – sowohl allein als auch gemeinsam mit den anderen Hunden.

Tierarztbesuche verunsichern sie aktuell noch sehr. Sie zittert vor Angst, bleibt dabei jedoch stets lieb und geduldig. Kommt Besuch ins Haus, bellt sie zunächst kurz mit den anderen Hunden, beruhigt sich aber schnell wieder und nimmt vorsichtig Kontakt auf. Wichtig ist, dass man sie nicht bedrängt. Wenn sie sich zurückzieht, braucht sie einfach etwas Zeit und möchte selbst entscheiden, wann sie auf Menschen zugeht.

Was suche ich?

Für Olivia wünschen wir uns ruhige, geduldige und verständnisvolle Menschen mit Erfahrung im Umgang mit sensiblen und unsicheren Hunden. Menschen, die bereit sind, sich auf ihre feine und vorsichtige Art einzulassen und ihr mit Klarheit und Wärme begegnen.

Sie braucht ein Zuhause mit viel Herz und Geduld. Menschen, die sie auf ihrem weiteren Weg begleiten und verstehen, dass Ankommen Zeit braucht. Mit liebevoller Konsequenz, Einfühlungsvermögen und positiver Verstärkung wird sich Olivia Carina zu einer treuen und wunderbaren Begleiterin entwickeln, die ihren Menschen jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Das wünschen wir uns für Olivia Carina:

  • Ein ruhiges Zuhause im ländlichen Raum oder am Stadtrand
  • Menschen mit Erfahrung im Umgang mit unsicheren Hunden, respektvoll, geduldig und empathisch
  • Gerne einen souveränen, freundlichen Ersthund als Orientierung und Unterstützung
  • Viel Zeit und Freude daran, gemeinsam mit ihr zu wachsen – etwa durch Spaziergänge, Wanderungen,
    Social Walks oder Degility
  • Einen sicher eingezäunten Garten, in dem sie sich frei und sicher bewegen kann
  • Strukturierte, klare Tagesabläufe, die Halt geben
  • Keine Kleinkinder, sondern ruhige und hundeerfahrene Kinder ab ca.16 Jahren

Wir vermitteln bundesweit, wenn du dazu bereit bist, Olivia Carina auf der Pflegestelle kennenzulernen und abzuholen.

Geboren

ca. 15.04.2022

Alterskategorie

Erwachsene

Rasse

Labrador Mischling

Schulterhöhe

ca. 50 cm

Gewicht

ca. 22 kg

Geschlecht

Weiblich

Kastriert

Ja

Geimpft

Ja

Gechippt

Ja

Mittelmeerkrankheiten

1. Test komplett negativ

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

Nein

Aufenthaltsort

53343 Wachtberg

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Gesucht wird

Zuhause

Hundeverträglichkeit

Ja

Katzenverträglichkeit

Unbekannt

Kinderlieb

Ja, ab ca. 16 Jahren

Jagdtrieb

Ja

Garten

Ja

Zweithund

Ja, souveräner Ersthund

Hundeschule

Ja

Ansprechpartner

Susanne Möllenhoff


Vermittlung Welpen

Telefon: (0173) 52 76 27 5
E-Mail: susanne.moellenhoff@streunerherzen.com

Video

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Labrador Retriever

Reinrassige Labrador Retriever


Geschichte bzw. Herkunft

Der Süden Neufundlands ist die Heimat des Labrador Retrievers. Labrador, die gleichnamige Halbinsel Kanadas, hat nichts mit der Namensgebung zu tun. Die Vorfahren des Labrador Retrievers sind unter den so genannten St. John’s Hunden zu suchen. Die Rasse ist das Ergebnis einer mehrere Jahrhunderte währenden Selektion von Arbeitshunden, die den Menschen bei der Jagd und bei der Verrichtung der täglichen Arbeit zur Seite standen. Dem Labrador Retriever oblag traditionell der jagdliche Einsatz: Er brachte erlegte Wasservögel an Land. Die ersten Labrador Retriever gelangten zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach England und sie avancierten schnell zu einem beliebten Apportierhund. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Rassebeschreibung
  • Gruppe: 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde
  • Sektion: 1 Apportierhunde
  • Größe: Zwischen 54cm und 57cm
Erscheingungsbild
  • Fellfarben: Das Haarkleid des Hundes ist stockhaarig, kurz, dicht, hart, nicht wellig und gut mit Unterwolle versehen. Die Rasse ist in drei attraktiven Farbvarianten vertreten: Schwarz, Gelb und Braun. In einem einzigen Wurf können drei Farben vorkommen.
  • Größe: Labrador Retriever sind kräftig gebaute Hunde von mittlerer Größe. Die ideale Schulterhöhe beträgt 56 – 57cm bei Rüden und 54 – 56cm bei Hündinnen.
  • Kopf: Ein breiter Kopf mit deutlichem Stopp.
  • Rute: Otterrute; die mit kurzem, dichten Fell bedeckte Rute zeigt einen sehr dicken Ansatz und verjüngt sich allmählich zur Rutenspitze hin.
Rassespezifische Charakterzüge

Labrador Retriever sind gutmütige und freundliche Hunde. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder unangebrachte Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Der Labrador Retriever verhält sich sowohl seiner Umwelt als auch Menschen gegenüber freundlich, aufgeschlossen und neugierig. Er fühlt sich in der Gegenwart von Menschen wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahekommen. Ausgeprägt ist sein Wille zu gefallen (engl. „will to please“).

Der Labrador Retriever ist ein sehr geduldiger und ausgeglichener Hund. Dies rührt wahrscheinlich von seiner langjährigen jagdlichen Nutzung her. Als Apportierhund hatte der Labrador Retriever während der Jagd neben seinem Herrchen oder Frauchen zu liegen, bis das Wild aufgestöbert und geschossen war, um dann das tote Wild zu apportieren. Ein Retriever sollte ein „weiches Maul“ haben, er sollte die Beute ohne Beschädigung zum Hundeführer bringen. Geblieben ist dem Labrador Retriever auch seine Liebe zum Wasser und zum Apportieren.

Trotz seiner eigentlich sehr ruhigen Art benötigt der Labrador Retriever viel geistige und körperliche Beschäftigung.

Haltungsempfehlung

Auch wenn Labrador Retriever über ein hohes Maß an Vielfältigkeit verfügen, so sind es doch ihre Apportierfreude und ihre jagdlichen Fähigkeiten, die weltweit Hundefreunde begeistern. Labrador Retriever brillieren auf Field Trials und erweisen sich als routinierter Partner des Jägers. Das Apportieren von erlegtem Feder- und Wasserwild zählt zu ihren Hauptaufgaben. Arbeitswille, Standruhe und Ausdauer gehören zu den markantesten Merkmalen der Rasse. Wer sich nicht dazu berufen fühlt, seinen Hund jagdlich zu führen, findet in der Dummy-Arbeit eine Alternative. In England wird der Labrador Retriever heutzutage überwiegend für Arbeiten nach dem Schuss eingesetzt. In Deutschland übernimmt er oft auch die Arbeit vor dem Schuss und erfreut sich als Familienhund großer Beliebtheit. Die Erziehung des Labrador Retrievers gilt als relativ unproblematisch. Auf eine konsequente Erziehung ohne übertriebene Härte sollte allerdings Wert gelegt werden. Familienanschluss und sehr viel Bewegung sind ein Muss, wenn sich der pflegeleichte Retriever wohlfühlen soll.


Labrador Retriever Mischlinge