Manche Wege beginnen leise – so wie deiner, als du noch unsere „Grace“ warst. Eine vorsichtige, unsichere Hündin, die erst lernen musste, dass das Leben auch freundlich sein kann.
Dein Weg führte dich über eine Pflegefamilie weiter – und dann kam der Moment, der alles verändert hat: Du wurdest von deinem Frauchen gesehen.
Aus Grace wurde Dana. Eine Hündin, die Vertrauen gefasst hat, die gewachsen ist und so viel zurückgegeben hat. Deine besondere Art, deine Sensibilität und dein feines Gespür für Menschen haben nicht nur dein Frauchen, sondern viele Herzen berührt.
Es tut gut zu wissen, dass du dein Zuhause gefunden hast – einen Ort, an dem du ankommen durftest und geliebt wurdest, genau so, wie du bist.
Liebe Dana, du hast deinen Platz im Leben gefunden und wirst weit über diese Zeit hinaus Spuren hinterlassen.
Am 19.02.2026 musste deine Familie sich schweren Herzens von die verabschieden.
Unser Dank gilt deinem Frauchen, das dich all die Jahre begleitet und dir ein so wunderbares Leben geschenkt hat.
Run free, kleine Grace.
Du wirst nie vergessen sein.
Hier der Abschied des Frauchens:
Wir haben die Entscheidung, sie gehen zu lassen, nicht leichtfertig – aber unter dem Aspekt, ihr Leiden nicht zu verlängern – getroffen. Dana hat innerhalb kürzester Zeit ein Leberversagen entwickelt, das durch intensive tiermedizinische Maßnahmen nicht verbessert werden konnte.
Nach über 10,5 Jahren des gemeinsamen Weges ist uns dieser Schritt sehr schwergefallen.
Ja, sicher – jeder sagt: „Mein Hund ist ein Seelenhund“ … aber Dana war es für mich. Sie kam in einer Zeit, in der wir beide uns offensichtlich gesucht und gefunden haben. Sie war so unendlich feinfühlig und sensibel im Umgang mit Menschen.
Beruflich bin ich als Lehrerin für Pflegeberufe mit eigenem Unternehmen in zahlreichen Pflegeeinrichtungen tätig, und Dana hat mich immer dorthin begleitet. Sie hatte überall ihre älteren Damen und Herren, die sich schon immer sehr auf ihren Besuch gefreut haben. Sich kuscheln lassen, ein paar „Kunststücke“ üben und den tiefen Blickkontakt aufnehmen – das hat sie genossen. Zu spüren, wann jemand Nähe brauchte – das war ihre Stärke.
Wenn ich zurückdenke, wie ich sie im September 2015 übernommen habe – als absolute Panikhündin im Alltagsleben, besonders im Kontakt mit Männern – dann hat sich die viele intensive Vertrauensarbeit bezahlt gemacht, und unsere Bindung war unendlich tief.
Manche „Macken“ blieben – wie die fast schon Todespanik vor allem, was drachenähnlich am Himmel fliegt … Kitesurfer ebenso wie Kinderdrachen. Das haben wir leider nicht abschwächen können. Aber so etwas nimmt man dann so, wie es ist, und cremt sich die Schwielen an den Händen von der Leine nach einer unerwarteten Begegnung ein paar Tage ein – und dann ist es vergessen.
Eine so unkomplizierte, tolle Hündin – die überall mit hingenommen werden konnte (Hotel, Restaurants, beruflich, im Auto, Zug und Bus) – wird es sicher nicht so schnell wieder geben.
Wir sind glücklich, diese gemeinsame Zeit gehabt zu haben, ein tolles gemeinsames Leben geführt zu haben, und werden genau diese Erinnerungen immer im Herzen behalten.

