Whitney – Schokolade auf vier Pfoten

Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt – so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.


Was ist mir passiert?

Whitney ist eine reinrassige Labrador Retriever Hündin in der wunderschönen Farbe Braun (auch Leberfarben genannt). Sie stammt aus einer kleinen, liebevollen Zucht auf Sardinien und war von klein auf Teil des Familienlebens. Besonders eng war ihre Bindung zum Sohn des Züchters – doch als dieser aus beruflichen Gründen nach Mailand ziehen musste, war klar: Ein artgerechtes Leben in der Großstadt war für Whitney dort nicht möglich.

Schweren Herzens bat uns die Familie deshalb, für Whitney ein neues, passendes Zuhause zu finden – bei Menschen, die sie genauso fördern, fordern und lieben, wie sie es verdient.

Wo bin ich?

Derzeit lebt Whitney auf einem Weinberg auf Sardinien. Hier kann sie frei laufen, schnüffeln, entdecken – und sie nutzt jede Gelegenheit, um ihre Umgebung zu erkunden. Besonders der Wasserzuber hier auf der Station zieht sie magisch an – ganz rassetypisch. Sie zeigt sich als fröhliche, neugierige Begleiterin, sucht die Nähe zum Menschen und integrierte sich schnell in neue Abläufe auf dem Weinberg.

Wie bin ich?

Whitney bringt alles mit, was man sich von einem Labrador wünscht: freundlich, aufmerksam, intelligent, sozialverträglich und lernbereit. Sie begegnet Hunden (egal ob Rüde oder Hündin) mit stabilem, souveränem Verhalten. Menschen gegenüber ist sie herzlich und offen, ohne distanzlos zu sein.

Ihre Energie kann gelegentlich in stürmisches Verhalten umschlagen – hier braucht sie eine klare, liebevolle Führung, die Freude und Konsequenz vereint. Beim Besuch unserer Katzenstation zeigte sich ein deutlicher Jagdtrieb, weshalb wir ein katzenfreies Zuhause empfehlen.

Labradore wie Whitney haben einen ausgeprägten „Will to Please“ – sie möchten gefallen, lernen schnell und lieben Aufgaben. Ihre Intelligenz und Motivation machen sie zu idealen Partnern im Alltag, beim Training oder im Hundesport – vorausgesetzt, sie werden sowohl körperlich als auch geistig ausgelastet.

Gesundheit & Besonderheiten
Bei aller Lebensfreude – Whitney zeigt beim Laufen ein leichtes „Hoppeln“ in der Hinterhand und sitzt oft schräg. Schmerzen oder Lahmheiten zeigt sie nicht, sie ist aktiv, belastbar und voller Tatendrang. Trotzdem möchten wir diese Auffälligkeit offen ansprechen.
Eine mögliche Ursache könnte eine Hüftgelenksdysplasie (HD) sein – eine bei Labradoren nicht seltene, genetisch begünstigte Veränderung im Hüftgelenk. HD kann sehr unterschiedlich verlaufen: von unauffällig bis stark beeinträchtigend. Eine klare Diagnose ist nur durch orthopädische Untersuchung und Röntgen möglich.
Leider können wir auf Sardinien kein Röntgen oder gezielte Physiotherapie durchführen. Auch eine operative Versorgung wäre vor Ort nicht möglich.
Umso wichtiger ist uns, dass Whitney in ein Zuhause kommt, in dem sie medizinisch gut betreut wird – idealerweise mit Zugang zu einem erfahrenen Tierarzt oder Orthopäden.

Whitney bewegt sich fröhlich, springt, spielt, schwimmt und läuft ausdauernd. Ihre körperliche Besonderheit sollte jedoch weiter beobachtet werden – eventuell kann unterstützende Physiotherapie, gezielter Muskelaufbau oder angepasste Bewegung sinnvoll sein.

Was suche ich?

Whitney sucht ein aktives Zuhause bei Menschen, die Lust auf einen klugen, sportlichen und loyalen Begleiter haben. Tägliche Bewegung ist für sie ebenso wichtig wie sinnvolle Beschäftigung: Apportierspiele, Nasenarbeit, Dummytraining, lange Spaziergänge mit Suchaufgaben oder Training mit Klicker und Intelligenzspielzeug wären ideal.

Eine klare, aber herzliche Führung gibt ihr Sicherheit – sie möchte gefallen und arbeitet gern mit. Ein Zuhause mit Garten, viel Natur und vielleicht anderen Hunden an ihrer Seite wäre perfekt. Katzen sollten hingegen nicht im Haushalt leben.

Whitney passt gut zu sportlichen Einzelpersonen, Paaren oder aktiven Familien mit älteren Kindern, die die rassetypischen Eigenschaften des Labradors kennen und schätzen – und bereit sind, sich auf ihre besondere Geschichte einzulassen.

Bereit für ein neues Kapitel?

Whitney ist ausreisefertig und wird bundesweit vermittelt. Wer sich für sie entscheidet, gewinnt eine treue, kluge und fröhliche Gefährtin – bereit für Abenteuer, Nähe und viele gemeinsame Jahre.
Vielleicht bist genau du der Mensch, der dieser besonderen Hündin ein liebevolles Zuhause schenken möchte?

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Whitney kann nach Deutschland ausreisen.


🍀Bis Whitney ein Zuhause gefunden hat, sucht sie liebe Paten, die sie an die Pfote nehmen. Hier findest du weitere Informationen zu den Patenschaften: https://streunerherzen.com/patenschaften/

Geboren

ca. 31.12.2022

Alterskategorie

Erwachsene

Rasse

Labrador Retriever

Schulterhöhe

ca. 50 cm

Gewicht

ca. 28 kg

Geschlecht

Weiblich

Kastriert

Ja

Geimpft

Ja

Gechippt

Ja

Mittelmeerkrankheiten

Test folgt nach Einreise

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

Nein

Aufenthaltsort

Hundestation Weinberg, Sardinien

Gesucht wird

Pflegestelle, Zuhause

Hundeverträglichkeit

Ja

Katzenverträglichkeit

Nein

Kinderlieb

Unbekannt

Jagdtrieb

Unbekannt

Garten

Ja

Zweithund

Gerne, kein Muss

Hundeschule

Ja

Ansprechpartner

Johanna Kirschner


Vermittlung Schäferhunde, Hütehunde & schwarze Hunde

Telefon: (0173) 42 25 59 9
E-Mail: johanna.kirschner@streunerherzen.com

Video

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Labrador Retriever

Reinrassige Labrador Retriever


Geschichte bzw. Herkunft

Der Süden Neufundlands ist die Heimat des Labrador Retrievers. Labrador, die gleichnamige Halbinsel Kanadas, hat nichts mit der Namensgebung zu tun. Die Vorfahren des Labrador Retrievers sind unter den so genannten St. John’s Hunden zu suchen. Die Rasse ist das Ergebnis einer mehrere Jahrhunderte währenden Selektion von Arbeitshunden, die den Menschen bei der Jagd und bei der Verrichtung der täglichen Arbeit zur Seite standen. Dem Labrador Retriever oblag traditionell der jagdliche Einsatz: Er brachte erlegte Wasservögel an Land. Die ersten Labrador Retriever gelangten zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach England und sie avancierten schnell zu einem beliebten Apportierhund. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Rassebeschreibung
  • Gruppe: 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde
  • Sektion: 1 Apportierhunde
  • Größe: Zwischen 54cm und 57cm
Erscheingungsbild
  • Fellfarben: Das Haarkleid des Hundes ist stockhaarig, kurz, dicht, hart, nicht wellig und gut mit Unterwolle versehen. Die Rasse ist in drei attraktiven Farbvarianten vertreten: Schwarz, Gelb und Braun. In einem einzigen Wurf können drei Farben vorkommen.
  • Größe: Labrador Retriever sind kräftig gebaute Hunde von mittlerer Größe. Die ideale Schulterhöhe beträgt 56 – 57cm bei Rüden und 54 – 56cm bei Hündinnen.
  • Kopf: Ein breiter Kopf mit deutlichem Stopp.
  • Rute: Otterrute; die mit kurzem, dichten Fell bedeckte Rute zeigt einen sehr dicken Ansatz und verjüngt sich allmählich zur Rutenspitze hin.
Rassespezifische Charakterzüge

Labrador Retriever sind gutmütige und freundliche Hunde. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder unangebrachte Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Der Labrador Retriever verhält sich sowohl seiner Umwelt als auch Menschen gegenüber freundlich, aufgeschlossen und neugierig. Er fühlt sich in der Gegenwart von Menschen wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahekommen. Ausgeprägt ist sein Wille zu gefallen (engl. „will to please“).

Der Labrador Retriever ist ein sehr geduldiger und ausgeglichener Hund. Dies rührt wahrscheinlich von seiner langjährigen jagdlichen Nutzung her. Als Apportierhund hatte der Labrador Retriever während der Jagd neben seinem Herrchen oder Frauchen zu liegen, bis das Wild aufgestöbert und geschossen war, um dann das tote Wild zu apportieren. Ein Retriever sollte ein „weiches Maul“ haben, er sollte die Beute ohne Beschädigung zum Hundeführer bringen. Geblieben ist dem Labrador Retriever auch seine Liebe zum Wasser und zum Apportieren.

Trotz seiner eigentlich sehr ruhigen Art benötigt der Labrador Retriever viel geistige und körperliche Beschäftigung.

Haltungsempfehlung

Auch wenn Labrador Retriever über ein hohes Maß an Vielfältigkeit verfügen, so sind es doch ihre Apportierfreude und ihre jagdlichen Fähigkeiten, die weltweit Hundefreunde begeistern. Labrador Retriever brillieren auf Field Trials und erweisen sich als routinierter Partner des Jägers. Das Apportieren von erlegtem Feder- und Wasserwild zählt zu ihren Hauptaufgaben. Arbeitswille, Standruhe und Ausdauer gehören zu den markantesten Merkmalen der Rasse. Wer sich nicht dazu berufen fühlt, seinen Hund jagdlich zu führen, findet in der Dummy-Arbeit eine Alternative. In England wird der Labrador Retriever heutzutage überwiegend für Arbeiten nach dem Schuss eingesetzt. In Deutschland übernimmt er oft auch die Arbeit vor dem Schuss und erfreut sich als Familienhund großer Beliebtheit. Die Erziehung des Labrador Retrievers gilt als relativ unproblematisch. Auf eine konsequente Erziehung ohne übertriebene Härte sollte allerdings Wert gelegt werden. Familienanschluss und sehr viel Bewegung sind ein Muss, wenn sich der pflegeleichte Retriever wohlfühlen soll.


Labrador Retriever Mischlinge