Panna Junior – Entdeckerin der großen, weiten Welt

Alle Angaben entsprechen den Angaben der Pflegestelle. Alle Hunde wurden einmalig einem Tierarzt vorgestellt zur Blutprobenabnahme für den Mittelmeercheck. Hier erhält der Hund einen Erstcheck (Ohren, Augen, Zähne, etc.). Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich. Sie adoptieren Second-Hand-Hunde, die vorher kein Familienleben kannten und auf den Straßen ums Überleben gekämpft haben, dies hinterlässt oft psychische Spuren und körperliche Defizite.


Was ist mir passiert?

Panna Junior wurde im März 2023 gemeinsam mit ihren drei Schwestern im Alter von nur wenigen Wochen auf einer Baustelle in der Nähe vom Flughafen gefunden. Vermutlich wurden sie auf dieser Baustelle entsorgt. Bei ihrer Ankunft im Tierheim schätzte man sie auf gerade einmal 15 Tage. Da sie gut genährt aussahen, vermutete man, dass sie bis kurz vor ihrem Auffinden bei ihrer Mutter waren.

Wo bin ich?

Die hübsche Hündin durfte Ende Januar auf eine Pflegestelle nach Deutschland ausreisen. Sie wartet nun in Wiesbaden auf ihr Für-Immer-Zuhause.

Wie bin ich?

Panna lebt nun seit knapp 3 Wochen auf ihrer neuen Pflegestelle und folgendes berichtet ihre Familie über sie:

Sie zeigt sich im Haus ruhig und unbeeindruckt von den Abläufen und Geräuschen, inspiziert alles genau und hat ihre Nase in jeder offenen Schublade oder Tür. Junghundetypisch zieht sie gerne an Etiketten und losen Schnüren, verschleppt Socken und zerkleinert Papier, sowie Anzündeholz für den Kaminofen. Sie liebt ihre Spielzeugkiste und räumt sie gerne aus und kaut auf ihren Lieblingsspielzeugen herum. Ich kann ihr alles abnehmen oder sie mit einem „nein“ von geplanten Aktionen abhalten.

Sie liebt ihre Bezugspersonen und sucht engen Körperkontakt. Nachts schläft sie problemlos durch. Mit den eigenen Hunden und auch mit fremden Hunden gibt es keine Probleme. Panna wartet neutral ab, wie ein anderer Hund reagiert, zeigt sich dann entweder freundlich oder defensiv, nie aggressiv. Bei passender Begegnung fordert sie zum Spiel auf und nimmt jede Spielaufforderung an.

Beim Spaziergang geht Panna an lockerer (Schlepp)leine und sucht häufig Blickkontakt oder stupst meine Hand an. Ich gebe ihr Zeit, alles ausgiebig zu erkunden, allerdings bleibt sie nie lange stehen, sondern bewegt sich gern und ausgiebig.  Ich bestätige sie verbal oder mit Leckerchen, die sie aber erst seit einigen Tagen nimmt. Der Aufforderung „komm“ folgt sie bereits. Auch beim Spaziergang lässt Panna sich durch Geräusche nicht aus der Ruhe bringen. Flugzeuge, Jogger, Fahrradfahrer – alles kein Problem. Was sie noch etwas verunsichert, sind einzelne Menschen, welche stehen bleiben und nah bei ihr sind. Sie kann die Situation dann manchmal nicht so gut einschätzen. Die junge Hündin mag ein respektvolles und distanziertes Kennenlernen, bevor sie dem Menschen dann vertraut und Kontakt aufnimmt. Panna kam leider etwas übergewichtig hier in Deutschland an, weshalb jetzt auch noch an ihrer Figur gearbeitet wird.

Was suche ich?

Wir suchen für Panna Junior hundeerfahrene Menschen, die einen großen und gut eingezäunten Garten haben, damit sie sich frei bewegen und herumtollen kann. Auch wenn Panna schon viel auf ihrer neuen Pflegestelle lernt, wird sich ein Besuch in der Hundeschule sicherlich auszahlen. Noch ist sie mit ihrem neuen Leben beschäftigt und entsprechend ausgelastet, da sie allerdings so schnell lernt und neugierig ist, benötigt sie auf Dauer eine Aufgabe und nicht nur Spaziergänge. Panna sollte aufpassen dürfen und vielleicht wäre Mantrailing geeignet für sie. Die Hündin würde sich sicherlich über andere Hunde in ihrem Leben freuen, mit denen sie gemeinsam über die Wiesen und Felder rennen kann.

Wir vermitteln bundesweit, wenn du dazu bereit bist, Panna Junior auf der Pflegstelle kennenzulernen und abzuholen.

Geboren

ca. 01.03.2023

Alterskategorie

Welpen/Junghunde

Rasse

Retriever Mischling

Schulterhöhe

ca. 52cm, im Wachstum (Stand Februar 2024)

Gewicht

ca. 25kg, im Wachstum (Stand Februar 2024)

Geschlecht

Weiblich

Kastriert

Ja

Geimpft

Ja

Gechippt

Ja

Mittelmeerkrankheiten

Test folgt

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

Nein

Aufenthaltsort

65207 Wiesbaden

Bundesland

Hessen

Gesucht wird

Zuhause

Hundeverträglichkeit

Ja

Katzenverträglichkeit

Unbekannt

Kinderlieb

Unbekannt

Jagdtrieb

Unbekannt

Garten

Ja

Zweithund

Gerne, kein Muss

Hundeschule

Ja

Ansprechpartner

Charleen Struckmeier


Vermittlung Hunde

Telefon: (0160) 63 74 25 4
E-Mail: charleen.struckmeier@streunerherzen.com

Video

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Labrador Retriever

Labrador Retriever Mischlinge


Geschichte bzw. Herkunft

Der Süden Neufundlands ist die Heimat des Labrador Retrievers. Labrador, die gleichnamige Halbinsel Kanadas, hat nichts mit der Namensgebung zu tun. Die Vorfahren des Labrador Retrievers sind unter den so genannten St. John’s Hunden zu suchen. Die Rasse ist das Ergebnis einer mehrere Jahrhunderte währenden Selektion von Arbeitshunden, die den Menschen bei der Jagd und bei der Verrichtung der täglichen Arbeit zur Seite standen. Dem Labrador Retriever oblag traditionell der jagdliche Einsatz: Er brachte erlegte Wasservögel an Land. Die ersten Labrador Retriever gelangten zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach England und sie avancierten schnell zu einem beliebten Apportierhund. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Rassebeschreibung
  • Gruppe: 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde
  • Sektion: 1 Apportierhunde
  • Größe: Zwischen 54cm und 57cm
Erscheingungsbild
  • Fellfarben: Das Haarkleid des Hundes ist stockhaarig, kurz, dicht, hart, nicht wellig und gut mit Unterwolle versehen. Die Rasse ist in drei attraktiven Farbvarianten vertreten: Schwarz, Gelb und Braun. In einem einzigen Wurf können drei Farben vorkommen.
  • Größe: Labrador Retriever sind kräftig gebaute Hunde von mittlerer Größe. Die ideale Schulterhöhe beträgt 56 – 57cm bei Rüden und 54 – 56cm bei Hündinnen.
  • Kopf: Ein breiter Kopf mit deutlichem Stopp.
  • Rute: Otterrute; die mit kurzem, dichten Fell bedeckte Rute zeigt einen sehr dicken Ansatz und verjüngt sich allmählich zur Rutenspitze hin.
Rassespezifische Charakterzüge

Labrador Retriever sind gutmütige und freundliche Hunde. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder unangebrachte Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Der Labrador Retriever verhält sich sowohl seiner Umwelt als auch Menschen gegenüber freundlich, aufgeschlossen und neugierig. Er fühlt sich in der Gegenwart von Menschen wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahekommen. Ausgeprägt ist sein Wille zu gefallen (engl. „will to please“).

Der Labrador Retriever ist ein sehr geduldiger und ausgeglichener Hund. Dies rührt wahrscheinlich von seiner langjährigen jagdlichen Nutzung her. Als Apportierhund hatte der Labrador Retriever während der Jagd neben seinem Herrchen oder Frauchen zu liegen, bis das Wild aufgestöbert und geschossen war, um dann das tote Wild zu apportieren. Ein Retriever sollte ein „weiches Maul“ haben, er sollte die Beute ohne Beschädigung zum Hundeführer bringen. Geblieben ist dem Labrador Retriever auch seine Liebe zum Wasser und zum Apportieren.

Trotz seiner eigentlich sehr ruhigen Art benötigt der Labrador Retriever viel geistige und körperliche Beschäftigung.

Haltungsempfehlung

Auch wenn Labrador Retriever über ein hohes Maß an Vielfältigkeit verfügen, so sind es doch ihre Apportierfreude und ihre jagdlichen Fähigkeiten, die weltweit Hundefreunde begeistern. Labrador Retriever brillieren auf Field Trials und erweisen sich als routinierter Partner des Jägers. Das Apportieren von erlegtem Feder- und Wasserwild zählt zu ihren Hauptaufgaben. Arbeitswille, Standruhe und Ausdauer gehören zu den markantesten Merkmalen der Rasse. Wer sich nicht dazu berufen fühlt, seinen Hund jagdlich zu führen, findet in der Dummy-Arbeit eine Alternative. In England wird der Labrador Retriever heutzutage überwiegend für Arbeiten nach dem Schuss eingesetzt. In Deutschland übernimmt er oft auch die Arbeit vor dem Schuss und erfreut sich als Familienhund großer Beliebtheit. Die Erziehung des Labrador Retrievers gilt als relativ unproblematisch. Auf eine konsequente Erziehung ohne übertriebene Härte sollte allerdings Wert gelegt werden. Familienanschluss und sehr viel Bewegung sind ein Muss, wenn sich der pflegeleichte Retriever wohlfühlen soll.


Reinrassige Labrador Retriever