Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt – so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.
Was ist mir passiert?
Plinias Start ins Leben war alles andere als leicht. Sie wurde völlig dehydriert und desorientiert auf der Hauptstraße von Tortolì gefunden. Aufmerksame Passanten retteten sie aus dieser gefährlichen Situation und so kam sie schließlich ins Canile. Woher sie kommt? Unbekannt! Im Canile hat sie sich in den vergangenen Wochen glücklicherweise gut erholt. Nun soll das Tierheim aber nicht der Ort sein, an dem Plinia ihre Kindheit verbringt.
Wo bin ich?
Plinia befindet sich derzeit im Canile Tortolì auf Sardinien. Dort kümmern sich nur zwei Menschen um etwa 100 Hunde. Viel Zeit für den einzelnen Hund bleibt nicht. Hundegebell, Unruhe und Stress gehören zum Alltag – denkbar schlechte Voraussetzungen für einen Welpen, der eigentlich behütet die Welt entdecken und viele positive Erfahrungen sammeln sollte.
Wie bin ich?
Plinia ist etwa am 01.05.2026 geboren und eine kleine Pinscher-Mischlingshündin in schönem Black & Tan. Am 05.09.2026 war sie ungefähr 15 cm groß. Sie steckt natürlich noch mitten im Wachstum, wird aber voraussichtlich auch ausgewachsen eher klein bleiben. Besonders ihre süßen Knickohren verleihen ihr einen ganz eigenen, unverwechselbaren Ausdruck.
Plinia scheint ihre Umgebung gerne erst einmal aufmerksam zu beobachten, bevor sie sich selbst ins Geschehen stürzt. Neugierig ist sie trotzdem – nur eben auf ihre ganz eigene, etwas bedachtere Art.
Natürlich ist dies nur eine Momentaufnahme. Das Leben im Canile, die ungewohnte Umgebung und die Bedingungen vor Ort beeinflussen das Verhalten eines jungen Hundes. Wie Plinia sich entwickelt, wenn sie erst einmal Sicherheit, Ruhe und ein eigenes Zuhause gefunden hat, können wir heute noch nicht vorhersagen.
Optisch erinnert sie deutlich an einen Zwergpinscher. Da wir ihre Eltern nicht kennen, bleibt allerdings offen, welche Rassen tatsächlich in ihr stecken und welche Eigenschaften sie davon mitbringt.
Zwergpinscher gelten als intelligente, aufmerksame, lebhafte und selbstbewusste kleine Hunde. Trotz ihrer Größe möchten sie ernst genommen, beschäftigt und bewegt werden und profitieren von einer liebevollen, klaren und konsequenten Erziehung.
Wie viel kleiner Pinscher tatsächlich in Plinia steckt? Das wird sie ihren Menschen mit der Zeit selbst zeigen. Und vielleicht wartet hinter ihrer momentan eher ruhigen Art noch die eine oder andere Überraschung.
Was suche ich?
Für Plinia suchen wir hundeerfahrene Menschen, die Zeit, Geduld und vor allem Freude an dem kleinen Abenteuer „Welpe“ mitbringen. Denn auch ein junger Hund kann bereits Dinge erlebt haben, die ihn prägen und manchmal erst später sichtbar werden.
Plinia wird nicht stubenrein und fertig erzogen bei euch einziehen. Sie wird neugierig sein, vieles ausprobieren und mit ziemlicher Sicherheit auch die eine oder andere Idee haben, die aus Menschensicht eher nicht zum perfekten Welpenprogramm gehört. Genau das gehört zum Erwachsenwerden dazu – und braucht Geduld, Humor, Verständnis sowie eine liebevolle und gleichzeitig klare Erziehung.
Viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, können für Plinia vollkommen neu sein: Geschirr und Leine, Spaziergänge, Autofahren, Fußgänger, Radfahrer, Straßenverkehr oder einfach die Geräusche und Abläufe eines ganz normalen Alltags. Ihre Menschen sollten deshalb bereit sein, ihr die Welt Schritt für Schritt zu zeigen und ihr dabei Sicherheit und Orientierung zu geben.
Auch das Alleinbleiben ist nichts, was von Anfang an funktionieren wird. Es muss langsam und behutsam aufgebaut werden. Gerade in der ersten Zeit braucht es deshalb ausreichend Zeit, Flexibilität und die Möglichkeit, Plinia in Ruhe an ihr neues Leben heranzuführen.
Wir suchen Menschen, die nicht einfach nur einen kleinen Hund möchten, sondern Lust darauf haben, Plinia auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben zu begleiten. Menschen, die gemeinsam mit ihr lernen, kleine Fortschritte feiern, auch mal über Unsinn lachen können und sie vom ersten Tag an als das willkommen heißen, was sie sein soll: ein geliebtes Familienmitglied.
Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Plinia kann nach Deutschland ausreisen.

















