Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt – so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.
Was ist mir passiert?
Am 22.01.2026 wurde der junge Schäferhund-Mischlingsrüde Davide in der Nähe von Tortolì von einem Auto erfasst und schwer verletzt zurückgelassen. Als er gefunden wurde, war seine Pfote massiv verletzt, Knochen lagen frei. Lange Zeit stand sogar eine Amputation im Raum.
Doch Davide hatte andere Pläne. Still und tapfer hat er sich zurück ins Leben gekämpft. Sein Einsatz hat sich gelohnt, denn inzwischen belastet er seine Pfote wieder – zwar unkontrolliert und unter nicht optimalen Bedingungen, aber dennoch ist es ein Schritt Richtung Zukunft.
Damit aus dieser Hoffnung echte Heilung werden kann, braucht Davide jedoch dringend eine Chance: die Ausreise nach Deutschland, wo seine Pfote gezielt weiter behandelt werden kann.
Wo bin ich?
Aktuell lebt Davide noch im Canile in Tortolì auf Sardinien. Ein Ort, an dem sich bemüht wird, aber an dem Zeit und medizinische Möglichkeiten fehlen, die er jetzt eigentlich so dringend braucht.
Wie bin ich?
Davide ist einer dieser Hunde, die sich sofort in dein Herz schleichen. Er kommt auf dich zu, freundlich, mit einem Blick, der sofort berührt. Trotz allem, was hinter ihm liegt, hat er sich seine Offenheit bewahrt. Er sucht Nähe, genießt jede Zuwendung und begegnet Menschen mit einer Sanftheit, die einfach unter die Haut geht.
Er ist geduldig, lässt alle Behandlungen seiner Verletzung vom ersten Tag an ruhig zu und zeigt dabei ein tiefes Vertrauen. Gleichzeitig steckt in ihm – ganz typisch für einen jungen Schäferhund-Mischling – auch Lebensfreude, Neugier und die Lust, irgendwann wieder aktiv durchs Leben zu gehen.
Mit anderen Hunden ist er absolut sozial und verträglich.
Was suche ich?
Davide braucht dringend eine Pflegestelle oder ein Zuhause in Deutschland, wo er ankommen darf und die medizinische Versorgung bekommt, die seine Pfote braucht. Menschen, die verstehen, dass Heilung Zeit braucht – und die bereit sind, ihn auf diesem Weg zu begleiten.
Davide wird kein „fertiger“ Hund sein, wenn er ankommt. Aber er ist ein Hund, der alles mitbringt, um dein Herz zu erobern: Vertrauen, Sanftheit und den unerschütterlichen Willen, nach vorne zu schauen.
Als Schäferhund-Mischling wünscht er sich auch Beschäftigung, Struktur und später auch gemeinsame Aktivitäten – doch im Moment zählt vor allem eines: ankommen, zur Ruhe kommen, gesund werden.
Seine Zeit ist jetzt. Denn nur in Deutschland hat er die Chance auf die Behandlung, die er so dringend braucht.
Bist du der Mensch, der Davide diesen Weg ermöglicht? Dann melde dich bei uns.
Hier findest du weitere Informationen über die rassetypischen Eigenschaften des Schäferhundes.
Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Davide kann nach Deutschland ausreisen.
Rassebeschreibung
Wir stellen vor: Schäferhund
Reinrassige Schäferhunde

Geschichte bzw. Herkunft
Die Vorfahren des Deutschen Schäferhundes gehen auf kurz- und stockhaarige Schläge von Hütehunden aus Deutschland zurück, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts auch in vielen Gegenden Europas vorkamen und sich auch dort zu eigenen Rassen entwickelt haben. Sie alle waren keine reinen Hütehunde, hatten zwar die Aufgabe, die Herden zu treiben, sollten aber auch das Hab und Gut der Hirten bewachen und beschützen. Der Deutsche Schäferhund geht vor allem auf die süddeutschen Schläge aus Thüringen und Württemberg zurück.
Als Begründer dieser Rasse gilt Max von Stephanitz, der von diesem Hundetyp schlichtweg begeistert war. So kaufte er am 15. Januar 1898 von einem Züchter aus Frankfurt den dreijährigen „Hektor von Linksrhein“, den er in „Horand von Grafrath“ umbenannte, der erste im Zuchtbuch des Vereins für deutsche Schäferhunde (SV) eingetragene Deutsche Schäferhund. Dieser und sein Bruder „Luchs von Sparwasser“ sind die Stammväter der Rasse, von denen die meisten Deutschen Schäferhunde abstammen. Als Stammmutter gilt die Hündin „Mari von Grafrath“.
Ein erster Hunderassestandard entstand 1891, in dem Max von Stephanitz die Hunderasse in drei Klassen dividierte: lang-, rau- und glatthaarige Schäferhunde.
Rassebeschreibung
- FCI Standard: Nr. 201
- Gruppe: 1. Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
- Sektion: 1. Schäferhunde
- Farbe: Schwarz, schwarz mit braun, grau (weiß ist vom SV nicht anerkannt)
- Fell: Stockhaar oder Langstockhaar
- Widerristhöhe: Rüden: 60 – 65 cm, Hündin: 55 – 60cm
Körperform
Der Deutsche Schäferhund ist mittelgroß, kräftig und stark bemuskelt, sollte jedoch niemals schwerfällig dabei wirken. Er ist eher länger als hoch, wobei der Widerrist den höchsten Punkt des Rückens bildet.
Der Körperbau sollte trocken sein, ohne Fett oder loses Bindegewebe, mit sich klar abzeichnenden Muskeln. Der Brustkorb ist tief und gut gewölbt. Die Winkelung der Gliedmaßen bietet den größtmöglichen Schritt. Die Hinterhand greift dabei bis über die Körpermitte vor und gibt so größtmöglichen Schub von hinten. Der Deutsche Schäferhund ist ein ausdauernder Traber.
Die Kopfform ist keilförmig, die Kopfgröße steht in gutem Verhältnis zum restlichen Körper. Die Stirn ist nur wenig gewölbt, der Nasenrücken gerade. Zugelassen ist ausschließlich eine schwarze Nase. Die Lippen sind straff, trocken, dunkel gefärbt und schließen gut.
Der Deutsche Schäferhund hat Stehohren, deren Größe im guten Verhältnis zum Kopf stehen sollte. Sie werden aufrecht und nach vorne gerichtet getragen. Die Augen sind in jedem Falle dunkel und etwas schrägliegend. Es sollte stets der Eindruck von Aufmerksamkeit erweckt werden.
Die Rute wird sichelförmig und herabhängend getragen. Die Pfoten sind rundlich und kurz, auch die Krallen sind kurz und kräftig. Sowohl Krallen als auch Ballen sind von dunkler Farbe.
Arbeitseinsatz
Der Schäferhund ist aufgrund seiner Intelligenz und seines ruhigen, aber sehr aufmerksamen Wesens ein absoluter Allrounder im Alltag und im Dienst. Er eignet sich bei entsprechender Auslastung hervorragend als Sport- und Familienhund, er ist aber auch ein beliebter Dienst- und Schutzhund, Rettungs- und Therapiehund, Blindenführhund, Hütehund.
Fitness-Ansprüche
Der Schäferhund ist ein Ausdauerkünstler und bedarf ausreichender Bewegung. Zudem muss seine Intelligenz gefordert und gefördert werden durch Hundesport und kopfmäßige Auslastung. Hier stehen ihm alle Sparten des Sports offen.
Rassespezifische Charakterzüge
Der Schäferhund ist bei entsprechender Sozialisierung ein absolut sozialer Hund, der sich mit anderen Tieren sehr gut versteht.
Er verfügt über ein festes Wesen, Angst sollte er nicht zeigen. Vielmehr sollte er aufmerksam und neugierig an neue Sachen herangehen.
Der Schäferhund neigt aufgrund seiner Hütehund- und Beschützervergangenheit zu Kontrollverhalten. Er möchte gerne alles überblicken und zu allem sein Einverständnis geben. Dies muss durch konsequente, aber keinesfalls grobe Hand im Rahmen gehalten werden. Die Rasse ist im Gegenteil sehr leichtführig und mit leisen Worten zu erziehen, wenn man Zugang zu ihr gefunden hat. Denn Schäferhunde verfügen über einen unglaublichen will to please, also dem Willen, seinem Menschen zu gefallen.
Haltungsempfehlung
Der Schäferhund sollte im Haus mit Garten gehalten werden und ist auch gut für Familien geeignet. Leider sieht man nach wie vor häufig Zwingerhaltung, die jedoch abzulehnen ist. Wie jeder andere Hund möchte der Schäferhund bei seiner Familie sein.
Insgesamt ist er eher für erfahrene Hundehalter empfehlenswert, da er über einen starken Charakter verfügt und teilweise zu Kontrollverhalten neigt. Bei richtiger Haltung und Erziehung ist er jedoch ein sehr sozialer und leichtführiger Begleiter.
Schäferhund Mischlinge
