Checky – Zarte Seele sucht ruhiges Zuhause mit Katzengesellschaft

Alle Angaben entsprechen den Angaben der Pflegestelle. Wenn keine Auffälligkeiten bei den Tieren, nach Einreise in Deutschland, bemerkt werden, werden sie keinem Tierarzt im Deutschland vorgestellt. Alter und Größenangabe können abweichen. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich. Auf den Pflegestellen lernen unsere Katzen das erste Mal ein Familienleben kennen. Es ist dennoch immer möglich, dass einige Katzen durch das Leben auf der Straße, durch Unfälle oder Misshandlungen in ihrer Vergangenheit bleibende Traumata oder körperliche Defizite erlitten haben.


Was ist mir passiert?

Checky stammt – ebenso wie die dreibeinige Trippi und die drei Geschwister Massi, Missi und Mia – aus einem Privathaushalt auf Sardinien. Als ihre ehemalige Besitzerin in ein Altersheim ziehen musste, wurden die fünf Katzen von der Stadt beschlagnahmt und ins Canile Tortolì gebracht.

Über ihr früheres Leben wissen wir leider nur sehr wenig. Sicher ist jedoch, dass sie unter sehr schlechten Bedingungen gehalten wurden.

Im Canile Tortolì lebte Checky zunächst in einem kleinen Käfig. Diese Situation machte ihr große Angst. Ende des Jahres gelang es uns schließlich, sie auf eine deutsche Pflegestelle zu holen.

Wo bin ich?

Checky lebt derzeit mit drei Katern auf einer Pflegestelle in Wuppertal.

Wie bin ich?

Checky ist eine zarte, schneeweiße Katzendame mit einem in warmen Rot- und Beigetönen gestreiften Schwanz. Eines ihrer Augen ist leider beschädigt, während das andere in einem strahlenden Blau leuchtet.

Sie hat eine deutliche Sehbehinderung, die tierärztlich untersucht wurde. Eine Spezialistin geht davon aus, dass Checky vermutlich infolge eines sehr frühen Katzenschnupfens nur noch schemenhaft sehen kann. Eine Behandlung der Augen ist nicht erforderlich – sie kommt mit ihrer Einschränkung erstaunlich gut zurecht.

Andere Katzen liebt sie sehr. Wenn sie mit den Katern ihrer Pflegestelle herumtobt, merkt man von ihrer Sehbehinderung kaum etwas. Im Kontakt mit Menschen ist sie noch sehr schüchtern und versteckt sich häufig. Mit Geduld und Einfühlungsvermögen wird sie jedoch ganz sicher Vertrauen fassen.

Was suche ich?

Für Checky wünschen wir uns ein liebevolles und geduldiges Zuhause, das ihr Sicherheit gibt und ihr hilft, Schritt für Schritt Vertrauen aufzubauen.

Da sie sehbehindert ist, kommt ungesicherter Freigang nicht infrage. Ein gesicherter Balkon oder eine gesicherte Terrasse wären jedoch sehr wichtig, damit sie Sonne und Wind genießen kann. Ein katzensicherer Garten wäre natürlich ein Traum. Die Wohnung sollte sicher gestaltet sein, beispielsweise ohne offene Treppen oder andere Gefahrenquellen.

Checky möchte nicht allein leben – Katzen sind nur selten echte Einzelgänger. In ihrem neuen Zuhause sollten daher bereits etwa gleichaltrige, soziale Katzen leben. Sie liebt es, mit Artgenossen zu spielen und zu raufen.

Checky ist gechipt, kastriert, geimpft gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und Tollwut, negativ auf Katzenaids (FIV) und Leukose (FeLV) getestet, sowie gegen Parasiten behandelt.

Wenn du der schüchternen Maus helfen möchtest, ins Leben zurückzufinden, freue ich mich sehr über deine Nachricht.

Wir vermitteln bundesweit, wenn du bereit bist, Checky auf ihrer Pflegestelle in Wuppertal kennenzulernen und abzuholen.

Geboren

ca. 01.01.2024

Alterskategorie

Erwachsene

Rasse

Europäisch Kurzhaar, Siam Mischling

Geschlecht

Weiblich

Kastriert

Ja

Geimpft

Ja, Katzenschnupfen / Katzenseuche, Tollwut

Gechippt

Ja

Katzenaids (FIV)

Negativ

Leukose (FeLV)

Negativ

Krankheiten

keine bekannt

Handicap

sehbehindert

Aufenthaltsort

42329 Wuppertal

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Gesucht wird

Zuhause

Katzenverträglichkeit

Ja

Hundeverträglichkeit

Unbekannt

Kinderlieb

Unbekannt

Freigang

Ja, gesicherter Freigang

Ansprechpartner

Bernadette Brandt


Ressorteitung Kooperation L.I.D.A. (Katzen) & Projektkatzen,
Vermittlung Katzen

Telefon: (02202) 96 28 29 2
E-Mail: bernadette.brandt@streunerherzen.com

Video

Rassebeschreibung 1

Wir stellen vor: Europäisch Kurzhaar

Reinrassige Europäisch Kurzhaar
   

Geschichte bzw. Herkunft

Seit 1981 ist die Europäisch Kurzhaar, auch „Europäer“ genannt, anerkannt. Sie ist die Königin der Gärten und es handelt sich um eine noch recht junge Rasse, die gezielt gezüchtet wurde, um aus einer gewöhnlichen Hauskatze die besten Eigenschaften herauszufiltern. Dabei wurde vor allem unter ästhetischen Gesichtspunkten selektiert.

Rassensteckbrief
  • Herkunft: Europa
  • Gewicht: bis 6-7 kg
  • Lebenserwartung: 15-20 Jahre
  • Charakter: intelligent, liebenswert, neugierig
  • Felllänge: kurz und dicht, federnd und glänzend.
  • Fellfarbe: weiß, schwarz, rot, creme, auch mit Kipping (also Smoke und schattiert), ebenso Schildpattvarianten. Typisch ist auch die schwarze Tigerzeichnung auf silbernem Grund.
  • Besonderheiten: eigenen sich meist nicht für die reine Wohnungshaltung
Rassespezifische Charakterzüge

Sie ist eine sehr gute Mäusefängerin und liebt es, draußen herumzustreifen. Des Weiteren sollte die Europäisch Kurzhaar niemals allein gehalten werden. Wichtig zu wissen ist auch, dass diese robuste Katzenrasse sehr alt werden kann und eher aktiv ist. Sie hat auch einen sehr eigensinnigen Charakter. Genauso gerne wie sich die Europäisch Kurzhaar auch unabhängig und frei zeigt, liebt sie Spiel- und Kuscheleinheiten mit ihren Menschen.

Aussehen

Die Europäisch Kurzhaar ist in vielerlei Hinsicht sehr unterschiedlich. Nicht nur der Charakter kann abweichen, sondern auch farblich ist sie nicht einfach zu erkennen. Denn vorkommen kann sie in allen natürlich vorkommenden Farben. Wichtig: Die Europäisch Kurzhaar wird nur sehr selten gezielt gezüchtet, dafür umso häufiger mit der europäischen Hauskatze verwechselt.

Besonderheiten

Vor allen Dingen die Fellpflege ist hier wichtig. Die Europäisch Kurzhaar hat ein kurzes, aber dichtes Fell. Durch regelmäßiges Bürsten kann man die Katze bei der Fellpflege unterstützen.


Europäisch Kurzhaar Mischlinge

   

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Siam

Reinrassige Siam

Geschichte bzw. Herkunft

Die Vorfahren der Siamkatze kommen ursprünglich aus Siam, dem heutigen Thailand. Dort wurden sie von buddhistischen Mönchen als Tempelkatzen verehrt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam das erste Siamkatzenpaar nach England.

Rassensteckbrief
  • Herkunft: Thailand
  • Gewicht: bis 5-6 kg
  • Lebenserwartung: 18-20 Jahre
  • Charakter: kommunikativ, eigenwillig, starke Persönlichkeit
  • Felllänge: sehr kurz, fein, glänzend, seidig und eng am Körper anliegend, Fast keine Unterwolle.
  • Fellfarbe: gleichmäßig, leichte Schattierung auf den Flanken erlaubt, aber es muss ein klarer Kontrast zwischen den Abzeichen und der Farbe des Körpers sein.
  • Besonderheiten: Die Siamkatzen zählen zu den Orientalen und sind dabei die gesprächigsten Rassekatzen. Außerdem können sie in Einzelfällen sogar bis zu 25 Jahre alt werden.
Rassespezifische Charakterzüge

Die Siamkatze wird oft auch „Hundskatze“ genannt und das natürlich nicht ohne Grund. Sie hat eine extrem eigenwillige Art und mit ihrem hochsensiblen Charakter eignet sie sich keinesfalls für Anfänger. Die Katzen sind sehr anhänglich und wollen der Boss im Haus sein. Deshalb können sie auch von einem auf den anderen Moment die Stimmung wechseln: Zunächst noch im Kuschelmodus schmollt die Siamkatze plötzlich in der Ecke.

Außerdem ist sie gesprächig und plappert oft den ganzen Tag vor sich hin.

Siamkatzen sind nicht scheu und können auf Besucher fast schon aufdringlich wirken. Dabei muss man auch aufpassen, dass die Katze nicht eifersüchtig wird. Weder gegenüber Artgenossen noch Menschen.

Auch wenn man für die Fellpflege bei der Siamkatze nur wenig Zeit einplanen muss, so sieht es bei der Beschäftigung ganz anders aus. Die Siamkatze hat einen ausgeprägten Jagdtrieb, welchen sie ausleben möchte und gemütliches Ballspielen reicht da selbstverständlich nicht aus.

Aussehen

Gut erkennbar ist die Siamkatze an ihren tiefblauen Augen. Doch besonders wichtig ist das Point-Muster: Pfoten, Schwanz und Ohren tragen hier eine andere, deutlich dunklere Farbe als der restliche Körper. Auch im Gesicht ist die Maske klar erkennbar. Außerdem ist die Siamkatze extrem schlank und hat ein spitz zulaufendes „Mardergesicht“, welches eindeutig nicht jedem gefällt.

Besonderheiten

Siamkatzen leiden sehr oft unter dem sogenannten Pica-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine Verhaltensstörung, bei welcher die Katze besonders gerne unverdauliche Stoffe, wie zum Beispiel Wolle, frisst. Das kann zu Verstopfungen und generellen Beschwerden des Verdauungstrakts führen.

Eine Siamkatze ist unkompliziert und gelegentliches Bürsten reicht völlig aus. Bedenken sollte man aber, speziell wenn die Siamkatze in den Freilauf darf, dass sie wenig, bis keine Unterwolle hat und deshalb unterkühlen kann. Darauf sollte man in jedem Fall achten.

Siamkatzen können vor allem für eine Rassekatze alt werden. 18 bis 20 Jahre beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung. Und das ist noch nicht alles: Sie können in Einzelfällen sogar bis zu 25 Jahre alt werden. Siamkatzen haben also definitiv die höchste Lebenserwartung unter den Rassekatzen.


Siam Mischlinge