Alaska – Wenn das Eis in der sardischen Sonne schmilzt

Alle Angaben zu Katzen, die sich noch auf Sardinien befinden, sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Teilweise werden die Katzen von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größenangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern, Hunden und manchmal Artgenossen machen, wenn hier “unbekannt” angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich. Es handelt sich hier zumeist um Tiere, die von der Straße kommen, ausgesetzt wurden und bis zur Auffindung keine tierärztliche oder menschliche Fürsorge erhalten haben. Bei einigen dieser Tiere hinterlässt ein Trauma oder ein Unfall psychische Spuren und/oder körperliche Defizite.


Was ist mir passiert?

Alaska kommt aus einem Touristennotruf. Die Finderin hatte ihn abgemagert und dehydriert aufgefunden, ein Auge verloren, das Fell zottelig, die Ohren voller Milben.

Der Touristin war klar, dem Kater geht es sehr schlecht, also brachte sie ihn zum Tierarzt. Dieser verschrieb eine Therapie gegen die Ohrmilben, der FIV- / FeLV-Test, der gleich mitgemacht wurde, war zum Glück negativ. Es gab ein paar Vitaminspritzen und der Kater wurde in den nächsten Tagen kastriert. Doch wohin nun mit Alaska?

Er hat kein Zuhause. Ein kleiner Eisbär, dessen Welt in der sardischen Sonne dahin schmilzt.

Weiße Katzen sind prädestiniert für einen Sonnenbrand. Die UV-Strahlung in Sardinien ist das ganze Jahr extrem, im Sommer gepaart mit mörderischen 40 Grad im Schatten. Viele weiße Katzen bekommen schon in frühen Jahren Ohrenkrebs und / oder Tumore auf der Nase.

Wo bin ich?

Alaska befindet sich auf einer privaten sardischen Pflegestelle und darf mit dem nächsten Transport am 13.07.2024 nach Deutschland auf eine Pflegestelle nach Utzerath ausreisen.

Wie bin ich?

Auf der sardischen Pflegestelle lebt er mit Katzen und mit Hunden zusammen. Mit den Katzen kommt er gut zurecht, die Hunde findet er noch nicht so toll. Er faucht jedoch nur ein wenig, das Interesse ist da.
Am liebsten aber schmust er im Arm seines Pflegefrauchens. Er zeigt zum Glück keinerlei Ängste fremden Menschen gegenüber, was uns hoffen lässt, dass er sich in einem neuen Zuhause schnell zurechtfinden wird.

Was suche ich?

Für Alaska suchen wir ein liebevolles Zuhause, wo er nach einer entsprechenden Eingewöhnungszeit wieder Freigang genießen kann, deshalb sollte sein zukünftiges Domizil in einer verkehrsarmen Gegend liegen. Weil er nur ein Auge hat, würden wir uns ein Zuhause in einer ländlichen Umgebung wünschen, wo ihm wenig Gefahren drohen.
Die Gesellschaft sozialer Artgenossen würde er sich wünschen. Wir denken zudem, dass er mit katzenerfahrenen Kindern und Hunden zurechtkäme.

Wenn du dich für unseren kleinen Eisbären interessierst, dann melde dich gerne per Telefon oder E-Mail.

Alaska ist gechipt, kastriert, negativ auf Katzenaids und Leukose getestet, geimpft gegen Katzenschnupfen / -seuche, Leukose und Tollwut und wird noch mit der kompletten Parasitenprophylaxe versehen.

Wir vermitteln bundesweit, wenn du bereit bist, Alaska auf seiner Pflegestelle in Utzerath zu besuchen und abzuholen.

Geboren

ca. 10.06.2022

Alterskategorie

Erwachsene

Rasse

Maine Coon Mischling

Geschlecht

Männlich

Kastriert

Ja

Geimpft

Ja, Katzenschnupfen/ Katzenseuche, Leukose, Tollwut

Gechippt

Ja

Katzenaids (FIV)

Negativ

Leukose (FeLV)

Negativ

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

einäugig

Aufenthaltsort

54552 Utzerath

Bundesland

Rheinland-Pfalz

Gesucht wird

Zuhause

Katzenverträglichkeit

Ja

Hundeverträglichkeit

Bedingt

Kinderlieb

Ja

Freigang

Ja

Ansprechpartner

Bernadette Brandt


Vermittlung Katzen

Telefon: (02202) 96 28 29 2
E-Mail: bernadette.brandt@streunerherzen.com

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Maine Coon

Maine Coon Mischlinge
   

Geschichte bzw. Herkunft

Die Vorfahren der Maine Coon waren langhaarige Katzen, die in den 1850er-Jahren mit Seefahrern in den US-amerikanischen Staat Maine kamen. Diese Katzen verpaarten sich mit den ansässigen Kurzhaarkatzen. Die Nachkommen waren große, kräftig gebaute Katzen mit halblangem Fell und bürstenartigen Schwänzen, die an die von Waschbären (raccoons) erinnerten, daher der Name Maine Coon. Die Katzen entwickelten dickes, dichtes Fell, um den extremen Wintern in Maine zu trotzen. Spezielle Ausstellungen für Maine Coon Katzen gab es bereits in den 1860er-Jahren und die Rasse wurde bei Katzenfreunden als Haustier sehr beliebt. In den 1980er-Jahren kamen Maine Coon Katzen nach Großbritannien und ins übrige Europa.

Rassensteckbrief
  • Herkunft: USA
  • Gewicht: bis 6-9 kg
  • Lebenserwartung: 11-15 Jahre
  • Charakter: anhänglich und ausgeglichen, aber auch eigenständig im Freigang
  • Felllänge: Allwetterfell. Dicht. Kurz am Kopf, den Schultern und den Beinen, an den Schultern und den Beinen, allmählich entlang des Rückens und an den Seiten nach hinten länger werdend, mit langen, vollen strähnigen Pluderhosen an den Hinterbeinen und langem strähnigem Fell am Bauch.
  • Fellfarbe: Man unterscheidet bei der Farbenlehre fünf übergeordnete Kategorien: Schwarz oder Black, Blau oder Blue, Rot oder Red, Creme, Weiß oder White. Bei jedem Tier ist der Weißanteil, die sogenannte Weißscheckung, unterschiedlich. Zugleich erfolgt die Farbbestimmung der Katzen als Tabby. So werden Katzen bezeichnet, deren Fell mehrfarbig oder einfarbig mit weiß ist. Maine Coons in Silver mit ein- und mehrfarbigen Fellzeichnungen gibt es auch. Die Tabbyzeichnung, die auch als Agouti bekannt ist, repräsentiert die Wildform der Färbung. Bei ihr handelt es sich um eine hervorragende Tarnfarbe. Schließlich sind die einzelnen Haare unterschiedlich hell oder dunkel pigmentiert. Außerdem gibt es verschiedene Tabbymuster, wie die Tigerstreifung. Sie ist als Mackerel Tabby bekannt. Bei Black Tabby handelt es sich hingegen um eine gelbliche oder graue Farbvariante mit schwarzer Zeichnung. Red Tabby kennzeichnet beige inklusive cremefarbener Zeichnung, wobei der liebevoll genannte Torbie zweifarbig ist. Rot-schwarz klassifiziert die Fellfarbe Tortie Tabby oder Schildplatt. Die Namensgebung ist an das Muster eines Schildkrötenpanzers angelehnt. Ist vom Blue Torbie bei der Maine Coon die Rede, begeistert das blau-cremefarbene Fell mit einer Zeichnung in den blauen Feldern.
  • Besonderheiten: Langhaarkatze mit geringem Pflegeaufwand.
Rassespezifische Charakterzüge

Die Maine Coon Katze ist sehr anhänglich und hat sehr oft auch ein hohes Kuschelbedürfnis. Dennoch liebt sie den Freigang und möchte sich draußen aufhalten. Maine Coon Katzen sind unternehmungslustig, haben aber dennoch ein ruhiges Temperament. Ganz besonders bekannt sind sie auch, weil sie sehr begabt sind – was vor allem auf den Einsatz ihrer Vorderpfoten zurückgeht. Damit öffnen Maine Coon Katzen sogar Türen oder nehmen kleinere Gegenständige quasi „in die Hand“. Besonders gut kann man das bei der Fütterung der Maine Coon beobachten: Sie nehmen das Futter lieber mit den Pfoten auf, anstatt direkt aus dem Napf zu fressen.

Die Maine Coon Katze ist außerdem auch so intelligent, dass sie auch das Apportieren erlernen kann.

Die Maine Coon Katze ist außerdem eine Katze, welche gerne jagt und tobt. Sie hat einen großen Bewegungsdrang und möchte ein Leben in der Freiheit genießen.

Aussehen

Maine Coon Katzen sind groß und zählen zu den größten Rassekatzen, die es gibt. Außerdem haben sie einen kräftigen Körperbau mit breiter Brust und langem Rücken. Die Augen sind groß, doch noch viel größer sind die Ohren, welche weit auseinander stehen. Die Maine Coon Katze hat einen kantigen Kopf mit kräftigem Kinn und der Schwanz der Maine Coon Katze erreicht mindestens die Körperlänge. Maine Coon Katzen können bis zu 120 cm Kopf-Schwanz-Länge erreichen.

Vor allen Dingen die Fellpflege ist hier wichtig. Die Europäisch Kurzhaar hat ein kurzes, aber dichtes Fell. Durch regelmäßiges Bürsten kann man die Katze bei der Fellpflege unterstützen.

Obwohl die Maine Coon Katze zu den Halblanghaarkatzen zählt, hat sie keinen hohen Pflegebedarf. Bei ihrem Fell handelt es sich nämlich um ein sogenanntes Allwetterfell, welches sie sehr gut allein pflegt. Die Maine Coon hat sich im Laufe der Jahre sehr gut an das Leben in der Wildnis angepasst und ist sehr widerstandsfähig. Besonders im Winter kommt ihr dichtes und üppiges Fell ganz besonders zur Geltung. Dabei wirkt sie dann noch imposanter als sonst schon.

Bei der Fütterung der Maine Coon sollte man in jedem Fall darauf achten, dass die Katze genug versorgt wird, denn sie ist nun mal um einiges größer als die Durchschnittskatze und damit ist eine Unterversorgung mit handelsüblichem Futter oft vorprogrammiert. Eine fleischhaltige Ernährung oder sogar frisches Fleisch ist für die Maine Coon Katze super geeignet.

Besonderheiten

Die Maine Coon Katze ist zwar eine sehr robuste Katzenrasse, welche auch bis zu 15 Jahre alt werden kann, dennoch hatte diese Katzenrasse eine Zeit lang mit Inzucht zu kämpfen.

Bei der Fütterung der Maine Coon sollte man in jedem Fall darauf achten, dass die Katze genug versorgt wird, denn sie ist nun mal um einiges größer als die Durchschnittskatze und damit ist eine Unterversorgung mit handelsüblichem Futter oft vorprogrammiert. Eine fleischhaltige Ernährung oder sogar frisches Fleisch ist für die Maine Coon Katze super geeignet.


Reinrassige Maine Coon

   

Handicap