Katzenkolonie L.I.D.A. Sez. Olbia

Ein jahrelanger Kampf von italienischen Tierschützern endet im Jahre 2000 mit der Geburtsstunde des Rifugio, als sie ein staubiges, trostloses Stückchen Land zur kostenlosen Nutzung von der Gemeinde zur Verfügung gestellt bekommen.

“Zuflucht für unsere geringeren Brüder”, auf Italienisch “Il Rifugio i Fratelli minori” wird das Tierheim, direkt am Flughafen in Olbia gelegen, getauft. Es soll ein Zufluchtsort werden für geschundene und verwahrloste Hunde und mittlerweile auch Katzen.

Seit 2010 kamen Jahr für Jahr mehr und mehr Katzen ins Rifugio. Würfe von mutterlosen Kitten, Katzenmütter mit ihren Jungen, angefahrene, vergiftete, ausgesetzte und mißhandelte Tiere. Sie alle finden nur notdürftig Platz in den Gartenhäusern, in denen sie in aufeinander gestapelten Quarantänekäfigen sitzen oder in der Krankenstation (Ambulatorio).

In der Hochsaison sitzen bis zu 130 Katzen in den Käfigen, mit nur geringer Aussicht auf Vermittlung in Sardinien. Daher werden immer mehr Katzen auf die Kolonie vor dem Rifugio entlassen. Hier leben weit mehr als 250 Tiere und der Preis dieser „Freiheit“ ist ein ständiger Kampf um die besten Plätze an der Futterstelle. Einige der Katzen, die als Kitten mit der Hand aufgepäppelt wurden, sind zu menschenbezogen und kommen mit dieser Lebenssituation nicht zurecht. Sie versuchen unter der Gefahr von Hunden attackiert zu werden, wieder zurück in die Nähe ihrer Pfleger und Gartenhäuser zu gelangen.

Eine weitere Unfallgefahr für die Katzen ist der vor drei Jahren eröffnete Flughafenzubringer, der oberhalb des Tierheims vorbeiführt und das einst große Freigelände zerteilt hat.

Die Katzen verteilen sich über ein sehr großes Areal hinter dem Rifugio.

Fakten im Überblick (Stand 2024)

Anzahl der Kolonien

Anzahl der dort lebenden Katzen

Anzahl kastrierter Tiere

1

> 250*

> 400 im Laufe der Jahre

*Die Anzahl der Katzen variiert durch Abwanderung, Todesfälle, Neuzugänge und Geburten.

Nachfolgend stellen wir euch einige Tiere der Kolonie der L.I.D.A. vor:

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Nur durch ein kontinuierliches Kastrieren kann die Kolonie stabil bleiben und wächst nicht weiter an. Hilf uns dabei, indem du für unseren Kastrationsfond spendest oder uns längerfristig unterstützt und zum Tatzenhüter wirst.

Auch regelmäßige Fütterungen sind wichtig, um den Katzen zumindest den täglichen Kampf der Futtersuche und des Hungerleidens zu ersparen. Unterstütze uns dabei und spende für unseren Futtertopf oder werde zum Futterpaten.

Jeder Euro kommt direkt bei den Katzen an!

Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wende dich bitte an:

Natascha Stegmann


Prävention


E-Mail: natascha.stegmann@streunerherzen.com

Bankverbindung

STREUNERHerzen e.V.
Kreissparkasse Köln
IBAN DE93370502990157284821
BIC COKSDE33


  

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