Nach dem Tod ihres geliebten Frauchens blieb diese sanfte, 11‑jährige Hündin allein zurück. Wir haben sie aufgenommen, damit sie ihren Lebensabend in Sicherheit verbringen kann. Doch nun bereitet uns ihr Gesundheitszustand große Sorgen.
In den vergangenen Wochen wurde sie zunehmend inkontinent und markiert vermehrt. Ihre letzte Läufigkeit war im November. Diese Veränderungen können hormonell bedingt sein – sie können aber auch auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen.
Warum das Risiko jetzt besonders hoch ist
Bei älteren, unkastrierten Hündinnen steigt das Risiko für eine Pyometra (Gebärmuttervereiterung) deutlich an.
Sie entsteht meist einige Wochen nach der Läufigkeit: Unter dem Einfluss von Progesteron verändert sich die Gebärmutterschleimhaut, Bakterien können aufsteigen und sich vermehren. Besonders ältere Hündinnen, deren Gewebe viele hormonelle Zyklen durchlaufen hat, sind gefährdet.
Bankverbindung
STREUNERHerzen e.V.
Kreissparkasse Köln
IBAN DE93370502990157284821
BIC COKSDE33
Spendenformular 229 KB
Das Risiko im Überblick
- deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko ab etwa 8–9 Jahren
- häufig wenige Wochen bis Monate nach der Läufigkeit
- anfangs unspezifische Symptome wie vermehrtes Trinken, Mattigkeit, Inkontinenz
- rascher, teils dramatischer Verlauf möglich
- Gefahr einer Sepsis (Blutvergiftung)
- lebensbedrohlicher Zustand ohne sofortige Operation
Gerade eine geschlossene Pyometra (ohne sichtbaren Ausfluss) wird oft spät erkannt – dann ist sie ein absoluter Notfall mit deutlich höherem Narkoserisiko als ein geplanter Eingriff.
Warum wir jetzt handeln möchten
Wir möchten nicht warten, bis aus einem Risiko ein akuter Notfall wird.
Eine geplante Kastration unter kontrollierten Bedingungen ist medizinisch deutlich sicherer als eine Not‑Operation bei bereits schwerer Infektion.
Ziele der Operation
- Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcken
- Ausschluss oder Behandlung einer möglichen Pyometra
- Vermeidung weiterer hormoneller Belastungen
- Senkung des Risikos für zukünftige Erkrankungen der Gebärmutter oder Eierstöcke
Besondere Anforderungen an die Narkose
Eine Seniorin ist kein Routinepatient. Deshalb sind erhöhte Sicherheitsstandards notwendig.
Voruntersuchungen:
- Blutbild inklusive Organwerte (Leber, Niere)
- Herz‑Kreislauf‑Check
- allgemeine klinische Untersuchung
Schonende Narkoseführung:
- Inhalationsnarkose (Isofluran oder Sevofluran)
- venöser Zugang
- Infusionstherapie zur Kreislaufstabilisierung
Lückenloses Monitoring:
- Herzfrequenz und Herzrhythmus
- Blutdruck
- Sauerstoffsättigung
- Atemfrequenz und Körpertemperatur
Intensive Nachsorge:
- Wärmemanagement
- Schmerztherapie
- engmaschige Überwachung in der Aufwachphase
Unser Spendenziel: 500 €
Die Kosten für Voruntersuchungen, Inhalationsnarkose, Monitoring und Nachsorge belaufen sich auf etwa 500 €.
Warum deine Unterstützung jetzt so wichtig ist
Wir möchten verhindern, dass sie in eine lebensbedrohliche Notfallsituation gerät. Ein geplanter, gut vorbereiteter Eingriff gibt ihr die beste Chance auf stabile und möglichst unbeschwerte Jahre.
Spende bitte mit dem Vermerk: „Stella Joy Kastration“
Jeder Beitrag hilft, medizinische Sicherheit möglich zu machen.
Stella Joy und das StreunerHerzen‑Team bedanken sich von Herzen.
Unsere Stella Joy sucht außerdem noch ihr Für‑immer‑Zuhause. Vielleicht darf sie ihren nächsten Lebensabschnitt bei dir beginnen? Dann melde dich bitte bei ihrer Vermittlerin:
Claudia Heckl-Heeg
![]()
Vermittlung Seniorenhunde & kleine Hunde
Telefon: (0170) 93 58 71 1
E-Mail: claudia.heckl-heeg@streunerherzen.com
Spendeneingang
Sollten mehr Spenden eingehen als benötigt, wird dieses Geld einem anderen SOS- oder Patenschaftstier helfen.
Ansprechpartner
Bei weiteren Fragen wende dich bitte an:
Spendenbetreuung:
Ines Paschmanns
![]()
Betreuung SOS Aufrufe/Sonderaufrufe, allgemeine Spenden
Telefon: (0152) 34 22 19 40
E-Mail: ines.paschmanns@streunerherzen.com
Bankverbindung
STREUNERHerzen e.V.
Kreissparkasse Köln
IBAN DE93370502990157284821
BIC COKSDE33
Spendenformular 229 KB
Hier findest du Informationen zu unseren Spendenbescheinigungen.

