15. September: Tigro – manchmal ist der richtige Weg ein anderer als ursprünglich gedacht
Seit Tigro am 21. März seine Pflegestelle in Deutschland beziehen durfte, ist unglaublich viel passiert. Untersuchungen, Röntgenbilder, Tierkliniken, Physiotherapie, viele Gespräche und nicht zuletzt die schwierige Frage: Sollen wir Tigro operieren lassen – oder nicht?
Als wir damals um Hilfe für ihn baten, gingen wir davon aus, dass eine Operation seine einzige Chance sein würde. Seine schwere, bereits seit Jahren bestehende Ellbogenluxation war auf Sardinien unbehandelt geblieben. Erst hier in Deutschland konnten wir das ganze Ausmaß seiner Erkrankungen untersuchen lassen. Neben dem stark geschädigten Ellenbogen wurden Veränderungen an Hüfte und Wirbelsäule festgestellt, hinzu kommt seine Leishmaniose.
Eine große Operation hätte nicht nur eine sehr aufwendige Nachsorge bedeutet, sondern wäre auch mit einem erheblichen Risiko verbunden gewesen. Aufgrund der langen Dauer der Verletzung haben sich die Weichteile rund um den Ellenbogen stark verändert und sind teilweise verwachsen. Dadurch wäre der Eingriff äußerst komplex geworden.
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Das Risiko von Komplikationen mit einer dauerhaften und unter Umständen sogar massiven Verschlechterung seines Gesamtzustandes wurde als sehr hoch eingeschätzt.
Wir haben uns diese Entscheidung alles andere als leicht gemacht und schließlich noch eine weitere fachärztliche Meinung eingeholt.
Und dann kam eine Einschätzung, die uns sehr viel Mut gemacht hat: Tigro läuft für die Schwere seiner Verletzung inzwischen erstaunlich gut. Das ist nicht einfach nur Glück. Sein Körper hat sich über die Jahre zwar an die Situation angepasst – einen großen Anteil daran hat aber auch sein Pflegefrauchen. Sie achtet sehr genau darauf, Tigro weder zu überfordern noch zu sehr zu schonen. Er bekommt dosierten, an seine Möglichkeiten angepassten Auslauf, wird gezielt unterstützt und darf sich genau in dem Maß bewegen, das ihm guttut.
Tigro selbst scheint dabei sehr genau zu wissen, wie weit er gehen kann und wie er sein betroffenes Bein einsetzen muss. Und das Wichtigste: Er hat eine gute Lebensqualität und genießt seinen Alltag.
Genau das spielte bei unserer Entscheidung eine ganz wesentliche Rolle. Denn auch eine erfolgreiche Operation würde aus Tigros Bein kein gesundes Bein machen. Einschränkungen und Schmerzen könnten ihn weiterhin begleiten. Gleichzeitig hätten wir mit dem Eingriff all das aufs Spiel gesetzt, was Tigro in den vergangenen Monaten gewonnen hat: seine Lebensqualität, seine Lebensfreude und sein Glück. Bei einem Scheitern der Operation oder schweren Komplikationen bestand die Gefahr, dass sich sein Zustand dauerhaft deutlich verschlechtert..
Nach ausführlicher Beratung und sorgfältigem Abwägen haben wir uns deshalb gemeinsam dazu entschieden, Tigro nicht operieren zu lassen, sondern den konservativen Weg konsequent weiterzugehen.
Und heute können wir sagen: Diese Entscheidung fühlt sich für Tigro richtig an.
Zweimal pro Woche Physiotherapie und zusätzlich Training auf dem Unterwasserlaufband stehen inzwischen auf seinem Programm. Beides tut ihm sichtbar gut. Verspannungen können gelöst, seine Muskulatur gezielt aufgebaut und sein gesamter Bewegungsapparat stabilisiert werden. Durch das Wasser kann Tigro außerdem trainieren, ohne seinen Ellenbogen so stark zu belasten.
Die Behandlung auf dem Unterwasserlaufband wird ganz behutsam aufgebaut und nach und nach gesteigert. Eine Minute kostet 1,18 Euro, langfristig soll Tigro dort bis zu 30 Minuten pro Behandlung trainieren. So kann die Belastung Schritt für Schritt an seine Möglichkeiten angepasst werden.
Und Tigro?
Der macht das, was Tigro inzwischen am besten kann: sein Leben genießen.
Natürlich wird aus seinem Bein kein gesundes Bein mehr werden. Auch seine Leishmaniose wird uns weiterhin begleiten. Aber wenn wir sehen, wie zufrieden dieser Hund heute ist, wie gerne er sich bewegt und wie selbstverständlich er seinen Alltag auf seiner Pflegestelle genießt, dann sind wir einfach nur glücklich.
Nach der langen Zeit im Canile hat Tigro hier nicht nur Sicherheit und Fürsorge gefunden – er hat Liebe gefunden. Sein Pflegefrauchen kümmert sich mit ganz viel Herz um ihn und auch die anderen Tiere haben Tigro mittlerweile längst nicht nur akzeptiert. Er wird von ihnen gemocht und gehört ganz selbstverständlich dazu. Für Tigro bedeutet das etwas, das er so lange nicht kennenlernen durfte: Geborgenheit, Zugehörigkeit und das Gefühl, wirklich geliebt zu werden.
Damit Tigro diesen Weg weitergehen kann, brauchen wir allerdings noch ein bisschen Unterstützung.
Von den damals für ihn gespendeten 2.180 Euro haben wir inzwischen bereits rund 1.550 Euro für Tierkliniken, Untersuchungen, Medikamente sowie zusätzliche Unterstützung im Zusammenhang mit seiner Leishmaniose, unter anderem Kräuter und Krillölkapseln, ausgegeben.
Nun entstehen dauerhaft Kosten für seine Therapie:
10 physiotherapeutische Behandlungen kosten 450 Euro.
Das Training auf dem Unterwasserlaufband kostet 1,18 Euro pro Minute. Die Dauer wird langsam gesteigert und soll schließlich bei bis zu 30 Minuten pro Behandlung liegen. Bei ein bis zwei Terminen in der Woche kommen so ebenfalls regelmäßig Kosten zusammen.
Wer Tigro gerne regelmäßig mit einem kleinen monatlichen Betrag bei seinen Physiotherapiekosten unterstützen möchte, hilft uns enorm. Auch 5, 10 oder 20 Euro im Monat machen auf Dauer einen Unterschied und tragen dazu bei, dass wir diese für ihn so wertvollen Behandlungen dauerhaft fortführen können.
Aber natürlich hilft auch jede einmalige Spende. Egal ob regelmäßig oder einmalig – jeder Beitrag unterstützt Tigro dabei, seine Physiotherapie und das Training auf dem Unterwasserlaufband weiterhin bekommen zu können.
Bitte spendet unter dem Betreff: „Therapie für Tigro“
Wir sind unendlich froh darüber, dass Tigros Geschichte heute nicht mehr nur von Schmerzen und einem kaputten Ellenbogen handelt.
Heute handelt sie von Fürsorge und Liebe, von Bewegung und Fortschritten – und von einem Hund, der trotz seiner Einschränkungen zufrieden und glücklich durchs Leben geht.
Danke an alle, die Tigro bis hierhin begleitet und seinen Weg überhaupt möglich gemacht haben.
Spendeneingang
Sollten mehr Spenden eingehen als benötigt, wird dieses Geld einem anderen SOS- oder Patenschaftstier helfen!
Kontakt
Pflegestelle:
Beate Roeder
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Vermittlung Angsthunde
Telefon: (0152) 04 42 88 96
E-Mail: beate.roeder@streunerherzen.com
Spendenbetreuung:
Ines Paschmanns
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Betreuung SOS Aufrufe/Sonderaufrufe & allgemeine Spenden
Telefon: (0152) 34 22 19 40
E-Mail: ines.paschmanns@streunerherzen.com
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Hier findest du Informationen zu unseren Spendenbescheinigungen.
04. April: Wunderbare Neuigkeiten für Tigro
Tigro hat eine Futterpatin gefunden! 🐾
Ab sofort ist seine monatliche Versorgung gesichert – seine Patin übernimmt dauerhaft die 70 € für sein Futter.
Wir sind unglaublich dankbar für diese großartige Unterstützung.
Zu wissen, dass Tigro nun jeden Monat zuverlässig versorgt ist, bedeutet uns und seinem Pflegefrauchen sehr viel – und gibt Tigro die Ruhe, die er jetzt so dringend braucht.
💚 Von Herzen Danke an diese besondere Patin!
Tigros OP steht noch bevor. Natürlich halten wir euch auf dem Laufenden und berichten, wie es Tigro nach seiner Operation ergeht. 🐾
Danke an alle, die ihn auf seinem Weg begleiten, mitfiebern und unterstützen.
Gemeinsam schenken wir Tigro die Chance auf ein schmerzfreies, glückliches Leben.
28. März: Tigro ist endlich da!
Was für ein besonderer Moment:
Tigro ist am 21.03.2026 gut auf seiner Pflegestelle in Deutschland angekommen!
Nach all der langen Zeit im Canile, nach Schmerzen und so viel Warten, hätten wir uns vieles vorstellen können…
Aber ganz ehrlich: Mit so einem mutigen, offenen Start haben wir nicht gerechnet.
✨ Tigro hat sich seinem Pflegefrauchen gegenüber sofort geöffnet und Vertrauen gefasst. Er lässt sich streicheln, kämmen und sogar die verfilzten Fellknoten ganz geduldig aus seinem Fell schneiden.
Und das Schönste daran: Er genießt die Nähe sehr und möchte einfach nur dabei sein.
Zu sehen, wie schnell er sich auf dieses neue Leben einlässt, macht uns unglaublich glücklich – und auch ein bisschen sprachlos. 💚
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Vielleicht erinnerst du dich:
Im August 2025 haben wir einen SOS-Aufruf für ihn gestartet. Tigro leidet unter einer schmerzhaften Ellbogenluxation – jeder Schritt war für ihn eine Herausforderung.
Dank eurer großartigen Unterstützung konnten wir die geschätzten Kosten für seine Operation bereits vollständig decken. Dafür sind wir euch von Herzen dankbar! 💚
👉 Die Operation selbst steht noch bevor.
Sie wird hier in Deutschland durchgeführt, sobald das Ergebnis des ersten Mittelmeertests vorliegt. Bis dahin wird Tigro mit Schmerzmitteln gut versorgt.
Wir haben seinem fürsorglichen Pflegefrauchen die Unterstützung bei der Futterversorgung zugesagt und hoffen nun auf eure Hilfe:
🐾 Dafür suchen wir Futterpaten für Tigro.
Sein Futter kostet etwa 70 € im Monat.
Schön wäre es außerdem, wenn wir ihm zusätzlich den ein oder anderen Kauartikel für seine Zähne ermöglichen könnten – die liebt er sehr.
Damit wir gut planen können, sind monatliche Patenschaften eine enorme Hilfe – aber auch eine einmalige Spende unterstützt ihn sehr.
Jeder Beitrag zählt und hilft dabei, dass Tigro sich ganz auf seine Heilung und sein neues Leben konzentrieren kann.
💚 Möchtest du Tigro unterstützen oder Futterpate werden?
Dann spende monatlich oder einmalig unter dem Betreff: „Futter für Tigro“.
Tigro hat so lange gewartet.
Und jetzt zeigt er uns jeden Tag, wie viel Vertrauen und Lebensfreude in ihm steckt.
Danke, dass du ihn auf diesem Weg begleitest. 🐾💚
Spendeneingang
70,00 Euro Melanie als Dauerspenderin
100,00 Euro Miriam
100,00 Euro Sandra
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03. September: Spendenziel erreicht, Pflegestelle dringend gesucht!
Wir sind überwältigt! Innerhalb kürzester Zeit sind genügend Spenden eingegangen, um Tigro die dringende Operation seines Ellbogens finanzieren zu können und ihn damit endlich von seinen Schmerzen zu befreien. Wir möchten uns bei allen Unterstützern von Herzen bedanken!
Was Tigro jetzt ganz dringend braucht, ist eine Pflegestelle in Deutschland – denn auf Sardinien kann der Eingriff nicht durchgeführt werden.
Daher unsere große Bitte – wenn ihr helfen könnt oder jemanden kennt, der helfen möchte, meldet euch bitte so schnell wie möglich bei:
Stefanie Richter
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Vermittlung Herdenschutzhunde & Angsthunde
Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com
22. August: Hilfe für Tigro – Schmerzen lindern, Leben retten!
Tigro lebt seit Januar 2024 im Canile Comunale Tortolì auf Sardinien – eingesperrt hinter Gittern, Tag für Tag, mit einer schmerzhaften Ellbogenluxation, die ihm jede Bewegung zur Qual macht. Die Röntgenbilder zeigen das Ausmaß der Verletzung: Ohne Operation hat Tigro keine Chance auf ein schmerzfreies Leben.
Doch im Tierheim gibt es keine medizinische Hilfe, keine weiche Unterlage, keine Genesung – nur Schmerzen, Einsamkeit und ein kalter Zwinger.
Jetzt ist die Zeit, Tigro zu helfen. Und dafür brauchen wir DICH.
🆘 Wir suchen dringend:
- Eine Pflegestelle in Deutschland, die Tigro nach seiner Ankunft liebevoll aufnimmt und ihn durch seine Heilungsphase begleitet.
- Spenden, um die dringend benötigte Operation, Nachsorge und Physiotherapie finanzieren zu können.
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Die Gesamtkosten für Tigros Rettung belaufen sich auf ca. 1.700 Euro:
- Voruntersuchung & Röntgenbilder
- OP zur Repositionierung des Ellenbogens
- Schmerzmittel & Medikamente
- Physiotherapie & Nachsorge
Jeder Euro zählt. Jeder Beitrag hilft.
Und wenn du keinen Hund aufnehmen kannst, kannst du dennoch ein Lebensretter sein – mit einer Spende unter dem Betreff „Tigros Chance auf Leben“ oder dem Teilen dieses Aufrufs.
Tigro braucht eine Chance – keine Schmerzen mehr. Kein Zwinger. Sondern ein neues Leben.
Bitte hilf Tigro – denn sein Leben soll nicht qualvoll hinter Gittern enden.
Hier kannst du noch mehr über den sensiblen Maremmano-Mix erfahren.
Spendeneingang
1.000,00 Euro Nora
100,00 Euro Priska
300,00 Euro Corinna
10,00 Euro Gabriele
100,00 Euro Ursula
150,00 Euro Edeltraud
50,00 Euro Gabriele
Sollten mehr Spenden eingehen als benötigt, wird dieses Geld einem anderen SOS- oder Patenschaftstier helfen!
Kontakt
Pflegestelle:
Stefanie Richter
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Vermittlung Herdenschutzhunde & Angsthunde
Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com
Spendenbetreuung:
Ines Paschmanns
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Betreuung SOS Aufrufe/Sonderaufrufe & allgemeine Spenden
Telefon: (0152) 34 22 19 40
E-Mail: ines.paschmanns@streunerherzen.com
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