Olivia Nera – Charmante Hündin mit Potenzial

Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt – so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.


Was ist mir passiert?

Eine große Geschichte zu Olivia Nera gibt es leider nicht. Die junge Hündin wurde Mitte April alleine im Industriegebiet von Olbia gefunden und kam so in die L.I.D.A.

Wo bin ich?

Olivia Nera lebt nun in unserem Partnertierheim in Olbia. Die junge Hündin war anfangs sehr zurückhaltend. Aktuell darf sie im vorderen Bereich des Tierheims mit den anderen Hunden herumlaufen. Von einer Kollegin vor Ort wurde sie mit Leckerlis angefüttert, um sie an Menschen zu gewöhnen. Das hat auch super funktioniert, denn sie kommt zu einem gelaufen, wenn man sie mit den Leckerchen besuchen kommt.

Wie bin ich?

Olivia Nera ist eine zurückhaltende Hündin, die bisher nur wenig kennenlernen durfte und wohl auch kaum Menschenkontakt hatte. Sie ist eine sehr feine Hündin, die weder aufdringlich noch pöbelig ist. Wenn man sie aus ihrem Gehege nimmt, dann steht sie auf der Stelle und bewegt sich nicht mehr. Dabei lässt sie sich aber ohne Probleme anfassen und kraulen. Hierbei kann sie dann auch schon mal etwas entspannen. Irgendeine Art von Gegenwehr etc. hat sie in dieser Situation bisher nicht gezeigt. Grundsätzlich ist sie eine sehr liebe Hündin, die noch viel lernen und noch mehr Vertrauen in den Menschen gewinnen muss. Mit viel Geduld und dem richtigen Handling hat sie aber viel Potenzial, eine entspannte Hündin zu werden.

Was suche ich?

Wir suchen dringend liebevolle Adoptanten für Olivia Nera, die ihr genug Zeit geben, sich an ihr neues Zuhause zu gewöhnen. Menschen, die Spaß an Aktivitäten haben und ihr Liebe, Zuneigung und Erziehung schenken können. Anfangs wird sie mit Sicherheit noch sehr zurückhaltend und vorsichtig sein. Wenn sie ihren neuen Menschen dann vertraut, wird sich sicherlich schnell auftauen. Ein bereits vorhandener Hund wäre ein Pluspunkt, um Olvia Nera zu zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann. Je schneller sie unser Partnertierheim verlassen kann, desto besser für ihre Entwicklung.

Für die Erziehung empfehlen wir die Zusammenarbeit mit einer positiv arbeitenden Hundeschule, wo man gemeinsam den Grundstein für eine stressfreie Zukunft legen, gleichzeitig aber auch die Bindung zueinander festigen kann. Durch regelmäßigen Kontakt zu Artgenossen und vielen positiven Erlebnissen mit seinen neuen Menschen wird Olivia Nera das Einmaleins der Hundeerziehung bestimmt schnell erlernen. Ein Haus mit eingezäuntem Garten sollte vorhanden sein.

Wo sind die passenden Menschen für dieses entzückende Hundemädchen?

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Olivia Nera kann nach Deutschland ausreisen.

Geboren

ca. 01.11.2023

Alterskategorie

Welpen/Junghunde

Rasse

Schäferhund Mischling

Schulterhöhe

ca. 50 cm (im Wachstum, Stand Mai 2024)

Gewicht

Liegt nicht vor

Geschlecht

Weiblich

Kastriert

Ja

Geimpft

Ja

Gechippt

Ja

Mittelmeerkrankheiten

Test folgt nach Einreise

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

Nein

Aufenthaltsort

L.I.D.A. Olbia, Sardinien

Gesucht wird

Zuhause

Hundeverträglichkeit

Ja

Katzenverträglichkeit

Unbekannt

Kinderlieb

Unbekannt

Jagdtrieb

Unbekannt

Garten

Ja

Zweithund

Gerne, kein Muss

Hundeschule

Ja

Ansprechpartner

Johanna Kirschner


Vermittlung Schäferhunde, Hütehunde & schwarze Hunde

Telefon: (0173) 42 25 59 9
E-Mail: johanna.kirschner@streunerherzen.com

Video

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Schäferhund

Reinrassige Schäferhunde


Geschichte bzw. Herkunft

Die Vorfahren des Deutschen Schäferhundes gehen auf kurz- und stockhaarige Schläge von Hütehunden aus Deutschland zurück, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts auch in vielen Gegenden Europas vorkamen und sich auch dort zu eigenen Rassen entwickelt haben. Sie alle waren keine reinen Hütehunde, hatten zwar die Aufgabe, die Herden zu treiben, sollten aber auch das Hab und Gut der Hirten bewachen und beschützen. Der Deutsche Schäferhund geht vor allem auf die süddeutschen Schläge aus Thüringen und Württemberg zurück.

Als Begründer dieser Rasse gilt Max von Stephanitz, der von diesem Hundetyp schlichtweg begeistert war. So kaufte er am 15. Januar 1898 von einem Züchter aus Frankfurt den dreijährigen “Hektor von Linksrhein”, den er in “Horand von Grafrath” umbenannte, der erste im Zuchtbuch des Vereins für deutsche Schäferhunde (SV) eingetragene Deutsche Schäferhund. Dieser und sein Bruder “Luchs von Sparwasser” sind die Stammväter der Rasse, von denen die meisten Deutschen Schäferhunde abstammen. Als Stammmutter gilt die Hündin “Mari von Grafrath”.

Ein erster Hunderassestandard entstand 1891, in dem Max von Stephanitz die Hunderasse in drei Klassen dividierte: lang-, rau- und glatthaarige Schäferhunde.

Rassebeschreibung
  • FCI Standard: Nr. 201
  • Gruppe: 1. Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
  • Sektion: 1. Schäferhunde
  • Farbe: Schwarz, schwarz mit braun, grau (weiß ist vom SV nicht anerkannt)
  • Fell: Stockhaar oder Langstockhaar
  • Widerristhöhe: Rüden: 60 – 65 cm, Hündin: 55 – 60cm
Körperform

Der Deutsche Schäferhund ist mittelgroß, kräftig und stark bemuskelt, sollte jedoch niemals schwerfällig dabei wirken. Er ist eher länger als hoch, wobei der Widerrist den höchsten Punkt des Rückens bildet.

Der Körperbau sollte trocken sein, ohne Fett oder loses Bindegewebe, mit sich klar abzeichnenden Muskeln. Der Brustkorb ist tief und gut gewölbt. Die Winkelung der Gliedmaßen bietet den größtmöglichen Schritt. Die Hinterhand greift dabei bis über die Körpermitte vor und gibt so größtmöglichen Schub von hinten. Der Deutsche Schäferhund ist ein ausdauernder Traber.

Die Kopfform ist keilförmig, die Kopfgröße steht in gutem Verhältnis zum restlichen Körper. Die Stirn ist nur wenig gewölbt, der Nasenrücken gerade. Zugelassen ist ausschließlich eine schwarze Nase. Die Lippen sind straff, trocken, dunkel gefärbt und schließen gut.

Der Deutsche Schäferhund hat Stehohren, deren Größe im guten Verhältnis zum Kopf stehen sollte. Sie werden aufrecht und nach vorne gerichtet getragen. Die Augen sind in jedem Falle dunkel und etwas schrägliegend. Es sollte stets der Eindruck von Aufmerksamkeit erweckt werden.

Die Rute wird sichelförmig und herabhängend getragen. Die Pfoten sind rundlich und kurz, auch die Krallen sind kurz und kräftig. Sowohl Krallen als auch Ballen sind von dunkler Farbe.

Arbeitseinsatz

Der Schäferhund ist aufgrund seiner Intelligenz und seines ruhigen, aber sehr aufmerksamen Wesens ein absoluter Allrounder im Alltag und im Dienst. Er eignet sich bei entsprechender Auslastung hervorragend als Sport- und Familienhund, er ist aber auch ein beliebter Dienst- und Schutzhund, Rettungs- und Therapiehund, Blindenführhund, Hütehund.

Fitness-Ansprüche

Der Schäferhund ist ein Ausdauerkünstler und bedarf ausreichender Bewegung. Zudem muss seine Intelligenz gefordert und gefördert werden durch Hundesport und kopfmäßige Auslastung. Hier stehen ihm alle Sparten des Sports offen.

Rassespezifische Charakterzüge

Der Schäferhund ist bei entsprechender Sozialisierung ein absolut sozialer Hund, der sich mit anderen Tieren sehr gut versteht.

Er verfügt über ein festes Wesen, Angst sollte er nicht zeigen. Vielmehr sollte er aufmerksam und neugierig an neue Sachen herangehen.

Der Schäferhund neigt aufgrund seiner Hütehund- und Beschützervergangenheit zu Kontrollverhalten. Er möchte gerne alles überblicken und zu allem sein Einverständnis geben. Dies muss durch konsequente, aber keinesfalls grobe Hand im Rahmen gehalten werden. Die Rasse ist im Gegenteil sehr leichtführig und mit leisen Worten zu erziehen, wenn man Zugang zu ihr gefunden hat. Denn Schäferhunde verfügen über einen unglaublichen will to please, also dem Willen, seinem Menschen zu gefallen.

Haltungsempfehlung

Der Schäferhund sollte im Haus mit Garten gehalten werden und ist auch gut für Familien geeignet. Leider sieht man nach wie vor häufig Zwingerhaltung, die jedoch abzulehnen ist. Wie jeder andere Hund möchte der Schäferhund bei seiner Familie sein.

Insgesamt ist er eher für erfahrene Hundehalter empfehlenswert, da er über einen starken Charakter verfügt und teilweise zu Kontrollverhalten neigt. Bei richtiger Haltung und Erziehung ist er jedoch ein sehr sozialer und leichtführiger Begleiter.


Schäferhund Mischlinge