Landa – Omi wartet auf ihre Reise ins Glück

Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt – so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.


Was ist mir passiert?

Auch Landa war als Welpe von ihren Besitzern nicht gewollt, ob sie abgegeben oder einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal auf der Straße überlassen wurde, können wir nicht sagen. So kam sie 2011 in das Canile Comunale Tortoli, wo sie in ihrem Gehege sitzt und auf ein neues Leben wartet.

Wo bin ich?

Landa befindet sich in unserem Kooperationstierheim, dem Canile Comunale Tortoli, auf Sardinien. Dort teilt sie sich mit einer weiteren Hündin den Zwinger und durchlebt jeden Tag denselben tristen Ablauf: ein- bis zweimal am Tag darf sie kurz in den Freigang und dann starrt sie wieder eingesperrt die kalten Betonwände an, ohne jegliche Liebe und Zuneigung.

Wie bin ich?

Als wir Landa Anfang Mai im Canile besuchten, fand ich einen wunderschönen Labrador-Retriever Mischling vor, der in seinem Leben nichts außer den Zwinger erleben durfte und sehr ängstlich und zurückhaltend war. Da die Hündin seit nunmehr fast 13 Jahren im Canile ist, hatte sie nie eine Chance etwas zu lernen. Sie ist Menschen gegenüber im ersten Moment ängstlich und zurückhaltend, aber mit Geduld wird sie auch wieder Vertrauen fassen. Mit anderen Hunden versteht sich Landa sehr gut, nur bei Katzen konnten wir es noch nicht ausprobieren.

Da diese Hunde bisher immer nur ein Minimum an Zuwendung und ärztlicher Betreuung erhalten, sowie sehr günstiges Futter verabreicht bekommen haben, sind Altersbaustellen durchaus möglich. Damit meinen wir schlechte Muskulatur, beginnende Arthrose und auch Zähne in einem schlechten Zustand. Leider sind Krankheiten ebenfalls nicht auszuschließen. Dies muss man bei der Adoption einer alten Hundeseele wissen und vorbereitet sein. Dennoch bringen diese Tiere so viel Glück in unsere Herzen, dass sie auf die alten Tage einmal ein Zuhause kennenlernen sollten und bestenfalls irgendwann, hoffentlich nach ein paar glücklichen Jahren, zufrieden und geliebt die letzte Reise antreten dürfen, mit euch an ihrer Seite – die einzigen Menschen, die jemals ihr Herz an diese großartigen Hunde verschenkt haben.

Was suche ich?

Für Landa suchen wir erfahrene Hundehalter, die mit viel Geduld und Liebe das Vertrauen der kleinen Seele wieder aufbauen. Es wäre schön, wenn schon ein älterer Hund, der auch ruhiger und souverän ist, im Haushalt lebt, aber auch als Ersthund wäre Landa geeignet. Ein Garten, in dem die kleine Maus unbeschwert umherwandern, sich mal im Gras wälzen und das Leben in Freiheit genießen kann, wäre wünschenswert. All das muss Landa lernen, da sie seit ihrer Welpenzeit nichts anderes kennt, als im Gehege eingesperrt zu sein und ihr Leben auf dem kalten Betonboden zu verbringen. Diese Omi hat es so sehr verdient, für die Zeit, die sie noch hat, ein schönes Zuhause zu finden mit einem warmen Körbchen.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Landa kann nach Deutschland ausreisen.

Geboren

ca. 01.03.2011

Alterskategorie

Senioren

Rasse

Labrador Mischling

Schulterhöhe

ca. 47 cm

Gewicht

Liegt nicht vor

Geschlecht

Weiblich

Kastriert

Ja

Geimpft

Ja

Gechippt

Ja

Mittelmeerkrankheiten

Test folgt nach Einreise

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

Nein

Aufenthaltsort

Canile Comunale Tortoli, Sardinien

Gesucht wird

Pflegestelle, Zuhause

Hundeverträglichkeit

Ja

Katzenverträglichkeit

Unbekannt

Kinderlieb

Unbekannt

Jagdtrieb

Unbekannt

Garten

Gerne

Zweithund

Gerne, kein Muss

Hundeschule

Nein

Ansprechpartner

Gerold Major


Vermittlung Seniorenhunde

Telefon: (0152) 04 33 29 68
E-Mail: gerold.major@streunerherzen.com

Video

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Labrador Retriever

Reinrassige Labrador Retriever


Geschichte bzw. Herkunft

Der Süden Neufundlands ist die Heimat des Labrador Retrievers. Labrador, die gleichnamige Halbinsel Kanadas, hat nichts mit der Namensgebung zu tun. Die Vorfahren des Labrador Retrievers sind unter den so genannten St. John’s Hunden zu suchen. Die Rasse ist das Ergebnis einer mehrere Jahrhunderte währenden Selektion von Arbeitshunden, die den Menschen bei der Jagd und bei der Verrichtung der täglichen Arbeit zur Seite standen. Dem Labrador Retriever oblag traditionell der jagdliche Einsatz: Er brachte erlegte Wasservögel an Land. Die ersten Labrador Retriever gelangten zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach England und sie avancierten schnell zu einem beliebten Apportierhund. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Rassebeschreibung
  • Gruppe: 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde
  • Sektion: 1 Apportierhunde
  • Größe: Zwischen 54cm und 57cm
Erscheingungsbild
  • Fellfarben: Das Haarkleid des Hundes ist stockhaarig, kurz, dicht, hart, nicht wellig und gut mit Unterwolle versehen. Die Rasse ist in drei attraktiven Farbvarianten vertreten: Schwarz, Gelb und Braun. In einem einzigen Wurf können drei Farben vorkommen.
  • Größe: Labrador Retriever sind kräftig gebaute Hunde von mittlerer Größe. Die ideale Schulterhöhe beträgt 56 – 57cm bei Rüden und 54 – 56cm bei Hündinnen.
  • Kopf: Ein breiter Kopf mit deutlichem Stopp.
  • Rute: Otterrute; die mit kurzem, dichten Fell bedeckte Rute zeigt einen sehr dicken Ansatz und verjüngt sich allmählich zur Rutenspitze hin.
Rassespezifische Charakterzüge

Labrador Retriever sind gutmütige und freundliche Hunde. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder unangebrachte Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Der Labrador Retriever verhält sich sowohl seiner Umwelt als auch Menschen gegenüber freundlich, aufgeschlossen und neugierig. Er fühlt sich in der Gegenwart von Menschen wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahekommen. Ausgeprägt ist sein Wille zu gefallen (engl. „will to please“).

Der Labrador Retriever ist ein sehr geduldiger und ausgeglichener Hund. Dies rührt wahrscheinlich von seiner langjährigen jagdlichen Nutzung her. Als Apportierhund hatte der Labrador Retriever während der Jagd neben seinem Herrchen oder Frauchen zu liegen, bis das Wild aufgestöbert und geschossen war, um dann das tote Wild zu apportieren. Ein Retriever sollte ein „weiches Maul“ haben, er sollte die Beute ohne Beschädigung zum Hundeführer bringen. Geblieben ist dem Labrador Retriever auch seine Liebe zum Wasser und zum Apportieren.

Trotz seiner eigentlich sehr ruhigen Art benötigt der Labrador Retriever viel geistige und körperliche Beschäftigung.

Haltungsempfehlung

Auch wenn Labrador Retriever über ein hohes Maß an Vielfältigkeit verfügen, so sind es doch ihre Apportierfreude und ihre jagdlichen Fähigkeiten, die weltweit Hundefreunde begeistern. Labrador Retriever brillieren auf Field Trials und erweisen sich als routinierter Partner des Jägers. Das Apportieren von erlegtem Feder- und Wasserwild zählt zu ihren Hauptaufgaben. Arbeitswille, Standruhe und Ausdauer gehören zu den markantesten Merkmalen der Rasse. Wer sich nicht dazu berufen fühlt, seinen Hund jagdlich zu führen, findet in der Dummy-Arbeit eine Alternative. In England wird der Labrador Retriever heutzutage überwiegend für Arbeiten nach dem Schuss eingesetzt. In Deutschland übernimmt er oft auch die Arbeit vor dem Schuss und erfreut sich als Familienhund großer Beliebtheit. Die Erziehung des Labrador Retrievers gilt als relativ unproblematisch. Auf eine konsequente Erziehung ohne übertriebene Härte sollte allerdings Wert gelegt werden. Familienanschluss und sehr viel Bewegung sind ein Muss, wenn sich der pflegeleichte Retriever wohlfühlen soll.


Labrador Retriever Mischlinge