Irpinia – Verzaubert alle

Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt – so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.


Was ist mir passiert?

Jeden Tag aufs Neue sind wir sprachlos. Mitte Oktober 2023 wurden fünf neugeborene Welpen, wie Unrat in einer Tüte entsorgt. Die Fünf wären, wenn es nicht einen lieben Menschen gegeben hätte, der sie gefunden hat, qualvoll und einsam gestorben. Wie es wohl ihrer armen Mama gehen wird?

Wo bin ich?

Irpinia durfte Anfang März 2024 zu ihrer Pflegefamilie in Löhne reisen. Hier lebt sie freudig in einer Familie mit drei weiteren Hunden.

Wie bin ich?

Hast du schlechte Laune? Bist du traurig? Geht es dir nicht gut?

Ein Blick in die sanften Augen der kleinen Irpinia und aller Unmut ist verflogen! Versprochen!

„Hab mich lieb!“, scheint die kleine Maus beharrlich zu denken und die beiden Äuglein bekräftigen diesen Gedanken unentwegt. Vom ersten Moment an hat die kleine Maus mit dem strubbeligen schwarzen Fell und dem grauen Angesicht die Pflegefamilie in ihren Bann gezogen.

Erst seit ein paar Tagen wohnt der kleine Welpe in der Pflegefamilie im Haus und ist bei allen beliebt. Sie ist aber auch so knuffig! Fröhlich hüpft sie über die Wiese im Garten, leichtfüßig und schwanzwedelnd. Im Haus schleicht sie leise auf ihren Pfötchen herum, immer auf der Lauer, etwas Neues zu entdecken. Aber am besten ist es aus ihrer Sicht, im Schoß, im Arm oder auf dem Bauch eines Menschen auszuruhen! Ja, das Leben eines Welpen ist wirklich sehr aufregend! Da sind Pausen und Ruhezeiten sehr wichtig.

Natürlich arbeiten alle gemeinsam daran, dass die kleine Dame stubenrein wird. Das klappt nicht immer, aber sie sind auf einem guten Weg. Immer häufiger werden beide Geschäfte im Garten erledigt.

Problemlos schläft sie nachts im Körbchen, still und leise, erschöpft von den Tagesgeschäften einer kleinen Hündin.

Auch Autofahrten in der Box werden für kleine Nickerchen genutzt. „Hauptsache dabei sein!“

Die Liebe und Zuneigung, die dieser kleine Hund schenkt, sind einfach unbeschreiblich. Die Pflegestelle hatte schon   einige Hunde in Pflege, doch sie finden, Irpinia ist außergewöhnlich. Sie sagen, dass es so schön ist mitzuerleben, wie viel Freude und Liebe sie in die Welt bringt.

Was gibt es Negatives über sie zu berichten? Wir überlegen lange, doch uns fällt nichts ein. Sie ist fröhlich, zufrieden, kuschelig, lieb und aufgrund der Größe und des geringen Gewichtes (zurzeit 2,9 kg!) leicht zu händeln. Irpinia ist ruhig, bellt selten, nur beim Blut abnehmen war ein kleines Jaulen zu hören. Sie muss natürlich noch lernen, an der Leine zu laufen und Anweisungen zu befolgen. Doch das wird sie mit Leichtigkeit aufnehmen, denn wir schätzen sie als sehr gelehrig ein.

Ob sie Jagdtrieb entwickelt, können wir noch nicht beurteilen. Die Hühner der Pflegestelle, die sich manchmal auf den Gartenabschnitt für die Vierbeiner verirren, sind zurzeit höchstens mal als potenzielle Spielpartner interessant.

Mit den anderen drei Hunden im Haus kommt Irpinia prima zurecht, allerdings braucht sie nicht unbedingt einen vierbeinigen Weggefährten an ihrer Seite. Ein Mensch, mit dem sie Liebe, Wärme und den Lebensweg teilen kann, ist viel wichtiger.

Die kleine Dame zeigt keinen Futterneid. Sie freut sich über einen gefüllten Napf, doch oft ist die Freude am Leben größer als das Interesse, den Napf zu leeren.

Was suche ich?

Für Irpinia wünschen wir uns eine liebe Familie, die sich dessen bewusst ist, dass ein Junghund nicht nur süß ist, sondern auch viel Arbeit macht und Zeit benötigt. Die Kleine kennt noch nicht viel von unserem Leben und muss erst einmal alles, was für uns selbstverständlich ist, kennenlernen.

Auch wenn sie so klein ist, braucht sie eine liebevolle, aber auch konsequente Erziehung. Der Besuch in einer Hundeschule würde ihr sicher viel Spaß bereiten, um dort die Mensch-Tierbeziehung aufzubauen und unbeschwert mit anderen Hunden zu spielen zu kommunizieren.

Hast du dich in Irpinia verliebt und möchtest ein gemeinsames Leben und viele tolle Abenteuer mit ihr erleben? Dann melde dich gern bei mir.

Wir vermitteln bundesweit, wenn du dazu bereit bist, Irpinia auf ihrer Pflegestelle kennenzulernen und abzuholen.

Geboren

ca.16.10.2023

Alterskategorie

Welpen/Junghunde

Rasse

Terrier Mischling

Schulterhöhe

ca. 23cm (Stand 15.03.2024, im Wachstum)

Gewicht

ca. 2,9kg (Stand 15.03.2024)

Geschlecht

Weiblich

Kastriert

Nein

Geimpft

Ja

Gechippt

Ja

Mittelmeerkrankheiten

Ergebnis folgt

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

Nein

Aufenthaltsort

32584 Löhne

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Gesucht wird

Zuhause

Hundeverträglichkeit

Ja

Katzenverträglichkeit

Unbekannt

Kinderlieb

Unbekannt

Jagdtrieb

Unbekannt

Garten

Gerne

Zweithund

Gerne, kein Muss

Hundeschule

Ja

Ansprechpartner

Nicole Sonnenschein


Vermittlung Hunde

Telefon: (0179) 66 49 47 7
E-Mail: nicole.sonnenschein@streunerherzen.com

Video

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Terrier

Terrier Mischlinge


Geschichte bzw. Herkunft

Die meisten Terrierarten kommen ursprünglich aus Großbritannien und wurden schon im Mittelalter gezüchtet, um Ratten und Mäuse zu jagen, aber auch, um Dachse, Füchse und Marder aus ihrem Bau zu treiben und ihnen nachzustellen. Der Name Terrier kommt also nicht von ungefähr und leitet sich von dem französischen Wort „terre“ für „Erde“ ab. Denn die meist kleinen bis mittelgroßen Terrier-Rassen mussten auch unterirdisch im Bau jagen, wo sie allein auf sich gestellt unerschrocken handeln mussten.

Rassebeschreibung

Die meisten Terrier-Rassen stammen aus Großbritannien, aus Deutschland kommt beispielsweise nur der Jagdterrier. Aus der ursprünglichen Terrierrasse machte die moderne Hundezüchtung 34 genetisch unterschiedliche Terrierarten. Terrier gibt es in vielen Größen (von 25 bis 60 cm), meist sind sie aber eher kleine Hunde, da sie in den beengten Arbeitersiedlungen Großbritanniens Platz finden mussten. Große Terrier – wie der Airdale-Terrier zum Beispiel – waren mit die ersten Diensthunde, die beim Militär, bei der Polizei oder beim Zoll zum Einsatz kamen.

Der Welthundeverband FCI unterteilt die Terrier-Rassen in 4 Unterkategorien

  • Hochläufige Terrier: Große Terrierarten wie z.B. der Airdale-Terrier.
  • Niederläufige Terrier: KleineTerrierarten wie der Jack Russel, Foxterrier und die meisten anderen Terrierarten.
  • Bullartige Terrier: Sie stammen zum Großteil von den alten Bulldoggen ab wie beispielsweise der Bullterrier. Sie wurden im Kampf gegen Bullen trainiert und gehören teilweise zu den Listenhunden.Mit dem Halten von Listenhunden sind, je nach Land bzw. Bundesland, verschiedene Auflagen verbunden.
  • Zwergterrier: Hierzu gehören der Yorkshire-Terrier und andere Miniatur-Terrier.
Rassespezifische Charakterzüge

Terrier sind draufgängerisch, reaktionsschnell, selbstbewusst und gelehrig. Manchmal auch ein bisschen starrsinnig. Sie ordnen sich nicht leicht unter! Als Terrierbesitzer solltest du wissen, dass dein Hund seinen Jagdtrieb ausleben und ihm nachgehen können muss, um glücklich und gesund zu bleiben. Es ist eine große Freude mit Terriern zu arbeiten. Sie sind ihren Menschen treu zugewandt und eignen sich bestens als Familienhunde, wenn man ihre starke Persönlichkeit nicht nur respektiert, sondern sie vielmehr zu schätzen weiß.

Terrier sind im Allgemeinen:

  • lustig und aktiv: Terrier lieben das Leben und sind immer für ein Spiel oder ein Abenteuer zu haben. Obwohl es eher kleine Hunde sind, genießen sie ausgedehnte Spaziergänge und viel Bewegung. Mindestens eine Stunde am Tag braucht selbst der kleinste Terrier! Für Fitness-Enthusiasten oder Menschen, die gern Draußen unterwegs sind, ist ein Terrier also ideal.
  • mutig und entschlossen: Hartnäckigkeit und Mut zeichnet sie aus, denn diese Eigenschaften brauchen sie auch bei der Jagd!
  • unabhängig: und deshalb nicht sonderlich gehorsam. Sie ordnen sich nicht gern unter.
  • laut: Terrier wurden darauf getrimmt laut zu bellen, wenn sie unter der Erde auf Jagd waren, damit man sie hört. Unausgelastete und schlecht erzogene bzw. schlecht sozialisierte Terrier können deshalb leider schnell zu lästigen Kläffern werden.
  • begeisterte Buddler: Terrier neigen oft zu unerwünschtem Buddeln, das steckt in ihren Genen. Für passionierte Gärtner sind Terrier deshalb keine geeigneten Hunde! Am besten sorgst du dafür, dass dein Hund möglichst in der freien Natur seine natürlichen Buddel- und Jagdinstinkte ausleben kann!
  • zerstörerisch: Terrier haben einen starken Reiß- und Zerreißtrieb, wenn dieser nicht richtig kanalisiert wird, kann er für Haus und Grundstück negative Folgen haben! Tauziehen genießen Terrier sehr: Spiele häufig mit einem Zerr-und Reißspielzeug mit ihm!
  • zupackend: Zur Jagd ist ein gezielter, starker Biss notwendig. Wenn Terriern allerdings keine Beißhemmung beigebracht wird, dann können sie sich (auch unabsichtlich) stark verbeißen, leider auch in menschliche Gliedmaßen.
  • wachsam: Terrier sind nicht nur ständig wachsam, sondern auch in der Lage reaktionsschnell zu handeln. Andere Hunde, Katzen und kleine Tiere werden gern mal angegriffen oder von ihnen gejagt.
Passt ein Terrier zu mir?

Ein Terrier passt perfekt zu dir, wenn:

  • du etwas weniger Platz hast, aber trotzdem einen aktiven Hund haben möchtest.
  • Hunde magst, die unabhängig sind und vielleicht keine körperliche Zuneigung zeigen, dir aber trotzdem treue Gefährten sind.
  • dir Lärm nichts ausmacht, denn sie kläffen oft und laut.
  • du gerne mit deinem Hund spielst und viel draußen in Bewegung bist.
  • du schon ältere, ruhigere Kinder hast, die wissen, wie man mit Hunden umgeht.

Denn trotz ihres etwas rauen Charmes zählen Terrier zu den beliebtesten Haus- und Familienhunden!


Reinrassige Terrier