Enora – Ein ♥ ist reserviert

Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt – so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


Was ist mir passiert?

Der Tierschutz, die Prävention an der Basis, ist uns ein großes Anliegen. So bieten wir der sardischen Bevölkerung Hilfe an, sollte es bei ihren Hunden zu ungewolltem Nachwuchs kommen.

Die Hundemütter werden kastriert und die Welpen bleiben, solange es eben möglich ist, bei den Muttertieren, dann werden sie von uns übernommen und wir suchen ein neues Zuhause für sie. Wir bleiben mit den Familien der Hundemama in Kontakt und sie sehen ihre Welpen durch unsere Happy End-Bilder und -Videos großwerden und nehmen so weiterhin Teil am Leben ihrer Welpen, was für viele sehr wichtig ist.

So war es auch bei diesen entzückenden drei Welpen. Die Mutterhündin, ein Labradormischling, wurde läufig und vergnügte sich mit dem Nachbarrüden, auch ein Labrador. Acht schwarze Welpen erblickten das Licht der Welt und durften bei ihrer Mama aufwachsen; fünf davon haben schon vor Ort ihr Für-immer-Zuhause gefunden. Die restlichen drei zogen jetzt vor Kurzem auf unsere Welpenstation. Die Mama wurde kastriert.

Wo bin ich?

Emil, Enora und Emily leben jetzt auf unserer liebevoll betreuten Welpenstation. Nach der obligatorischen Quarantänezeit wurden sie mittlerweile in die Gruppe der vorhandenen Hunde integriert.

Wie bin ich?

Die drei Süßen sind welpentypisch verspielt und lebenshungrig. Sie haben sich problemlos in die Gruppe eingefügt. Dort sind die älteren Welpen, aber auch Danny, der als Papa der ganzen Gruppe so einiges über sich ergehen lässt.

Im Moment wird alles entdeckt. Buddeln steht ganz oben auf der Liste, aber auch das Apportieren der Spielsachen. Am interessantesten ist immer das, was der andere hat, da kommt es schon zu wilden Verfolgungsjagden auf das beliebteste Spielzeug.

Im Fressen sind alle labradortypisch, stets hungrig, um danach in einen tiefen Schlaf zu fallen. Auch Wasser finden sie schon jetzt interessant: Ist der Gartenschlauch in Benutzung, ist man ganz schnell da und springt in das brausende Wasser.

Emil – braunes Halsband
Dickköpfig, willensstark – der Haudegen der Truppe, schon jetzt sehr eigenwillig, lässt er sich nicht so schnell die Butter vom Brot bzw. den Kauknochen aus dem Maul nehmen.

Enora – gelbes Halsband
Aufgeschlossen, freundlich – wenn Menschen da sind, vergisst sie die anderen Hunde. Sitzt gerne auf dem Schoß und lässt sich den Bauch kraulen.

Emily – blaues Halsband
Offen, sozial – sie ist der Mediator der Truppe. Sie ist gerne mit den anderen Hunden zusammen und orientiert sich mehr an den größeren Hunden.

Was suche ich?

Labradore sind beliebte Familienhunde. Sie sind freundlich, aufgeschlossen, neugierig und suchen die Gesellschaft der Menschen. Sie sind ausgeglichene Hunde mit viel „will to please“. Man sollte sich aber auch bewusst sein, dass Labradore Jagdhunde sind, die gerne zur Apportierarbeit eingesetzt werden. Wenn du ihn glücklich sehen willst, kann man ihn als Ersatz gut mit Dummy-Training geistig auslasten.

Ein Junghund braucht natürlich noch viel Erziehung, Geduld, Konsequenz, aber ihn durchs Leben zu begleiten, macht einfach nur Spaß. Am Fahrrad laufen oder joggen gehen muss noch warten, bis die Gelenke richtig ausgewachsen sind, aber gegen ausgedehnte Spaziergänge und viel Spielen hat Enora sicher nichts einzuwenden. Auch den Besuch einer Hunde- / Welpenschule fände sie bestimmt spannend.

Hat die Kleine dich genauso angesprochen wie mich? Dann nimm gerne Kontakt mit mir auf.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Enora kann nach Deutschland ausreisen.

Geboren

ca. 10.11.2023

Alterskategorie

Welpen/Junghunde

Rasse

Labrador Mischling

Schulterhöhe

ca. 27cm, im Wachstum (Stand 24.02.2024)

Gewicht

ca. 7kg, im Wachstum (Stand 24.02.2024)

Geschlecht

Weiblich

Kastriert

Nein

Geimpft

Ja

Gechippt

Ja

Mittelmeerkrankheiten

Test folgt nach Einreise

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

Nein

Aufenthaltsort

Welpenstation, Sardinien

Gesucht wird

Zuhause

Hundeverträglichkeit

Ja

Katzenverträglichkeit

Unbekannt

Kinderlieb

Unbekannt

Jagdtrieb

Unbekannt

Garten

Gerne

Zweithund

Gerne, kein Muss

Hundeschule

Ja

Ansprechpartner

Petra Niebuhr


Vermittlung Hunde

Telefon: (0171) 12 46 03 2
E-Mail: petra.niebuhr@streunerherzen.com

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Labrador Retriever

Labrador Retriever Mischlinge


Geschichte bzw. Herkunft

Der Süden Neufundlands ist die Heimat des Labrador Retrievers. Labrador, die gleichnamige Halbinsel Kanadas, hat nichts mit der Namensgebung zu tun. Die Vorfahren des Labrador Retrievers sind unter den so genannten St. John’s Hunden zu suchen. Die Rasse ist das Ergebnis einer mehrere Jahrhunderte währenden Selektion von Arbeitshunden, die den Menschen bei der Jagd und bei der Verrichtung der täglichen Arbeit zur Seite standen. Dem Labrador Retriever oblag traditionell der jagdliche Einsatz: Er brachte erlegte Wasservögel an Land. Die ersten Labrador Retriever gelangten zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach England und sie avancierten schnell zu einem beliebten Apportierhund. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Rassebeschreibung
  • Gruppe: 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde
  • Sektion: 1 Apportierhunde
  • Größe: Zwischen 54cm und 57cm
Erscheingungsbild
  • Fellfarben: Das Haarkleid des Hundes ist stockhaarig, kurz, dicht, hart, nicht wellig und gut mit Unterwolle versehen. Die Rasse ist in drei attraktiven Farbvarianten vertreten: Schwarz, Gelb und Braun. In einem einzigen Wurf können drei Farben vorkommen.
  • Größe: Labrador Retriever sind kräftig gebaute Hunde von mittlerer Größe. Die ideale Schulterhöhe beträgt 56 – 57cm bei Rüden und 54 – 56cm bei Hündinnen.
  • Kopf: Ein breiter Kopf mit deutlichem Stopp.
  • Rute: Otterrute; die mit kurzem, dichten Fell bedeckte Rute zeigt einen sehr dicken Ansatz und verjüngt sich allmählich zur Rutenspitze hin.
Rassespezifische Charakterzüge

Labrador Retriever sind gutmütige und freundliche Hunde. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder unangebrachte Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Der Labrador Retriever verhält sich sowohl seiner Umwelt als auch Menschen gegenüber freundlich, aufgeschlossen und neugierig. Er fühlt sich in der Gegenwart von Menschen wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahekommen. Ausgeprägt ist sein Wille zu gefallen (engl. „will to please“).

Der Labrador Retriever ist ein sehr geduldiger und ausgeglichener Hund. Dies rührt wahrscheinlich von seiner langjährigen jagdlichen Nutzung her. Als Apportierhund hatte der Labrador Retriever während der Jagd neben seinem Herrchen oder Frauchen zu liegen, bis das Wild aufgestöbert und geschossen war, um dann das tote Wild zu apportieren. Ein Retriever sollte ein „weiches Maul“ haben, er sollte die Beute ohne Beschädigung zum Hundeführer bringen. Geblieben ist dem Labrador Retriever auch seine Liebe zum Wasser und zum Apportieren.

Trotz seiner eigentlich sehr ruhigen Art benötigt der Labrador Retriever viel geistige und körperliche Beschäftigung.

Haltungsempfehlung

Auch wenn Labrador Retriever über ein hohes Maß an Vielfältigkeit verfügen, so sind es doch ihre Apportierfreude und ihre jagdlichen Fähigkeiten, die weltweit Hundefreunde begeistern. Labrador Retriever brillieren auf Field Trials und erweisen sich als routinierter Partner des Jägers. Das Apportieren von erlegtem Feder- und Wasserwild zählt zu ihren Hauptaufgaben. Arbeitswille, Standruhe und Ausdauer gehören zu den markantesten Merkmalen der Rasse. Wer sich nicht dazu berufen fühlt, seinen Hund jagdlich zu führen, findet in der Dummy-Arbeit eine Alternative. In England wird der Labrador Retriever heutzutage überwiegend für Arbeiten nach dem Schuss eingesetzt. In Deutschland übernimmt er oft auch die Arbeit vor dem Schuss und erfreut sich als Familienhund großer Beliebtheit. Die Erziehung des Labrador Retrievers gilt als relativ unproblematisch. Auf eine konsequente Erziehung ohne übertriebene Härte sollte allerdings Wert gelegt werden. Familienanschluss und sehr viel Bewegung sind ein Muss, wenn sich der pflegeleichte Retriever wohlfühlen soll.


Reinrassige Labrador Retriever