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Svetlana und ihre Kitten

Was wäre aus ihnen geworden, wenn die Touristin weggeschaut hätte?

In den Monaten Juli und August vergeht kaum ein Tag ohne einen Touristennotruf. Viele Urlauber sind schockiert, gelähmt von der Situation, die sie vor Ort in ihren Ferienanlagen und Hotels erleben. Katzen sind in der Regel sich selbst überlassen. Sie werden mit den Abfällen der Restaurantküchen gefüttert, manch Langzeiturlauber nimmt sich auch intensiver der freilebenden Katzen an. Die meisten schauen weg, andere melden sich bei uns. Wenn wir zur Hilfe gerufen werden, fragen wir nach den Gegebenheiten vor Ort: Ist es ein öffentlich zugängliches Gelände, ist es in einer privaten Zone? Gibt es weitere Katzen, werden sie an dem Ort geduldet oder vertrieben? Dies sind Fragen, denen wir nachgehen müssen, bevor wir aktiv werden können.

Da die Katzen nicht auf einer betreuten Kolonie leben, sondern eben zumeist auf Privatgeländen, können wir nur mit Zustimmung der Eigentümer tätig werden. Und hier trennt sich schnell die Spreu vom Weizen.

Irgendwie will man die Katzen - sie fangen Mäuse und Ratten- sind also auch ein wenig nützlich. Aber wenn sie krank aussehen, vielleicht zu zutraulich werden oder die Gäste stören, werden sie schnell lästig. So auch im Fall von Svetlana und ihren Kitten.

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Für Katzen wie Svetlana bedeutet das im Sommer manchmal ein wenig mehr Zuwendung, für ihre Kitten etwas mehr an Futter. Es bedeutet aber auch immer auf der Hut zu sein vor dem nächsten Tritt. Und leider &xnbsp;ist es absehbar, dass im September, wenn die Hochsaison vorbei ist, ein langer karger Winter vor ihr und ihren Kitten liegen wird.

Vielleicht war es ihre Intelligenz oder ihr Instinkt, dass sie sich einer sehr katzenaffinen Touristin gezeigt hat. Sie bekam ihr erstes Futter, das die Touristin im Supermarkt gekauft hat. Schmal, fast wie ein Schatten, verschlang sie die erste richtige Mahlzeit. Bereits nach wenigen Tagen war ein Vertrauen aufgebaut. Ihre drei Kitten, alle nicht sozialisiert und den Menschen gegenüber scheu, hat sie zur Futterstelle mitgebracht. Zuverlässig kam die kleine Familie zum Essen. Der Frau brach es das Herz, sie so zurückzulassen. Im Hotel schien sich niemand wirklich um die Katzen zu kümmern. Zwei unkastrierte Kater und eine unkastrierte Katze, es war klar, Svetlana wird spätestens im Oktober die nächsten Kitten zur Welt bringen. Diese dann ohne Futter und tierärztliche Versorgung durch den Winter zu bringen- eine Sache der Unmöglichkeit. Sie jetzt sofort zu kastrieren war zu früh, denn sie säugt ihre Kitten immer noch.

Durch das beherzte Engagement der Touristin ergriffen wir die Gelegenheit und nahmen Svetlana mit zwei ihrer Kitten bei uns auf. Sie leben nun in einer privaten Pension und dürfen hier zur Ruhe kommen. Die Kollegin vor Ort sucht mit Hochdruck nach dem dritten Kitten, das bisher leider noch nicht eingefangen werden konnte. Die beiden Kitten, die bei Svetlana sind, haben nicht viel auf den Rippen, sind verschnupft und schwach. Sie werden nun aufgepäppelt und auf ein Leben in einer Familie vorbereitet. Svetlana möchten wir gerne ersparen, zurück in ihr Leben als Hotelkatze ohne Namen und ohne jegliche Wertschätzung gebracht zu werden, daher suchen wir auch für sie eine Familie.

Für Katzen wie Svetlana und ihre Kitten brauchen wir Ihre Unterstützung. Damit wir jederzeit sofort auf Touristennotrufe reagieren und tätig werden können, brauchen wir eine private Katzenpension. Jeder Tag kostet uns pro Katze 4,- Euro bei einer Familie wie der von Svetlana sind das 16,- Euro täglich. Bis die Kitten und Svetlana ausreisen können, vergehen im Schnitt sieben Wochen.

784,- Euro - für uns eine enorme Summe, die wir zusätzlich zu den Tierarztkosten und Impfungen für die kleine Familie aufbringen müssen. Bitte helfen Sie uns und spenden unter "Svetlana und ihre Kitten" Die kleine Familie sagt von ganzem Herzen DANKE, dass Sie Ihnen den Start in ein behütetes Katzenleben ermöglichen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die kleine Familie auf die Ausreise vorzubereiten.


Spendeneingang

010,00 Euro Gabriela
040,00 Euro Thomas D.
200,00 Euro Svetlana V.

Sollten mehr Spenden eingehen als benötigt, wird dieses Geld einem anderen SOS- oder Patenschaftstier helfen!


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Spendenbetreuung

Ansprechpartner

Heidi Witt


Mitglied des Vorstands
Spendenbetreuung SOS Tiere

Telefon: (0162) 77 70 77 2
E-Mail: heidi.witt@streunerherzen.com



Bankverbindung

STREUNERHerzen e.V.
Kreissparkasse Köln
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Konto 157284821

IBAN DE93370502990157284821
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