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Marilu

Freiheitsliebender Freigeist

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Fakten

Geboren:
ca. 01.03.2020

Rasse:
EKH

Geschlecht:
weiblich

Kastriert:

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:
-

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Katzenaids (FIV):
negativ

Leukose (FeLV):
negativ

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
51580 Reichshof



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Freigang:



Alle Angaben entsprechen den Angaben der Pflegestelle. Nicht jedes Tier wird automatisch in Deutschland einem Tierarzt vorgestellt. Ein Tierarztcheck erfolgt dann, wenn ein Grund hierfür besteht. Die Altersangaben können abweichen. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich. Sie adoptieren Second-Hand-Katzen, die vorher kein Familienleben kannten und auf den Straßen ums Überleben gekämpft haben, dies hinterlässt oft psychische Spuren und körperliche Defizite.


Eigentlich ist meine Lebensgeschichte bisher recht kurz erzählt: Ich wurde auf Sardinien geboren und hatte Glück, dass ich als Straßenkatze überhaupt überlebt habe… das Leben war echt schwer und so hatte ich mich mit einer befreundeten Katze in einen Müllschacht zurückgezogen, als ich merkte, dass meine Babys kommen. Aber irgendwie hab ich die Rechnung ohne den Menschen gemacht, denn ich wurde gefunden und in ein Tierheim gebracht… ohne meine Babys, denn die hatten es nicht geschafft. Das war schon alles sehr schwer für mich!

Doch nicht genug, kam ich dann in dieses Tierheim in einen Käfig und überall waren Menschen, Katzen und Hunde. Es war eng, es war laut und ich hatte echt Stress, das könnt ihr glauben!! Was jetzt nicht dazu führte, dass ich den Menschen mochte, ist doch klar. Ich fauchte also immer, wenn er mir zu nah kam, das wirkte recht gut.

Tja, und da saß ich dann… einen Monat, zwei Monate… viele Monate. Die Zeit zog sich und irgendwann verschwammen die Wochen so ineinander. Eigentlich hatte ich auch keine Hoffnung mehr und dachte so, das ist ja echt nicht lebenswert alles. Die Menschen faselten immer was von Vermittlung, Familie, Deutschland, aber verstanden hab ich sie nie.

Letztlich wusste ich dann, worum es da ging, denn seit Anfang Dezember 2021 bin ich nun in Deutschland auf einer Pflegestelle. Von anfangs sehr, sehr ängstlich und misstrauisch habe ich hier schon echt Fortschritte gemacht! Ich lasse mich zwar noch nicht anfassen, aber ich kann schon in der Nähe der Menschen schlafen und mich entspannen und ganz ehrlich genieße ich das immer mehr. Jeden Abend rolle ich mich auf der Couchlehne auf dem Pulli meines Pflegeherrchens zusammen und kuschel mich in den Schlaf. Ich nehme diese superleckeren Leckerchen aus der Hand und überhaupt merke ich so nach und nach, dass Menschen doch nicht sooo schlimm sind.

Die Hunde finde ich richtig toll, mit denen verstehe ich mich echt gut. Die sind so schön kuschelig, da schmeiße ich mich schon mal richtig ran. Und die Katzen hier stören mich auch nicht. Die wollen aber von mir nichts wissen, also lasse ich sie auch links liegen. Spiele ich halt allein mit dem kleinen Ball.

Und nach 2,5 Monaten hier meinte mein Pflegefrauchen dann, nun sei es an der Zeit, dass ich Freigang genießen kann. Tja, und dann habe ich wohl den Anschluss verloren, denn ich fand es bei den direkten Nachbarn so toll, dass ich mich da angesiedelt hatte, statt in mein Pflegezuhause zurückzugehen. Die Nachbarn sind zwar echt nett, deren Hund nur leider nicht, der hat mich zum Fressen gern. Da konnte also nicht bleiben… Mit einer List haben sie mich wieder gefangen und zurück in mein Pflegezuhause gebracht. Mann, hatte ich nen Hunger, ich hab erst einmal richtig reingehauen und mich im Warmen und Weichen zusammengekuschelt. Und trotzdem habe ich gemerkt, wie sehr mir die Freiheit fehlt und hab viel gejammert und gemaunzt… Deswegen dachte mein Pflegefrauchen dann auch nach noch einmal fast zwei Wochen, dass es vielleicht nun besser klappt, jetzt, wo ich doch weiß, wie toll es hier ist. Und was soll ich sagen, das habe ich tatsächlich auch gedacht... Deswegen komme ich jetzt immer wieder brav nach Hause gehuscht, wenn es dunkel wird. Das ist schon cool so!

Mein großer Wunsch wäre ein Zuhause bei Menschen, die mich so akzeptieren wie ich bin, freiheitsliebend und ein Freigeist, der selber entscheidet, wann er die Nähe zum Menschen sucht. Wenn diese Menschen dann ländlich leben, gerne mit einem Hof, auf dem ich jederzeit Unterschlupf finde und es niemanden stört, wenn ich mich mal ein wenig rumtreibe - dann wäre ich so richtig glücklich!! Wie gesagt, Hunde und Katzen sind absolut kein Problem für mich!

So einen Mikrochip hab ich übrigens auch, geimpft wurde ich mit so blöden Spritzen und dann hat man mich auch noch auf dieses FIV und FeLV getestet, aber da war zum Glück alles in Ordnung. Würmer und Flöhe hab ich auch nicht!

Die vermitteln übrigens bundesweit, wenn ihr mich hier besuchen kommt und mich hier auch abholt!


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Bernadette Brandt


Vermittlung Katzen

Telefon: (02202) 96 28 29 2
E-Mail: bernadette.brandt@streunerherzen.com


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