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Red

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Der kleine süße Red kam als Bündel voller Angst und Misstrauen auf eine versierte Pflegestelle in Hamburg. Dort wurde er vorsichtig ans Leben herangeführt und überraschenderweise fand sich auch schnell eine Interessentin. Obwohl sich Red üblicherweise vor Besuch direkt versteckte, hat er das in diesem Falle nicht getan und sich sogar vorsichtig streicheln lassen.

Somit war klar, Red hatte sein Zuhause gefunden. Wir hatten natürlich erwartet, dass Red durch den Umzug wohl einen Rückschritt machen würden, waren aber dennoch optimistisch. Und dieser Optimismus war berechtigt.

Aber lesen sie selber den Bericht der Adoptivmama:

Er hat in der kurzen Zeit eine unglaubliche Entwicklung gemacht, obwohl ich es täglich erlebe bin ich noch ganz erstaunt.

Dass er ein verkappter Schmusekater ist war ja sofort sichtbar, aber berühren ging nur auf seinem Schutzplatz auf dem Schrank meines Sohnes. Nach 3 Wochen war er soweit sein Refugium zu verlassen und den Rest des Hauses zu erkunden - heimlich, still und leise, am liebsten nachts, geduckt von "Schatten zu Schatten". Nach ein paar Tagen machte er mein Schlafzimmer zu seinem neuen Domizil und ab dann ging die Veränderung rasend schnell. Genau einen Monat nach seiner Ankunft holte er sich zum ersten Mal aktiv Kuscheleinheiten und legte sich auf dem Bett zu mir. Von Tag zu Tag traute er sich seitdem mehr Nähe zu suchen, anfangs noch mit sichtbarer Angst vor seinem Mut. Nach jedem neuen Schritt wirkte er richtig stolz auf sich - schien gelöster, leichter. Ich lobte ihn dafür auch immer überschwenglich, mir ging ja jedes Mal das Herz vor Freude auf ihn so zu sehen, hautnah dabei zu sein, wie er sich seinen Ängsten stellt und zu fühlen, dass er mir genug vertraut um das zu wagen. Wie Ihr in seinem Steckbrief geschrieben hattet braucht er einen "menschlichen Fels in der Brandung" und ich bin sehr glücklich, dass er mich dies für ihn sein lässt.

Mittlerweile ist sein Stammplatz nachts in meinem Arm. Im Haus bewegt er sich ungezwungen, döst an den verschiedensten Orten, bleibt ruhig wenn wir an ihm vorbeigehen, frisst mit den anderen, "redet" viel und gibt Köpfchen wann immer er kann. Auf den Arm nehmen und halten lässt er sich von mir nun auch schon für kurze Zeit entspannt, bei meinem Sohn ist er im Stadium des aktiven Bett- oder Couch-Kuschelns. Ende des Monats steht die nächste Impfung an, mal sehen, ob er sich von mir auch dann halten lässt, wenn der Tierarzt dabei ist. Ich wünsche ihm sehr, dass auch diese Situationen ihn künftig weniger in Panik versetzen.

Wir sind in jedem Fall überglücklich den Süßen bei uns zu haben und freuen uns sehr, dass er sich bei uns scheinbar richtig Zuhause fühlt. Auf den Bildern kommt das nicht rüber, doch man sieht ihm die Veränderungen an, vor allem in seiner Mimik. Seine großen Bernsteinaugen haben immer noch etwas "Suchendes", doch sie wirken dabei nicht mehr ängstlich-misstrauisch sondern neugierig-forschend. Das mitzuerleben ist wirklich ein Geschenk.

Eine große Hilfe für Red war übrigens auch seine Pflegekumpeline Greta, die ihm mit ihrer unerschrockenen Art gezeigt hat, wie schön das Leben als Katze sein kann. Auch Greta sucht noch ein Plätzchen für immer!!!

Der mutige Red aber hat sein Zuhause am 15.07.2015 in 22335 Hamburg gefunden.


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