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Crispy

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- ganz plötzlich bist Du gegangen!

Nachruf seiner Pflegestelle:

Mein lieber Crispy!

Am 3. Mai 2021 bekam ich die Nachricht deines Frauchens, dass du beim Tierarzt bist und dort am Tropf hängst.

Da dachte ich noch: "Ach Crispylein, du bist doch so eine coole Socke, das wird wieder...” Ich machte mir keine großen Sorgen. Umso unerwarteter traf mich am nächsten Tag die Nachricht deines lieben Frauchens, dass du jetzt ein Sternchen am Himmel bist!

Ein absoluter Schock für uns alle, da es so plötzlich und völlig unerwartet kam.

Mein Crispy, am 06.06.2020 holte ich dich, mit meiner besten Freundin, die dich auch soo lieb hatte und viel über dich staunte, aus Oldenburg ab. Ein ganz nettes Paar hatte dich aus Köln weiter in den Norden bis nach Oldenburg gebracht. Dort sah ich dich das erste Mal und war erstaunt, wie wunderhübsch (noch viel hübscher, als auf den Fotos aus der L.I.D.A.) und wie entspannt du mir entgegen sahst. Die Reise war doch so lang für dich gewesen. Und sicherlich auch etwas gruselig, da du ja blind und, verzeih`, mit geschätzten 12 Jahren auch nicht mehr soo jung warst. Auf der weiteren Fahrt nach Kiel hast du dich nicht einmal beklagt. So etwas kannte ich gar nicht, normal maunzen doch die Katzen im Auto. Du aber nicht, du warst völlig entspannt. Da dachte ich schon:

"Erstaunlich Crispy, du bist ja eine coole Socke”.

Als wir ankamen, du hattest erst einmal dein “Basislager”, also ein Zimmer ganz für dich bezogen, und du aus der Transportbox rauskamst, hast du dich nicht etwa versteckt, wie es fast jede Katze tut. Nein, du warst total angstfrei und hast zunächst alles erkundet. Da staunte ich wieder nicht schlecht. Ich hatte doch damit gerechnet, dass du, als älterer, blinder Kater, der sich nicht anfassen lässt, dich versteckst und vielleicht erst nach Wochen rauskommst. Nach nur einer guten Mahlzeit und wenigen Stunden Schlaf fingst du dann an zu spielen. Du hast so viel gespielt. Die piepsende Maus hast du einmal die halbe Nacht durchs Zimmer “gejagt”. Das war soo süß und hat mich so glücklich gemacht.

Nur mit dem “sich anfassen lassen, bzw. hochheben”, da sahst du wohl keinen rechten Sinn drin. Wir haben viel, viel Clickertraining diesbezüglich gemacht, sodass du dich dann etwas streicheln und bürsten (du warst ja so ein bildhübscher Halblanghaar- Kater) ließest. Es gab ja auch viele Leckerlis dabei.

STREUNERHerzen stellte dann ein tolles Video von dir ins Netz und auf den Tag, nach sechs Monaten, holte dich deine neue Familie bei mir ab. Ich hatte natürlich erst einmal gemischte Gefühle, aber die sind soo lieb und katzenerfahren. Und sie haben einen schönen Garten! Da freute ich mich dann doch sehr für dich.

Dein Frauchen hat mir ganz oft von dir berichtet und schöne Fotos geschickt. Ich wusste, dir geht es richtig gut, du wirst geliebt und bist glücklich! Genau darum geht es ja.

Ach Crispy, nun war dir hier in Deutschland nur ein knappes Jahr vergönnt. Wir alle hätten dir so viel mehr Zeit gewünscht!! Ich glaube, du hattest viel nachzuholen, auch wenn wir von deiner Vergangenheit auf Sardinien nichts wissen. Nur, anhand des starken Floh- und Zeckenbefalls kann man davon ausgehen, dass du blind so einige Zeit auf den Straßen überleben musstest. Wie hast du das nur geschafft???

Lieber Crispy, wo immer du jetzt auch bist, sei dir gewiss, dass ich dich wirklich sehr lieb hatte und habe. Hättest du doch etwas mehr Zeit gehabt!!!

Nachruf seines Frauchens:

Leider komme ich mit traurigen Nachrichten, unser Theodor ist gestern über die Regenbogenbrücke gegangen.

Bis Freitag war er wie immer, hat die ganze Woche die Sonne im Garten genossen, mir nachts oft lautstark erklärt, dass man auch nachts in den Garten kann.

Samstag war er dann etwas mäkelig mit dem Futter, habe mir noch nichts dabei gedacht. Sonntag wollte er auch nicht richtig fressen, aber war ansonsten fit.

Montag morgen konnte ich dann sehen, dass er etwas sabberte und dachte mir, fahr mal zum Tierarzt. Dazu muss ich sagen, dass ich schon soweit war, ihn berühren zu dürfen.

Beim Tierarzt stellte sich heraus, dass er ganz schlechte Blutwerte hatte und wir beschlossen, ihn über Nacht dort am Tropf zu lassen. Leider verschlechterte sich sein Zustand weiter und wir konnten nichts mehr tun.

Wir hatten leider nur knappe 5 Monate zusammen, aber ich glaube er hat diese Zeit intensiv genossen.

Wir vermissen diesen drolligen Kerl unendlich und sind immer noch so traurig. Hatte er doch endlich Vertrauen gefasst, schlief jede Nacht dick und breit im Bett. War frech und klaute den Mädels auch schon mal das Fleisch. Ganz besonders bleiben uns seine Wasserspiele am Teich in Erinnerung, den hat er geliebt. Im Wasser planschen hat er mit großer Freude gemacht, ob Wasserschüssel oder Teich. Hauptsache Wasser.

Seine letzte Ruhestätte hat er an seinem Lieblingsplatz am Teich bekommen.

In ewiger Liebe
Deine Dosenöffner

Vielen Dank auch den STREUNERHerzen für das Vertrauen in uns, sodass Theodor zu uns ziehen durfte.



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