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Tom

überlebte den Monsun

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Fakten

Geboren:
ca. 23.02.2020

Rasse:

Schulterhöhe:
ca. 40 cm (Stand 25.05.2020 – im Wachstum)

Gewicht:
ca. 10 kg (Stand 25.05.2020 – im Wachstum)

Geschlecht:
männlich

Kastriert:
nein

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
nach Einreise

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
Pflegestelle, Sardinien



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
unbekannt

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:
gerne

Hundeschule:
bedingt



Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


Tom und sein Bruder Bill wurden das erste Mal nachmittags auf der Straße zwischen Arzachena und Luogosanto gesehen. Mitten auf einer einsamen, verlassenen Landstraße, weit und breit niemand zu sehen. Es regnete bereits seit zwei Tagen ununterbrochen und nicht nur die Straßen standen unter Wasser, auch der Fluss in der Nähe schwoll schnell an.

Direkt nachdem die Meldung einging, fuhren wir los. Als wir ankamen, war von beiden weit und breit keine Spur mehr. Bill und Tom waren wie vom Erdboden verschluckt, alles Suchen, Rufen und Locken blieb erfolglos. Wir vermuteten, dass die beiden Welpen in Sträuchern Schutz vor dem Regen gesucht hatten und deshalb nicht mehr aufzufinden waren.

Früh am nächsten Morgen machten wir uns erneut auf, aber außer, dass ein paar umgetretene Grashalme zu sehen waren, blieb auch die erneute Suche erfolglos. Wir ließen etwas Futter da und siehe da- am späten Nachmittag war das Futter gegessen. Wir konnten einen kleinen Trampelpfad erkennen und nach einem Fußmarsch von 10 Minuten haben wir beide Welpen an einer Steinmauer gekauert gefunden. Wahrscheinlich hatten sie sich zum Schutz vor den Wassermassen den Berg hoch gerettet.

Beide waren sehr schwach und vor allem Bill war in keiner stabilen Verfassung. Sofort brachten wir beide zum Tierarzt. Der stellte ein extremes Untergewicht fest, unter dem wuscheligen Fell nur Haut und Knochen. Übersät mit Zecken und Flöhen, hatten beide Grannen im Ohr, was bereits zu einer leichten Ohrentzündung geführt hatte.

Nun wohin mit den Beiden, durch die Corona Pandemie sind alle Pflegestellen voll besetzt, da es seit drei Monaten keine Ausreise mehr gab, ist jeder Platz überbelegt. Also wurde nicht lange gezögert und auch die Werkstatt freigeräumt, um eine Erstversorgung und Quarantäne zu gewährleisten. Das Futter wurde verschlungen und die anfängliche Angst verflog im Nu.

Die ersten Tage zeigen zwei wunderschöne Welpen, die unendlich dankbar sind, dass sie gerettet wurden. Bill und Tom müssen noch ein wenig an Gewicht zunehmen, damit sie nicht mehr so abgemagert sind. Das fällt den beiden Welpen aber gar nicht schwer, sie essen jede ihrer Mahlzeiten mit großem Appetit, danach wird gespielt und zwischendurch wird einmal eine kleine Schlafpause eingelegt.

Bill und Tom werden bei unserer Kollegin an alles Alltägliche ganz langsam herangeführt, damit sie auch das schöne, eigentliche Hundeleben kennenlernen. Gestern ging es zum ersten Mal ein bisschen vor die Tür, um zu sehen, was das Hundeleben noch so bietet. Die beiden kleinen Welpen haben das super gemeistert, wenn auch mit ein wenig Skepsis, aber dennoch waren wir alle stolz auf die beiden. Bill und Tom sind welpentypisch sehr verspielt und freuen sich über jede Aufmerksamkeit, die sie wahrscheinlich noch nie bekommen haben. Die beiden lernen schnell und bereits nach fünf Tagen kennen sie ihre Namen, die Uhrzeiten, lösen sich draußen. Nicht zu leugnen ist der Herdenschutzhund in beiden, so wird alles ganz genau inspiziert und wenn es Abend wird, sitzen beide da und beobachten ihr kleines neues Revier.

Tom zeigte sich die ersten Tage als der Selbstbewusstere, der große Bruder. Beim Spielen mit Bill reitet er gerne auf und er hortet die Spielsachen in seinem Körbchen.

Bill ist der Sensiblere von beiden, am liebsten beim Menschen, er liebt es, auf dem Arm zu schmusen und schmiegt sich richtig an.

Jeden Tag entdecken sie ein neues Spiel, gestern gab es ein Rennen durch alle Kisten und Möbel, die im Vorraum stehen.

In ein paar Wochen werden die beiden bestimmt das Schlimmste überstanden und auch anständig zugenommen haben, so dass sie sich ihrem Idealgewicht nähern. Sie werden dann ihr Welpenleben in vollen Zügen genießen können, immer auf der Suche nach neuen Abenteuern.

Da es sich um einen Herdenschutzhundmischling handelt, wünschen wir uns folgende Voraussetzungen für seine End- oder Pflegestelle:

- Möglichst freistehendes Haus mit großzügigem Gartengrundstück, sicher und hoch eingezäunt.
- Klare Menschen, die in ihrer Kommunikation mit dem Hund konsequent und eindeutig sind.
- Hundeerfahrene Menschen
- Menschen, die keine Befehlsempfänger suchen, sondern einen Hund, der sehr selbstständig denkt und handelt
- Menschen, die Vertrauen gegen Vertrauen setzen, um eine intensive Bindung mit dem Herdenschutzhund einzugehen.

Sie können sich auch auf unserer Homepage über die Rasse Maremmano informieren. Hier geht es zur Rassebeschreibung.

Zu dem Welpenwissen, dass diese nur kleine Runden laufen dürfen, keine Treppen steigen, keine Sprünge machen sollten in ihrem ersten Lebensjahr, etc., zählt auch, sich mit der Rasse des Herdenschutzhundes auseinandergesetzt zu haben. Diese Hunde wurden für einen bestimmten Arbeitsbereich gezüchtet und haben daher Charaktere, die nicht in eine Stadt- oder Wohnungshaltung passen. Auch die Erfahrung mit anderen Hunde-rassen spielt hierbei eine Rolle.

Wenn Sie sich informiert haben, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Ich erläutere Ihnen gerne alles zum Maremmano und zum Vermittlungsablauf bei den STREUNERHerzen.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Tom kann nach Deutschland ausreisen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Stefanie Richter


Mitglied des Vorstands
Vermittlung Hunde

Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com


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