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Romeo

Ein Drama kommt selten allein

Romeo wanderte monatelang auf der Straße herum, verschreckt, sehr vorsichtig und ängstlich. Manchmal holte er sich Futter von einer Kollegin, aber ansonsten mied er menschlichen Kontakt. Eines Abends gab es einen Tumult im Ort, Polizei, eine Menschenmenge - ein Hund war angefahren worden und es war Romeo. Die Einheimischen wussten, dass unsere Kollegin sich um ihn kümmerte, und so wurde sie gerufen.

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Autofahren war für Romeo völlig indiskutabel, so lief unsere Kollegin mit ihm den ganzen Berg hoch nach Hause. Er hinkte zwar, wirkte sonst aber ganz okay. Als sie endlich oben ankamen war es bereits spät in der Nacht. Romeo bekam ein&xnbsp;ruhiges Plätzchen, Wasser, Futter und endlich kehrte Ruhe ein für beide.

Eigentlich ging unsere Kollegin davon aus, dass es ihm am nächsten Tag besser gehen würde, umso entsetzter war sie, als sie ihn morgens bewegungslos in der Ecke liegen sah. Um innere Verletzungen oder Brüche auszuschließen, fuhr sie direkt zum Tierarzt. Der tapfere Kerl kniff also die Rute ein und fuhr das erste Mal in seinem Leben Auto.

Der Tierarzt stellte trotz röntgen nichts dramatisches fest. Beinchen und Hüfte waren okay und so wurde ein schmerzstillendes Medikament verschrieben und der Patient entlassen. So kam Romeo ins OLIMPO, ein tolles Partnerprojekt, und alle gingen davon aus, dass er nach einigen Tagen Schonung im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf den Beinen wäre. Die Realität sah leider anders aus. Drei Tage fraß er gar nichts und baute von Tag zu Tag mehr ab. Das ganze Wochenende winselte er, Sonntagabend wurde das Winseln ein Schreien und es wurde immer klarer, dass dringend etwas passieren muss.

Der Verdacht eines Darmverschlusses oder innerer Blutungen lag nahe und so wurde er direkt in die Klinik gebracht, um ein Ultraschall vom Abdomen zu machen. Hatte er die Autofahrt das erste Mal schon nur mit Mühe über sich ergehen lassen, war es diesmal für alle Beteiligten eine Tortur. Das Ergebnis in der Klinik war niederschmetternd, aber es erklärte sein schreckliches Schreien. Romeo hatte eine Fraktur des siebten Wirbels. Wir hatten mehr Glück als Verstand, denn jede falsche Berührung hätte komplett nach hinten losgehen können, und er wäre für immer gelähmt gewesen. Die dringende Empfehlung der Tierärztin war ein sofortiger Besuch bei der Neurologin plus einem CT. Leider waren bis zu dem Termin noch drei Tage zu überbrücken und damit sich der Süße nicht bewegte, blieb er in seiner Transportbox. Das nächste Drama bahnt sich an.

Romeo steckte den Kopf durch den Käfig, blieb stecken und musste schlussendlich aus dem Käfig geschnitten werden. Das war ein schwieriges Unterfangen, denn Romeos Schmerzen waren inzwischen so stark, dass er überhaupt nicht mehr angefasst werden konnte. Die Nerven lagen bei allen blank, Romeo schrie wie am Spieß, als er in eine neue Transportbox gesteckt werden musste.

Endlich kam der Tag der neuen Untersuchungen und irgendwie hat er doch noch Glück im Unglück: alle Reflexe und die Nervenbahnen sind voll funktionsfähig, auch das Rückenmark hat keine Verletzung. Der Bruch des Wirbels ist deutlich zu erkennen, weitere Brüche zum Glück nicht. Alle Ärzte kooperierten miteinander und kam zu dem Entschluss, dass es eine gute Idee ist, Romeo zu operieren, was dann auch geschah. Im OLIMPO ist die Betreuung eines Intensivpatienten nicht möglich, aber zum Glück haben unsere Kollegen in der L.I.D.A. sofort zugesagt, Romeo bei sich aufzunehmen und zu pflegen. Zwei Tierärzte im Dauereinsatz kümmern sich um seine Genesung. Wie Sie sich denken können, hat uns Romeos Verletzung eine ganze Stange Geld gekostet (insgesamt bisher 1.500 Euro). Aber was für ein Glück hat der kleine Kerl doch noch gehabt, denn trotz seiner wirklich schlimmen Verletzung ist die Aussicht auf eine vollkommene Genesung doch ziemlich gut.

Wir brauchen alle gedrückten Daumen, alle liebevollen Gedanken, und wir brauchen wieder einmal Ihre finanzielle Unterstützung. Bitte spenden Sie unter dem Vermerk "Romeos Wirbel" auf unser Vereinskonto oder via PayPal.

Vielen, vielen Dank, dass Sie uns unterstützen, Romeo eine möglichst schmerzfreie Genesungszeit zu ermöglichen und vielen Dank, dass Sie immer, immer bei uns sind, wenn es gilt, Tieren Leid zu ersparen. Vielen Dank für Ihr Dasein.

Kleiner Romeo, halte durch, es wird alles gut.
Dein/Ihr STREUNERHerzen Team


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Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

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Betreuung SOS Aufrufe/Sonderaufrufe,
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E-Mail: ines.paschmanns@streunerherzen.com



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