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Pippo bianco

Ein liebenswerter Notfall!

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Fakten

Geboren:
ca. 01.01.2020

Rasse:

Schulterhöhe:
ca. 63 cm

Gewicht:
ca. 22 kg

Geschlecht:
männlich

Kastriert:
nein

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
1 Test: Rickettsien pos., Rest negativ

Krankheiten:
Lymphom, in Behandlung


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
53129 Bonn



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
bedingt, siehe Text

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:
gerne, kein Muss

Hundeschule:
bedingt



Alle Angaben entsprechen den Angaben der Pflegestelle. Alle Hunde wurden einmalig einem Tierarzt vorgestellt zur Blutprobenabnahme für den Mittelmeercheck. Hier erhält der Hund einen Erstcheck (Ohren, Augen, Zähne, etc.). Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich. Sie adoptieren Second-Hand-Hunde, die vorher kein Familienleben kannten und auf den Straßen ums Überleben gekämpft haben, dies hinterlässt oft psychische Spuren und körperliche Defizite.


Pippa und Pippo sind aus einem Wurf von vier Welpen, die im Hinterland von Olbia entsorgt wurden. Sie wurden von einer tierlieben älteren Dame gerettet und großgezogen.

Während zwei Geschwister schnell eine neue Familie gefunden haben, blieben Pippa und Pippo zurück. Sie wuchsen in einem Gehege auf, die Dame gab Ihnen Liebe und Futter. Da die Frau aber sehr viele Hunde hat und sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindet, bat sie uns um Hilfe, für die beiden ein Zuhause zu finden. Auch weil sie genau weiß, dass die beiden mehr verdient haben in ihrem jungen Hundeleben. Beide sind ihr sehr ans Herz gewachsen und die Bande zwischen ihr und den Hunden ist sehr eng. Noch kein Tag waren sie ohne die Dame, aber die tägliche Zuwendung, die sie den beiden Hunden schenken kann, ist begrenzt.

Pippo ist im Mai nach Deutschland auf eine Pflegestelle gereist, weil sich ein Tumor im Auge gebildet hat. Hier können Sie die ganze Geschichte auf seiner SOS Seite nachlesen.

Die Pflegestelle schreibt:

"Mit Pippo hat uns die Insel Sardinien einen wirklich ganz charmanten Junghund entsandt. Er geht total neugierig auf Menschen, andere Hunde und neue Situationen zu. Mit seinem freundlichen Grinsen hat unser Eisbärchen schon alle Nachbarn verzückt.

Allerdings ist auch durchaus der Herdenschutzhund in ihm zu bemerken, weil Pippo im Vorfeld von Begegnungen sehr wachsam ist, Bewegungen genau beobachtet und Ungewohntes durch Brummen anzeigt. Sagt man ihm, dass alles okay ist, ist er direkt ganz nett und entspannt. Wir suchen also Menschen für ihn, die mit der Hundesprache vertraut sind und dem Hund Sicherheit vermitteln können.

Pippo ist total verrückt auf Spaziergänge und neue Waldwege. Er geht ganz entspannt an der Schleppleine und hört auch schon etwas auf Rückruf. Und wie kommen wir zu den Spazierwegen? Mit dem Auto: Das liebt Pippo fast noch mehr als Pfade suchen. Er springt inzwischen fast zu jeder offenen Autotür, hüpft rein und kuschelt sich ganz klein zusammen und brummelt: Jetzt gib aber Gas!

Im Umgang mit anderen Hunden bewundere ich Pippos Gelassenheit und Geduld. Bei ängstlichen, nervösen Hunden signalisiert sein ganzer Körper „alles easy“. Ganz selten, mit anderen unkastrierten Jungrüden, gibt es etwas Antipathie.

Katzen sind aktuell ein dramatisches Thema: Pippo hat grundsätzlich riesigen Respekt vor diesen kratzigen „Kampfmaschinen“ und tendiert häufig zum überstürzten Rückzug (was wirklich amüsant zu beobachten ist). Leider versteht er aber bisher nicht, dass unsere eigene Katze zum Rudel gehört und er sie weder hektisch verbellen noch verscheuchen darf.

In einem neuen Zuhause sollte, ganz Maremmano-spezifisch, ein größeres und eingezäuntes Grundstück in Pippos Obhut gegeben werden. Seine Tischmanieren sind etwas „flächendeckend“: Ein wischfester Boden ist von Vorteil. Bei seinen Artgenossen schaut er sich gerne das Bellen ab: Es sollten also geeignete „Nachbarschaftsstrukturen“ bedacht sein."

Auch wenn Pippo gerne alleine vor sich hindöst, viel Familienanschluss und Ansprache liebt er: Auf der Pflegestelle möchte er gerne „dabei“ sein und liebt es beschmust zu werden. Weitere Hunde gerne, wenn sie sich verstehen. Bei Katzen entscheidet ebenfalls der Sympathiefaktor.

Pippo ist seit Ende Mai wegen seiner Krebserkrankung in Chemotherapie. Er zeigt sich als extrem braver Patient und lässt das viele Pieksen ergeben zu. Natürlich sollte die neue Familie die Therapie fortführen. Die Kosten dafür übernehmen die STREUNERHerzen. Da er noch sehr jung ist, hoffen wir auf den Erfolg und möchten dem charmanten Pippo die Chance geben, die Welt von ihrer schönen Seite kennenzulernen. Vielleicht möchten Sie ihn dabei begleiten und sein sicherer Hafen sein.

Die Haltungsbedingungen für Pippo lauten:

- Möglichst freistehendes Haus mit großzügigem Gartengrundstück, sicher und hoch eingezäunt.
- Klare Menschen, die in ihrer Kommunikation mit dem Hund konsequent und eindeutig sind.
- Hundeerfahrene Menschen
- Menschen, die keine Befehlsempfänger suchen, sondern einen Hund, der sehr selbstständig denkt und handelt
- Menschen, die Vertrauen gegen Vertrauen setzen, um eine intensive Bindung mit dem Herdenschutzhund einzugehen.

Informieren Sie sich auch auf unserer Homepage über den Maremmano, gerne berate ich Sie auch. Hier geht es zur Rassebeschreibung.

Wir vermitteln bundesweit, wenn Sie bereit sind, Pippo auf seiner Pflegestelle kennenzulernen und abzuholen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Stefanie Richter


Mitglied des Vorstands
Vermittlung Hunde

Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com


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