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Nerone

Schwarz wie Pech, treu wie Gold

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Fakten

Geboren:
ca. 01.01.2020

Rasse:
Pastore Fonnese- Mischling

Schulterhöhe:
ca. 60 cm

Gewicht:
ca. 20 kg

Geschlecht:
männlich

Kastriert:
nein

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
nach Einreise

Krankheiten:
nach Unfall, Operation am Ellbogen


Handicap:
ggf. Lahmheit - bedingt durch Unfall


Aufenthaltsort:
private Pflegestelle, Sardinien



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:

Hunde:
mit Hündinnen, Rüden unbekannt

Kinder:

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:
gerne, kein Muss

Hundeschule:
bedingt



Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


An einem Septembermorgen des letzten Jahres erhielt eine Tierschützerin um 07.00 Uhr morgens einen Anruf. "Hilfe, wir brauchen deine Hilfe". Kurz vor der Einfahrt des Tunnels, an der vielbefahrenen SS 131 Richtung Olbia, lag ein schwer verletzter Hund in den Leitplanken. "Ich ziehe mich an, bereite das Auto vor und fahre sofort los! Bitte rufe in der Zwischenzeit die Polizei!"

Diese war zum Glück schnell da, lenkte den zweispurigen Verkehr zusammen. So konnte Nerone schnell gesichert werden. Er war voller Blut, die Schulter, die Vorderpfote hing wie ein Fremdkörper an ihm herab. Er wurde ins Auto gepackt und in Windeseile in die Clinica San Francesco gebracht. Wie bei Menschen auch, zählt bei einem schweren Unfall jede Minute, jede Sekunde.

Wie lange er so verletzt an der Leitplanke lag? Sicher waren es Stunden, er hatte viel Blut verloren.

Die ersten Untersuchungen ergaben eine Fraktur am Ellbogen. Dieser wurde bei einem Eingriff fixiert. Zum Glück hatte er keine inneren Verletzungen und so konnte er bald entlassen werden. Nur ein Zuhause, das hatte Nerone nicht. Also durfte er zur Tierschützerin nach Hause ziehen. Dort zeigt er sich als ein wunderbar ausgeglichener Rüde. Er mag Katzen und Kinder, Hündinnen sowieso. Zu Menschen ist er zurückhaltend, doch einem Fremden begegnet er sanft und ruhig. Er hat keine Angst vor Männern. Am liebsten liegt er im Auto und lässt sich durch die Gegend fahren.

Leider hat er mangels Möglichkeiten auf Sardinien nach dem Eingriff keine Physiotherapie bekommen. Die Pfote setzt er nicht auf, es fällt ihm schwer, sich lange auf drei Pfoten fortzubewegen. Einen Hund mit Handicap will auf Sardinien niemand, so wurden wir nun um Hilfe gebeten, für ihn ein passendes für- immer- Zuhause zu finden. In Nerone steckt ein Pastore Fonnese. Seine braunen treuen Augen sind herzergreifend.

Nun soll auf Sardinien noch ein Kontrollröntgenbild erfolgen, um zu sehen, wie alles verheilt ist.

Wir suchen nun eine Pflegestelle oder ein Endzuhause mit Menschen, die das Wesen eines Herdenschutzhundes mögen und einen Hund führen können. Zudem sollte ausreichend Zeit vorhanden sein, um mit ihm eine langfristige Physiotherapie zu starten, damit er wieder alle vier Beine nutzen kann.

Natürlich rufen wir auch für Spenden auf, um das Kontrollröntgen und auch die ersten Einheiten der Physiotherapie übernehmen zu können.

Ein Pastore Fonnese ist eine alte Landrasse des sardischen Hundes, die als Hüte-, Fang- und Viehwächterhunde verwendet wird. Sie sind sehr furchtlos und eigenständig, was nicht zu verwechseln wäre mit Sturheit, denn dieser eigenständige Charakterzug ist gewünscht für seine Arbeit auf Sardinien. Damit sind sie in jedem Fall sehr territorial und wachsam.

Wir wünschen uns Menschen, die folgende Voraussetzungen mitbringen:

- Möglichst freistehendes Haus mit großzügigem Gartengrundstück, sicher und hoch eingezäunt.
- Klare Menschen, die in ihrer Kommunikation mit dem Hund konsequent und eindeutig sind.
- Hundeerfahrene Menschen
- Menschen, die keine Befehlsempfänger suchen, sondern einen Hund, der sehr selbstständig denkt und handelt
- Menschen, die Vertrauen gegen Vertrauen setzen, um eine intensive Bindung mit dem Herdenschutzhund einzugehen.

Auch wenn Nerone niedlich aussieht und sehr nett ist, braucht er qualifizierte Menschen, die um so eine Rasse wissen und sie anleiten und führen können.

Gerne berate ich Sie zu der Rasse und dem Ablauf als Pflege- oder Endstelle.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Nerone kann nach Deutschland ausreisen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Stefanie Richter


Mitglied des Vorstands
Vermittlung Hunde

Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com


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