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Molly

Molly - die Entwicklung lässt hoffen

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Fakten

Geboren:
ca. 15.04.2018

Rasse:

Schulterhöhe:
ca. 53 cm

Gewicht:
-

Geschlecht:
weiblich

Kastriert:
vor Ausreise

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
nach Einreise

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
Canile Comunale Tortoli, Sardinien



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
unbekannt

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:
unbedingt souveräner Ersthund

Hundeschule:
bedingt



Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


Molly lebt in einem sardischen Canile in Tortoli. Ein Canile ist eine staatliche Institution, wo streunende Hunde hingebracht werden. Auf Sardinien gibt es davon zahlreich. Ungewollt geboren und dann ihrem Schicksal überlassen, streunen sie über die Insel und müssen immer ums Überleben kämpfen. Hunger und Durst ist wohl das schlimmste Schicksal, gefolgt von den Parasiten, Unfällen oder Krankheiten, die sie unversorgt überstehen müssen.

Im Canile steht ihnen dann eine lebenslange Aufbewahrung bevor, manche kommen schon als Welpen dorthin und sterben irgendwann an Krankheiten oder aus Altersschwäche. Ein Leben in Einöde und Tristess, denn es besteht aus einem kleinen Zwinger, der einen winzigen, überdachten Raum beinhaltet, wo den Hunden eine nackte Palette als Schlafstätte zur Verfügung gestellt wird und ein minimaler Auslauf von vielleicht 4m². Einmal am Tag werden sie in den angrenzenden Auslauf gelassen, damit der Zwinger gesäubert werden kann und es gibt Wasser und Futter. Oftmals sind die Canile am Wochenende überhaupt nicht besetzt, so dass die Tiere von Freitag bis Montag ohne Versorgung auskommen müssen. Der Tierarzt lässt sich eher selten blicken und wenn kann er nur wenig handeln, denn die finanziellen Möglichkeiten sind beschränkt.

So arbeiten wir seit 2014 mit einer kleinen Unterbrechung mit dem Canile Tortoli zusammen, wo man sich ständig bemüht, den Tieren das bestmögliche zu bieten, was in unseren Augen entsetzlich wenig ist.

Ein Jahr ist es nun her, dass wir Molly kennenlernen durften. Im Sommer 2021 zeigte sich die Hündin eher zurückhaltend, schüchtern bis ängstlich. Ein Anfassen auf die Schnelle war nicht möglich.

Doch nun im Juni 2022 sind wir erstaunt über die positive Entwicklung. Molly sitzt zwar jetzt allein im Zwinger, da ihre Zwingergenossin vermittelt wurde, aber während sie im Freigang ist, zeigt sie sich offener, neugieriger und lässt sich auch anfassen und beginnt es zu genießen. Viele Hunde entwickeln sich eher zur Ängstlichkeit hin, aber Molly hat den ersten Schritt in die richtige Richtung unternommen. Viele Möglichkeiten, um dies weiter zu fördern gibt es in dem kleinen Canile leider nicht. Darum möchten wir hier nochmal aufrufen und suchen händeringend eine Chance für Molly.

Wenn Sie diese wunderschöne zurückhaltende Hündin aufnehmen können, dann freuen wir uns über den Kontakt.

Wir suchen nach Menschen, die sich mit unsicheren Hunden auskennen und Molly Sicherheit, Liebe und Respekt entgegenbringt. Respekt für das, was sie erlebt hat und was für sie die Ausreise in eine neue Welt bedeutet. Viele neue Eindrücke, Angst und Unsicherheit. Dem muss mit Führung, Konsequenz, Stärke und regelmäßigen Abläufen begegnet werden. Es sollte unbedingt ein sicherer Ersthund im Haus sein, bei dem Molly Abläufe und Verhaltensweisen abschauen kann. Es sollte ein Garten vorhanden sein mit einem hohen und sicheren Zaun, wo sich Molly die ersten Wochen erleichtern kann. An Spaziergänge ist noch überhaupt nicht zu denken, denn die ersten Wochen werden geprägt von Vertrauensaufbau, dem Kennenlernen der Familie und regelmäßigen Abläufen sein. Kleine Schritte sind schon große Schritte für die Hündin.

Wir vermuten, dass bei Molly ein Herdenschutzhund, der italienische Maremmano, mitgemischt hat, daher suchen wir folgende weitere Voraussetzungen für die Hündin:

- Möglichst freistehendes Haus mit großzügigem Gartengrundstück, sicher und hoch eingezäunt.
- Klare Menschen, die in ihrer Kommunikation mit dem Hund konsequent und eindeutig sind.
- Hundeerfahrene Menschen
- Menschen, die keine Befehlsempfänger suchen, sondern einen Hund, der sehr selbstständig denkt und handelt
- Menschen, die Vertrauen gegen Vertrauen setzen, um eine intensive Bindung mit dem Herdenschutzhund einzugehen.
- Er sollte als Familienhund gehalten werden und nicht auf dem Grundstück bleiben müssen.
- Ländliche Umgebung
- Tägliche Spaziergänge

Molly hat vermutlich seit Geburt an einen halblangen Schwanz. Das beeinträchtigt sie in keinster Weise.

Informieren Sie sich auch auf unserer Homepage über den Maremmano. Hier geht es zur Rassebeschreibung.

Wenn Sie Molly helfen möchten, dann melden Sie sich gerne bei mir. Ich berate und begleite sie selbstverständlich.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Molly kann nach Deutschland ausreisen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Stefanie Richter


Mitglied des Vorstands
Vermittlung Hunde

Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com


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