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Margherita

Vom Schicksal schwer gebeutelt

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Fakten

Geboren:
ca. 01.01.2012

Rasse:
Jagdhund-Mischling

Schulterhöhe:
ca. 40 cm

Gewicht:
-

Geschlecht:
weiblich

Kastriert:

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
Leishmaniose positiv - in Behandlung, Ehrlichiose & Anaplasmose positiv, behandelt, Rest erfolgt nach Einreise

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
L.I.D.A. Olbia, Sardinien



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
unbekannt

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:

Hundeschule:
bedingt



Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich. Wir sprechen hier von Tieren, die von der Straße kommen, ausgesetzt werden und bis dahin überhaupt keine tierärztliche Fürsorge erhalten haben.


Es war der 14.03.2019, als sich die Finderin von Margherita in unserem Kooperationstierheim, die L.I.D.A. in Olbia, meldete und von einem Hund berichtete, der sich in einem katastrophalen Zustand befand. Sie schickte ein Foto, auf dem ein Häufchen Elend zu sehen war, dem Tod viel näher als dem Leben! Sofort machte sich einer der Pfleger aus der L.I.D.A. auf den Weg, in der Hoffnung, dass die Hilfe für Margherita nicht zu spät kam.

Am Fundort angekommen, bot sich ihm ein grausames Bild! Die bedauernswerte Jagdhündin war bis auf die Knochen abgemagert und mit ihren Kräften völlig am Ende. Ihr Körper war von einem Leishmaniose-Schub gezeichnet und übersät mit Wunden und Verkrustungen. Sicherlich irrte Margherita schon lange auf der Straße umher. Wurde sie vorher tatsächlich nie von irgendwem gesehen? Hatte niemand Mitleid mit dieser geschundenen Seele gehabt? Wie herzlos und ignorant muss ein Mensch sein, das offensichtliche Leid zu sehen und trotzdem wegzuschauen? Weil es bequemer ist, sich damit nicht zu befassen? Es ist einfach unbegreiflich und nicht nachvollziehbar.

Im Tierheim angekommen, wurde die gerettete Hündin erst einmal lange Zeit auf der Krankenstation medizinisch versorgt und ihre Leishmaniose wurde therapiert. Auch wenn ein Tierheim mit mehr als 700 Hunden sicherlich kein schöner Ort ist – hier war Margherita vermutlich zum ersten Mal in ihrem Leben in Sicherheit, man kümmerte sich um sie und sie bekam ausreichend Futter, ohne täglich danach in Mülleimern suchen zu müssen.

Mehr als neun Jahre ihres Lebens sind vergangen – Zeit, die wir ihr nicht mehr zurückgeben können. Wie sie bis zu ihrem Auffinden gelebt hat und ob sie jemals ein Zuhause hatte, wissen wir nicht und werden es auch nie erfahren. Vielleicht teilt sie das Schicksal vieler Jagdhunde auf Sardinien, die ihr Leben lang in kleinen Verschlägen gehalten werden und nur zur Jagd ihre spärliche Bleibe verlassen dürfen. Wenn sie zur Jagd nicht mehr taugen, werden sie kurzerhand entsorgt.

Margherita ist, trotz dass sie in den letzten beiden Jahren keine negativen Erfahrungen mehr gemacht hat, eine sehr verängstigte und skeptische Hündin. Fremde Menschen machen ihr Angst und sie würde sich in deren Nähe am liebsten unsichtbar machen. Ihr Herz irgendwann zu erobern, erfordert ganz sicher eine Menge Geduld, liebevolle Konsequenz, Einfühlungsvermögen und der bedingungslose Wunsch, diese gebrochene Seele irgendwann glücklich zu sehen – egal, wie lange es dauert!

Wir suchen für Margherita eine Familie ohne Kinder, die bereits Erfahrung mit Angsthunden hat und sich der Herausforderung bewusst ist, einen traumatisierten Hund auf die Sonnenseite des Lebens zu begleiten. Ein souveräner Ersthund wird Margherita sehr helfen, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden und ist Bedingung für ihre Vermittlung. Auch wäre ein ländlich gelegenes Haus mit gut umzäuntem Garten sehr hilfreich, damit die schüchterne Hündin zu Beginn nicht zusätzlich zwingend mit Autos und Straßenlärm konfrontiert werden muss.

Wenn Margherita Ihr Herz berührt hat, Sie die Bedingungen für sie erfüllen und einen Platz in Ihrem Herzen für die leidgeplagte Hündin frei haben, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Margherita kann nach Deutschland ausreisen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Beate Roeder


Vermittlung Hunde

Telefon: (02181) 49 53 52 1 oder (0172) 92 37 39 4
E-Mail: beate.roeder@streunerherzen.com


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