Neuigkeiten  Gesichter & Fakten  So helfen Sie mit  Termine & Allgemeines  Gästebuch


Zurück zur vorherigen Seite Hunde

Sardinien

Gelingt uns der große Wurf – für den „Letzten im Wurf“?

In einem Wurf, egal wie furchtbar die Vergangenheit war, geben sich die Geschwister Halt: Sie kuscheln miteinander, sie lernen voneinander, sie beschützen sich gegenseitig. Trotz aller Widrigkeiten ist ihr Leben in Sicherheit für den Moment gut.

Doch der Tag der nächsten Ausreise naht. Es sind nur noch wenige Tage, am 02.12. gehen die Geschwister auf große Reise. Und es gibt ihn wieder, diesen einen letzten Welpen aus einem Wurf, der nicht das Interesse einer Familie wecken konnte. Dieser eine Welpe, der nicht ausreisen wird, der verängstigt und alleine zurückbleibt, wenn alle seine Geschwister in den Ausreisebus eingeladen werden. Egal, wo untergebracht (L.I.D.A., Tortoli, Welpenstation), für jeden unserer „Letzten im Wurf“ beginnt in diesem Moment eine neue Zeitrechnung, denn sie werden aus dem schützenden Verbund herausgerissen.

Bereits am Abend der Ausreise müssen sie sich einer ganz neuen Situation stellen: Sich in einem neuen Gehege mit neuen, für sie fremden Hunden in ein Gefüge einfinden. Für jeden Welpen bedeutet das: Enormer psychischer und physischer Stress. Er muss sich behaupten, denn er muss seine neue Rolle im fremden Rudel finden. Manche reagieren mit Rückzug, gar Selbstaufgabe, sind zu schüchtern für diese Situation. Wieder andere werden bockig, aggressiv, um ihren Stand zu verteidigen oder ihre Individualdistanz zu signalisieren. Der physische Stress kann sich durch Futteraggressionen, Mobbing-Attacken oder gar Beißereien zeigen, welche schwere Verletzungen nach sich ziehen können.

Auch bei der bevorstehenden Ausreise am 02.12. wissen wir schon jetzt, dass es für die „Letzten im Wurf“ erneut keine Anfrage gab. Sie alle leiden, manche still, andere werden dünner, wieder andere werden attackiert. Einige wirken verlassen oder einfach nur trauernd.

Gelingt uns der große Wurf für unsere „Letzten im Wurf“?

Mit dieser Vorstellungsrunde möchten wir Ihnen unsere „Letzten im Wurf“ans Herz legen:

 

Bobo Junior

…und dann waren es nur noch zwei!

Lernen Sie mein Streunerherz näher kennen.

Bobo Junior erblickte zusammen mit seinen 4 Brüdern im Oktober 2021 das Licht der Welt im Canile Tortolì. Ein Jahr ist seitdem vergangen – ein Jahr in dem Bobo Junior immer wieder dabei zusah, wie seine Brüder nach und nach das Canile verließen, um nach Deutschland auszureisen. Bobo Junior war der stabilste der Gruppe und so ließ er den anderen stets den Vortritt. Seit Anfang Juni ist er nun allein im Canile und leider entwickelt auch er sich immer mehr zurück.



Frodo

Bereit für das große Abenteuer Leben

Lernen Sie mein Streunerherz näher kennen.

Frodo lernten wir zusammen mit seinen zwei Schwestern im April 2022 im Canile Tortolì kennen. Die drei waren ein nettes Gespann, das sich über die Abwechslung durch unseren Besuch sehr freute. Doch nun durften Freya und Freda Anfang Oktober ausreisen und Frodo bleibt zurück. Frodo war schon immer eher der Ruhigere und Zurückhaltende und die Trennung von seinen Schwestern setzt ihm deutlich zu.



Auri

5 zauberhafte Mädels möchten die Welt erobern

Lernen Sie mein Streunerherz näher kennen.

Sie ist die Kleine, Zarte von 5 Schwestern. Von Anfang an war sie die Schüchterne, Zurückhaltende. In ihrer neuen Gruppe fällt es ihr schwer, sich an den Napf zu kämpfen. Die anderen fressen grundsätzlich vor ihr, sie wartet geduldig. Ihre Fröhlichkeit weicht manchmal der Einsamkeit. Wenn die anderen zusammen im Körbchen kuscheln und raufen, sitzt sie alleine daneben und schaut zu.



Kito

Jubiläum mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Lernen Sie mein Streunerherz näher kennen.

Ein Wurf von sechs Geschwistern. Er war für alle fünf Geschwister der große Bruder, der Beschützer. Seine Geschwister sind alle ausgereist, er blieb alleine zurück. Seine neue Rolle muss er finden. Manchmal wirkt er traurig und unsicher, er möchte gerne immer beim Menschen sein. Er saugt jede Zuwendung auf.



Ulf

Ungewollt, unbeaufsichtigt, umherstreifend und gerettet in letzter Minute

Lernen Sie mein Streunerherz näher kennen.

Ein Wurf von drei Geschwistern, die Weibchen leben bereits in ihren Für-Immer-Familien. Für Ulf bedeutete die letzte Ausreise ein Umzug, weg von der bisherigen Pflegestelle in unsere Partner Pension. Hier hat er mit seiner fröhlichen Art schon neue Freunde gefunden. Doch leider sind die Stunden des Freilaufes und des freien Spiels begrenzt. Daher verbringt er die meiste Zeit des Tages alleine in seiner Box.



Farrah

Die Glückszahl vier

Lernen Sie mein Streunerherz näher kennen.

Farrah kam gemeinsam mit ihren drei Schwestern und ihrer Mama in unser Kooperationstierheim, wodurch sie das Glück hatten gemeinsam aufwachsen zu können. Doch nun hat Farrah das Glück verlassen. Mit Ausnahme von ihr haben alle ein schönes Zuhause gefunden und dem Tierheim den Rücken zugewandt. Nur die freundliche Farrah sitzt noch immer dort und hofft darauf, dass sich das Glück wieder auf ihre Seite schlägt.



Actarus

Wunderschöne kleine Racker suchen ein liebevolles Zuhause

Lernen Sie mein Streunerherz näher kennen.

Actarus ist einer der zwei Rüden aus einem Wurf von sechs süßen Cocker-Spaniel-Welpen, die Mitte September in der L.I.D.A. abgegeben wurden und seitdem gemeinsam in einem Gehege leben. Actarus ist ein fröhlicher, aufgeschlossener Welpe, der sich bei unseren Besuchen immer sehr freundlich zeigte. Doch, wenn Actarus wüsste, wie einsam sein Leben bald sein wird, würde seine Fröhlichkeit sicherlich schnell weichen. Einer der Geschwister hat bereits ein Zuhause gefunden und auch seine weiteren vier Geschwister haben ein Ticket für unseren Transport Anfang Dezember gezogen – nur Actarus wird zurückbleiben.




© 2013 STREUNERHerzen e.V.    Sitemap   |    Links   |    Kontakt   |    Bankverbindung   |    Impressum