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Leroy

Rettung in letzter Sekunde!

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Fakten

Geboren:
ca. 15.04.2019

Rasse:

Schulterhöhe:
im Wachstum

Gewicht:
im Wachstum

Geschlecht:
männlich

Kastriert:
nein

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
nach Einreise

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
Pflegestelle Sardinien



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
unbekannt

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:
gerne, kein Muss

Hundeschule:
bedingt



Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


Im Mai erhielten wir eine Nachricht von unserem Kooperationstierarzt auf Sardinien. Zwei Frauen hatten sich an ihn gewandt, weil sie eine streunende Maremmano-Hündin gefunden hatten. Sie hatte einen Wurf Welpen und lebte direkt am Rande einer befahrenen Straße. Ein Welpe wurde bereits überfahren. Es handelte sich nun noch um zwei Mädchen und drei Rüden, alle haben sehr unterschiedliche Farbgebungen. Keiner kannte den oder die Väter, die Mutter lebte schon einige Zeit dort und war immer wieder den Frauen aufgefallen. Unser Tierarzt fragte, ob wir helfen können. Wir stimmten zu und baten, die Mutter und die restlichen Welpen zu fangen und vorerst auf ein städtisches Gelände zu bringen. Es gelang, die ersten Welpen zu fangen, nur ein Rüde war zu schüchtern und verschwand mit der Mutter. Tatsächlich fanden sich zwei Interessenten für die Hündinnen, somit wurden diese direkt vor Ort vermittelt. Die zwei Brüder waren mittlerweile in unserer Obhut. Dann gelang es, den letzten Rüden zu fangen, der scheinbar von einem Rüden angegriffen und dabei im Gesicht verletzt wurde. Doch auch ihm geht es mittlerweile sehr gut. Die Mutter müssen wir mit einem Narkosemittel versehen, da sie sich nicht anfassen und fangen lässt. Damit sie keine Welpen mehr bekommt, sind täglich die zwei Frauen vor Ort, um den richtigen Moment abzupassen und sie dann zu unserem Tierarzt zu bringen. Sie soll dann vorerst wieder an den Ort zurückgebracht werden, wo die Frauen sich weiterhin um die scheue Hündin kümmern werden.

Zu unseren drei männlichen Welpen gibt es nicht viel zu berichten. Alle drei werden vermutlich zwischen 50-60 cm groß und brauchen dringend eine Pflegestelle oder Endstelle, damit sie weiter sozialisiert werden. Sie leben auf einem städtischen Gelände auf dem Land und lernen nicht viel kennen. Darum ist es sehr wichtig, dass sie schnell Familien finden, die ihnen das Einmaleins unseres Lebens beibringen und sie auch auf Geräusche und das Leben im Haus sozialisieren.

Lecter ist hellbraun mit weißen, großen Flecken versehen. Er hat eine sehr neugierige, aber zurückhaltende Art, die uns sofort verzaubert hat.

Lenny sieht seiner Mutter sehr ähnlich. Das helle Fell, mittellang – da kann man die Optik des Herdenschutzhundes erkennen. Auch er ist ein freundlicher, aber zurückhaltender Geselle.

Leroy ist rotbraun und mit seinen süßen abstehenden Ohren hat er ein sehr bestechendes Aussehen. Er ist sehr vorsichtig, was durchaus verständlich ist, denn er war am längsten mit seiner Mutter zusammen. Die Narben, die er sich auf der Straße zugezogen hat, deuten auf eine schwere Auseinandersetzung hin, die er aber gut überlebt hat. Es hätte als Welpe auch anders ausgehen können, denn Straßenhunde sind im Kampf ums Überleben nicht gerade freundlich zu männlichen Welpen.

Alle drei Hunde haben definitiv Herdenschutzhundanteile durch ihre Mutter im Blut. Wieviel und wie sich das ganze entwickeln wird, können wir nicht sagen. Dafür sind die Tiere zu jung und im Augenblick noch viel zu zurückhaltend, um die Charakterzüge zu zeigen. Doch wenn sie schnell eine Möglichkeit finden, in einer Familie aufzuwachsen, ist natürlich noch viel steuerbar.

Was wünschen wir uns für die drei Brüder?

Gerne ein Pflegestellen- oder auch ein Adoptionsangebot. Menschen, die mit viel Liebe und Geduld, aber auch mit Klarheit und Struktur, den jungen Rüden ein neues und freundlicheres Leben zeigen. Es sollte ein Haus mit großem Garten vorhanden sein, durchaus sicher eingezäunt. Gerne ein vorhandener souveräner Hund, an dem sie sich orientieren können. Natürlich vermitteln wir die Jungs einzeln und nicht gemeinsam. Über den Herdenschutzhund können Sie sich auf unserer Seite informieren oder sich gerne von mir beraten lassen.

Informieren Sie sich auf unserer Homepage über den Maremmano. Hier geht es zur Rassebeschreibung.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Leroy kann nach Deutschland ausreisen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Stefanie Richter


Mitglied des Vorstands
Vermittlung Hunde

Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com


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