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Laika Bianca

Können Hunde trauern?

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Fakten

Geboren:
ca. 01.01.2016

Rasse:

Schulterhöhe:
ca. 60 cm

Gewicht:
ca. 29 kg

Geschlecht:
weiblich

Kastriert:

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
nach Einreise

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
Pflegestelle, Sardinien



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
unbekannt

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:
✔ , souveränder Ersthund

Hundeschule:
bedingt



Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


Ob Hunde trauern können, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Aber jeder Hundebesitzer eines Rudels weiß, dass sich die Vierbeiner bei einer Veränderung, sei es durch Tod oder Trennung, verändern. Biologen sagen: Ja, Tiere trauern, Tiere spüren einen Verlust. Auf jeden Fall solche, die normalerweise in Sozialverbänden leben, mit langfristigen Bindungen zu Nachwuchs, Verwandten und / oder Partnern. Natürlich wissen wir nicht, wie sich ein Hund fühlt, wenn er seinen vertrauten Artgenossen, der ihm Geborgenheit, Sicherheit und Zuwendung gegeben hat, verliert.

Laika war Chiccos Lebensgefährtin. Laika hat ihr gesamtes Hundeleben mit ihrem Hundefreund Chicco im Gehege gesessen. Nun wurden beide aufgrund der bevorstehenden Beschlagnahmung von Lauras Rifugio getrennt.

Laikas Geschichte ist eine Geschichte wie viele Geschichten von ausgesetzten Hunden. Laika stammt aus dem Zentrum von Olbia, dort wurde sie im Alter von knapp acht Monaten ausgesetzt, läufig, auf der Straße herumirrend. Ganz sicher hatte sie einmal ein Zuhause. Aber niemand hat sie gesucht, vermisst, daher kam sie zu Laura ins Rifugio. Sie kennt also den Verlust von Bezugspersonen und das aus dem vertrauten Umfeld gerissen zu werden.

Das ist nun mehr als fünf Jahre her. Bis gestern war Laika die schüchterne Freundin von Chicco. In Sicherheit bei Laura, in ihrem gewohnten Umfeld, immer an der Seite- ihr Chicco. Da dieser eine Pflegestelle gefunden hat und bereits am 22.07.22 ausreisen darf, wurde er, um einer Beschlagnahmung vorzugreifen, in Sicherheit in eine private Hundepension umgesetzt. Da wir Laika den Verlust ihres Gefährten und eine Einweisung in ein Canile nicht zumuten wollten, haben wir auch Laika in eine sichere Unterkunft gebracht, um sie so auch vor der Beschlagnahmung zu retten.

Laika ist ein Hund, den man schwer beschreiben kann, der einem aber sofort ganz tief im Herzen berührt. Sie war im Gehege immer zurückgezogen, schüchtern, es schien fast, sie hat Angst vor Menschen. Doch als wir sie das erste Mal aus dem Gehege nahmen und sie mit dem Auto zum Tierarzt gefahren haben, zeigte sie sich anschmiegsam und hat den Tierarztbesuch souverän gemeistert. Beim Tierarzt zeigte sie sich in einer Mischung aus Zurückhaltung und Sanftmut. Laika ist freundlich und liebt menschlichen Kontakt. Alle Untersuchungen, die fremden Menschen- hat sie in ihrer zurückhaltenden Art gemeistert. Und doch war sie neugierig, mit großen Augen hat sie alles beobachtet. Sie wirkte ein wenig, wie aus dem Dornröschen-Schlaf erwacht.

Wir spüren, wie sehr sie ihren Gefährten vermisst. Daher wünschen wir uns für Laika schnell einen neuen Partner. Einen Hundekumpel, der sie eine zweite Lebenshälfte lang begleitet. Sie kennt nach fünf Jahren Aufenthalt bei Laura nicht mehr viel, alles ist fremd. Sicherlich wird sie eine Weile brauchen, mit der neuen Lebenssituation zurechtzukommen. Doch wir sind sicher, mit einem souveränen Freund an ihrer Seite und einer Familie, die Geduld und Gelassenheit ausstrahlt, wird Laika sich zu einer treuen Hündin entwickeln.

Wir denken, sie ist ein Setter-Maremmano- Mix, daher kann es durchaus sein, dass sie einen Jagdtrieb entwickelt. Der Tag, an dem sie das erste Mal wieder mit dem Schwanz wedelt vor Glück, wird der Tag sein, an dem sie ihre Trauer endgültig abgelegt hat.

Ihre Zähne sind leider in einem schlechten Zustand. Der Zahnstein ist auf allen Zähnen zu finden. Hier wäre es wichtig, die erste Zeit viel Kauknochen zu geben, damit dieser abplatzen kann. In letzter Instanz und nach dem ersten Mittelmeercheckbefund, müssten diese gereinigt werden.

Als Zuhause wünschen wir uns folgende Lebensbedingungen:

- Möglichst freistehendes Haus mit großzügigem Gartengrundstück, sicher und hoch eingezäunt.
- Klare Menschen, die in ihrer Kommunikation mit dem Hund konsequent und eindeutig sind.
- Hundeerfahrene Menschen
- Menschen, die keine Befehlsempfänger suchen, sondern einen Hund, der sehr selbstständig denkt und handelt
- Menschen, die Vertrauen gegen Vertrauen setzen, um eine intensive Bindung mit dem Herdenschutzhund einzugehen
- Er sollte als Familienhund gehalten werden und nicht auf dem Grundstück bleiben müssen
- Tägliche Spaziergänge müssen auf der Tagesordnung stehen

Informieren Sie sich auch auf unserer Homepage über den Maremmano und den Setter.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Laika Bianca kann nach Deutschland ausreisen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Stefanie Richter


Mitglied des Vorstands
Vermittlung Hunde

Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com


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