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Hanna

Hunger auf Leben

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Fakten

Geboren:
ca. 25.02.2021

Rasse:

Schulterhöhe:
im Wachstum - groß werdend

Gewicht:
im Wachstum

Geschlecht:
weiblich

Kastriert:
nein

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
nach Einreise

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
Welpenstation / private Pflegestelle, Sardinien



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
unbekannt

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:
gerne

Hundeschule:
bedingt



Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


Bella ist eine streunende Hündin, die seit knapp zwei Jahren auf einem großen Gelände eines Umspannwerkes in absoluter Freiheit lebt. Noch nie ist es jemand gelungen, sie zu fangen oder sich ihr auch nur zu nähern.&xnbsp;

Bella siedelte sich Mitte Januar hochträchtig auf einem Nachbargelände einer Werkstatt an, deren Besitzer ein tierlieber, junger Mann ist. Er begann Bella zu füttern, zuerst zögerlich, dann immer offener hat sie die Zuwendung angenommen. Als er uns dazu rief und um Hilfe bat, begannen wir sie zuzufüttern und bereits nach knapp einer Woche durften wir sie das erste Mal anfassen. Es war klar, die Geburt stand kurz bevor, sodass wir schnell hochwertiges Futter für sie kauften. Die Welpen sollten in guter Gesundheit aufwachsen, zumindest noch die letzten Tage der Trächtigkeit wollten wir die abgemagerte Hündin unterstützen.

Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, ob sie bereits so viel Vertrauen hat, dass sie die Welpen in der Nähe von Menschen zur Welt bringt. Pünktlich zum Vollmond war es dann soweit. Bella warf sechs bunt gemischte Welpen in einem Erdloch, versteckt im Müll, der auf dem Gelände herumlag. Die ersten Tage war sie eine liebevolle Mutter, sie kam zum Fressen, blieb aber die meiste Zeit bei den Welpen.

Nach zwei Wochen begann sie aber leider eine Mastitis zu entwickeln, die Zitzen schwollen immer mehr an, waren rot und entzündet. Sie sonderte sich ab, war nicht mehr bei den Welpen. Zudem entwickelte sie einen starken Husten, um die Augen herum fiel das Fell aus. Da Bella keine Hündin ist, die man mal so eben im Auto zum Tierarzt fährt, waren wir auf eine Ferndiagnose, aber auch auf unsere Intuition angewiesen. Was ist das Beste für Mutter und Welpen?&xnbsp;

Die Frage stand jeden Tag mehr im Raum, ob die Welpen überhaupt noch genügend Milch bekommen. Dann, nach einer weiteren Woche, hörte sie ganz auf zu säugen. Wir handelten und holten die Welpen zu uns. Bella war sichtlich erleichtert, sie vertraute uns. Als sie sah, dass wir ihre Welpen anfassten und wegtrugen, lief sie schwanzwedelnd in die andere Richtung.&xnbsp;Mittlerweile ist die Hündin kastriert und wird regelmäßig gefüttert und versorgt.

So begann das Abenteuer Welpenaufzucht: Die Wurfkiste wurde aufgebaut, eine Heizung aufgestellt, Welpenmilch und Startermousse gekauft. Den Wecker gestellt, wurde rund um die Uhr gefüttert, geputzt, gewogen, Temperatur gemessen. Alle hatten Untertemperatur, waren schwach, aber lebenshungrig.

Nun sind sie acht Wochen alt (Mitte April) und haben sich prächtig entwickelt. In Kürze stehen die ersten Impfungen an. Natürlich werden sie ausgewachsene große Hunde sein, denn die Mutter ist eine Maremmano Hündin und gehört damit zu den Herdenschutzhunden, die auf Sardinien die Schafe und Ziegen bewachen sollen. Sie wiegen zwischen momentan 3 und 4,5 kg und werden jeden Tag größer und kräftiger.

Hanna&xnbsp;ist die Besonnene und Ruhige im Wurf. Machen alle Theater, liegt sie gemütlich und sieht sich das Schauspiel an. Sie schmust gerne am Hals, zeigt wenig Interesse an den Geschwistern.&xnbsp;Auch sie hat, wie einige Geschwister, einen angeborenen Stummelschwanz.

Da es sich um Herdenschutzhund-Mischlinge handelt und es auch verschiedene Väter geben kann, suchen wir ein Zuhause mit folgenden notwendigen Rahmenbedingungen:

- Möglichst freistehendes Haus mit großzügigem Gartengrundstück, sicher und hoch eingezäunt.
- Klare Menschen, die in ihrer Kommunikation mit dem Hund konsequent und eindeutig sind.
- Hundeerfahrene Menschen
- Menschen, die keine Befehlsempfänger suchen, sondern einen Hund, der sehr selbstständig denkt und handelt
- Menschen, die Vertrauen gegen Vertrauen setzen, um eine intensive Bindung mit dem Herdenschutzhund einzugehen.

Informieren Sie sich auch auf unserer Homepage über den Maremmano. Hier geht es zur Rassebeschreibung.

Gerne stehe ich Ihnen zur Beratung zur Verfügung. Auch immer wieder neue Bilder und Videos kann ich Ihnen zusenden.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Hanna kann ab Mitte Juni nach Deutschland ausreisen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Stefanie Richter


Mitglied des Vorstands
Vermittlung Hunde

Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com


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