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Das Leid der Mütter

Trockenes Brot und tote Welpen

An dieser Stelle wollen wir Ihnen eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte von Leid und Schmerz, aber auch von Mut und dem festen Willen, etwas zu verändern.

Die Hauptakteurin in unserem Drama heißt Gioia, aber sie könnte auch jeden anderen Namen haben. Der Handlungsort ist Sardinien, aber auch hier geschieht es so oder ähnlich überall auf der Welt.

Gioia ist ein drei Wochen alter Maremmano-Welpe. Mama, Papa und ein weiterer Rüde leben namenlos - rassetypisch mitten in einer Ziegenherde - auf einem kleinen Hof und sind dort für die Sicherheit der Ziegen verantwortlich.

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Alle drei machen ihren Job, Tag aus, Tag ein, bei Hitze und Kälte, ihr ganzes Leben lang. Das war immer so, bereits viele Generationen vor Gioia. Obwohl sie sehr große, stattliche Tiere sind, bekommen sie täglich nur ein trockenes Stück Brot oder Abfall. Sie haben keinen Namen, sie bekommen keine Achtung und dennoch dienen sie ihren Menschen. Auch das war schon immer so.

Gioias Mama, wir nennen sie Bella, denn jedes Geschöpf hat einen Namen verdient, hat schon sehr vielen Welpen das Leben geschenkt, aber nie hat sie einen aufwachsen sehen. Direkt nach der Geburt werden sie ihr weggenommen und getötet - bis auf einen, der dafür sorgen soll, dass Bella die Milch noch abbauen kann. Nach drei Wochen muss dann auch dieser Welpe sterben, in einem halben Jahr wiederholt sich die Prozedur, und wiederholt sich, und wiederholt sich....

Gioia ist dieser Drei-Wochen-Welpe der übrig blieb und nun getötet werden sollte. Das es diesmal nicht dazu kam, hat sie einem Mitarbeiter des Ziegenhofes zu verdanken. Er konnte dieses Leid nicht mehr ertragen und rief unsere Tierschutz-Freunde vor Ort auf den Plan.

Und so gab es eine Diskussionsschlacht auf dem Hof, an deren Ende den Tierschützern Gioia und auch deren Mama mitgegeben wurde - für 14 Tage durfte Bella bei uns bleiben. Sie war abgemagert, hatte trotz Gioia einen Milchstau und war körperlich am Ende. Unser Ziel war es, sie nur kastriert zurückzugeben - und das ist gelungen.

Gioia ist inzwischen auf einer Pflegestelle mit anderen gleichaltrigen Welpen, damit sie Sozialverhalten lernen und eines Tages, wenn sie alt genug ist, in ein besseres Leben vermittelt werden kann.

In diesem Fall ging das Drama gut aus, Bella ist kastriert und braucht eine erneute Trächtigkeit und nachfolgende Tötung ihrer Welpen nicht mehr erleben. Gioia wird irgendwann eine tolle Familie und eine richtige Aufgabe bekommen. Aber was ist mit den anderen, vielen tausend namenlosen Geschöpfen? Und wie viele Welpen und Kitten werden jedes Jahr nach der Geburt getötet oder großem Leid ausgesetzt?

Wir haben vor langer Zeit die TATZENHÜTER ins Leben gerufen, eine Initiative, bei der wir Spenden für Kastrationen sammeln, damit solche Dramen eines Tages der Vergangenheit angehören. Wir kastrieren nicht nur Tiere in der unseren Partnertierheimen, sondern auch Tiere der Menschen, die sich eine Kastration nicht leisten können. Wir versuchen aufzuklären, zu helfen und zu kämpfen, für eine bessere Welt, in der Welpen- und Kittenfluten und deren Tötungen der Vergangenheit angehören.

Wir erzählen diese Geschichte um Ihnen, liebe Spender und Freunde der STREUNERHerzen, einmal zu berichten, wie die Arbeit unsere Freunde vor Ort aussieht, wie sie mit Engelszungen versuchen, die Jahrhunderte alten Traditionen zu durchbrechen, das Bewusstsein zu schärfen für das Wissen, dass wir alle Seelen auf einer Reise sind.

Zugegeben, wir haben verschiedene Körper angenommen, manche bevorzugen Pfoten, andere Hände, aber alle Geschöpfe habe es verdient, mit Respekt behandelt zu werden. Schon Albert Schweitzer sagte: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.

In diesem Sinne: Danke für Ihre Unterstützung, Danke für das Lesen, Mitfühlen und Spenden - egal, ob für ein bestimmtes Tier ist, oder für die vielen Namenlosen.

Ihr STREUNERHerzen Team

Hier gelangen Sie auf die Tatzenhüter-Seite.

Gerne können Sie aber auch aufgrund des Aufrufs mit einer einmaligen Spende helfen und so den vielen namenlosen Katzen und Hündinnen dieses Leid ersparen. Unterstützen Sie unsere Kolleginnen vor Ort, die täglich versuchen für die Hündinnen und Katzen zu kämpfen und die Umstände zu verbessern.

Unter dem Spendenaufruf "Hilfelose Mütter" freuen wir uns auf Ihre Mithilfe.



Spendeneingang

025,00 Euro Christiane Z.
100,00 Euro Gabriele H.
100,00 Euro Jutta K.

Sollten mehr Spenden eingehen als benötigt, wird dieses Geld einem anderen SOS- oder Patenschaftstier helfen!


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Spendenbetreuung

Ansprechpartner

Tina Oldach


Leitung Prävention

Telefon: (040) 75 73 67 oder (0172) 40 03 72 8
E-Mail: tina.oldach@streunerherzen.com



Bankverbindung

STREUNERHerzen e.V.
Kreissparkasse Köln
BLZ 370 502 99
Konto 157284821

IBAN DE93370502990157284821
BIC COKSDE33



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