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Frida

Es gibt keine Demokratie im Rudel

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Fakten

Geboren:
ca. 01.02.2020

Rasse:

Schulterhöhe:
ca. 62 cm

Gewicht:
ca. 25 kg

Geschlecht:
weiblich

Kastriert:

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
nach Einreise

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
private Pflegestelle, Sardinien



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
unbekannt

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:
gerne, kein Muss

Hundeschule:
bedingt



Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


Im Dezember 2020 tauchte Frida bei einer Familie auf Sardinien auf und ging nicht mehr weg. Die Familie hatte bereits eine ältere Mischlingshündin und einen gleichaltrigen Maremmano- Rüden. Zu Beginn verstanden sich alle Hunde sehr gut, es wurde gespielt, getobt und auch gemeinsam gefressen. Dann kam der Tag, an dem alles anders wurde. Frida schnappte sich einen Happen von der Ersthündin, diese knurrte als Rudelchefin. Frida akzeptiere diese Warnung nicht, sondern griff die Hündin an. Beide Hündinnen verbissen sich so ineinander, dass sie nur schwer getrennt werden konnten.

Die Ersthündin wurde verletzt und musste tierärztlich versorgt werden. Frida wurde daraufhin kastriert, in der Hoffnung, dass sich die Rangordnung wieder einpendelt. Leider vergebens. Beide Hündinnen können sich nicht mehr sehen und gehen sofort aufeinander los.

Nun wurde die Ersthündin auf ein separates Grundstück gebracht, da sie diejenige ist, die nicht streunt. Der Rüde der Familie ist zusammen mit Frida am Haus geblieben, dort ist alles eingezäunt. Nachdem ein paar Wochen ins Land gezogen sind, wurde nun im Familienrat beschlossen, dass Frida ein neues Zuhause finden soll. Ab Mitte Mai ist das Haus, in dem die Ersthündin untergebracht ist, als Ferienhaus vermietet, daher muss nun auch relativ schnell eine Lösung her. Beide wieder zusammenbringen und einen Hundetrainer zu engagieren ist für den Vater leider keine Option. Im Gespräch hat sich auch herausgestellt, dass die Familie die festgelegte Rangordnung im Rudel nicht erkennt, versteht. So steht zu befürchten, dass bei der Rückkehr der Ersthündin wieder Reibereien aufkommen werden. Der Vater sieht sich der Situation nicht gewachsen.&xnbsp;

Frida ist eine ausgeglichene Junghündin, mit Herdenschutzhund typischen Charakterzügen. Sie wacht, aber verbellt niemanden. Sie ist kein Befehlsempfänger, sondern trifft ihre eigenen Entscheidungen. Da sie aber keinerlei Input, bzw. Aufgabe hat, sucht sie gerne das Weite und würde streunen, wenn sie die Chance dazu bekäme. Ihr ist langweilig.

Beim Autofahren wird ihr schlecht und sie muss sich übergeben. Das muss sie noch lernen.

Im Moment kennt sie weder ein Halsband noch einen Befehl. Wir sind dabei, der Familie zu zeigen, wie sie Frida auf eine neue Familie vorbereiten, aber auch die anderen beiden Hunde etwas beschäftigen können. Wie so oft in Sardinien sind die Hunde zwar am Grundstück, werden gut versorgt, aber sie gehen weder Gassi, noch bekommen die Hunde weiteren Input oder Aufgaben.

Auch Frida hat weder ein Leben im Haus kennengelernt noch ein Leben als Hund, der Gassi geführt wird. Sie kennt ihr Grundstück und die Menschen, die mit ihr leben. Frida zeigt keinerlei Aggressionen gegenüber Menschen und Rüden. Katzenverträglichkeit ist bei ihr unbekannt.

Wir suchen nun Menschen mit folgenden Herdenschutzhund-tauglichen Voraussetzungen:

- Möglichst freistehendes Haus mit großzügigem Gartengrundstück, sicher und hoch eingezäunt.
- Klare Menschen, die in ihrer Kommunikation mit dem Hund konsequent und eindeutig sind.
- Hundeerfahrene Menschen
- Menschen, die keine Befehlsempfänger suchen, sondern einen Hund, der sehr selbstständig denkt und handelt
- Menschen, die Vertrauen gegen Vertrauen setzen, um eine intensive Bindung mit dem Herdenschutzhund einzugehen.

Hier können Sie sich über den Herdenschutzhund belesen, gerne berate ich Sie aber auch.

Frida kann super zu einem Rüden vermittelt werden oder als Einzelhund. Natürlich nur in erfahrene Hände und es sollte Zeit und Geduld vorhanden sein, die intelligente Hündin in unser Leben zu integrieren.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Frida kann nach Deutschland ausreisen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Stefanie Richter


Mitglied des Vorstands
Vermittlung Hunde

Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com


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