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Fonny

Die Glückzahl Drei und drei Wünsche für ein neues Leben

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Fakten

Geboren:
ca. 01.04.2020

Rasse:
Mischling

Schulterhöhe:
ca. 5ß cm

Gewicht:
-

Geschlecht:
männlich

Kastriert:
nein

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
erfolgt nach Einreise

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
Dreibein


Aufenthaltsort:
private Pflegestelle, Sardinien



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
unbekannt

Hunde:

Kinder:
✔ , ab Schulalter

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:
gerne

Hundeschule:



Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich. Wir sprechen hier von Tieren, die von der Straße kommen, ausgesetzt werden und bis dahin überhaupt keine tierärztliche Fürsorge erhalten haben.


Fonny und sein Bruder kamen damals als zwei Monate alte Welpen aus den Bergen von Fonni nach Olbia. Sie wurden einem älteren Herrn geschenkt, der sie auf einem Stück Land als Wachhunde einsetzen wollte. Dort hatten die zwei Welpen zwar ihre Freiheit, aber es lauerten auch viele Gefahren. Allein auf sich gestellt, verschwand der Bruder nach wenigen Wochen spurlos. Fonny wurde mit einem Loch im Ellbogen gefunden. Die Wunde eiterte bereits, er konnte nicht mehr auftreten. So wurde er dem Tierarzt vorgestellt. Dieser hat die Wunde irgendwie versorgt und ihm Tabletten gegeben. Nach einer Woche wurde es so schlimm, dass man Fonny direkt in die Clinica San Francesco gebracht hat. Dort wurde er dem Orthopäden vorgestellt, dem leider nichts anderes übrig blieb, als das Vorderbein zu amputieren. Das komplette Bein war bereits nekrotisch, das Gewebe abgestorben, er hatte hohes Fieber und bereits eine beginnende Sepsis.

Fonny war erst vier Monate, aber ein kleines Kämpferherz. Er schaffte es zurück ins Leben. Doch seine Pechsträhne sollte nicht abreißen. Die Familie beschloss, Fonny in das Haus nach Olbia zu holen. Dort erholte er sich, auch wenn er sehr schwach war. Zuerst musste er sich daran gewöhnen, auf drei Beinen zu laufen. Und er musste essen und zunehmen. Die Schwiegertochter begann für ihn zu kochen. Er bekam Pasta mit Fleisch. Die ideale Energie- und Nährstoffversorgung im Wachstum sieht anders aus. Der richtige Ärger war aber ein anderer auf vier Beinen. Die Schäferhündin der Familie dominierte Fonny extrem. So musste er bereits nach wenigen Tagen in den Hof umziehen - dort hatte er zwar Licht und Sonne, aber auch Kälte und Nässe. Wieder kein Mensch, der sich um ihn kümmerte. Er blieb mit sich selbst zurück, zum zweiten Mal einfach abgestellt.

Als Fonny neun Monate alte war, kam es erneut zu einem Zwischenfall zwischen den beiden Hunden. Fonny ließ sich jedoch nicht mehr dominieren, sondern reagierte mit Angriff. Es gab eine Beißattacke gegen die Hündin. Der Vater des Hauses wollte Fonny sofort loswerden, ihn entweder ins Canile oder zurück aufs Land bringen. Beide Möglichkeiten sind absolut undenkbar für einen Hund - schon gar nicht mit einem solchen Handicap. Und so wurde die Alternative Drei seine Chance auf ein neues Leben.

Fonny wurde von der Schwiegertochter gebracht, sichtlich gerührt - mit Tränen in den Augen - hat sie ihm noch einmal Pasta gekocht, sein Futter mitgebracht.

Fonny zeigt sich sehr zurückhaltend, wirkt traurig. Er kennt seinen Namen nicht, weiß mit menschlicher Ansprache noch nicht viel anzufangen. Aber er genießt es, gestreichelt zu werden. Nach einer halben Stunde im Freilauf war er dann auch sichtlich erschöpft. Seine linke Hinterpfote belastet er kaum. Ob er bereits eine Arthrose durch Fehlhaltung entwickelt hat oder ob es nur die nicht vorhandene Muskulatur ist, vielleicht gar ein anderes Problem, müssen wir beobachten. Leider ist er noch immer sehr dünn, was momentan jedoch eher von Vorteil ist, da er keine Muskeln hat, um den Bewegungsapparat zu stützen. Bereits nach wenigen Schritten muss er sich hinlegen.

Für Fonny gibt es eine Glückzahl „Drei“ - drei Beine, drei Möglichkeiten, drei Wünsche für ein neues erfülltes Hundeleben: Zuwendung, Vertrauen, Verlässlichkeit

Wenn Sie das Schicksal dieses wunderschönen Rüden zum Guten wenden und ihm ein Zuhause schenken möchten, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Fonny kann nach Deutschland ausreisen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Beate Roeder


Vermittlung Hunde

Telefon: (02181) 49 53 52 1 oder (0172) 92 37 39 4
E-Mail: beate.roeder@streunerherzen.com


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