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Cremona

Wenn das Schicksal zuschlägt

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Unser Kooperationstierarzt auf Sardinien stellte uns 2017 eine junge Maremmano-Mischlingshündin vor, die niemand haben wollte. Sie war nur wenige Monate alt und schon sich selbst überlassen. Da sie einige Anwohner störte, hatte man Angst, dass sie in ein Canile weggesperrt werden würde. So nahmen zwei junge Sardinnen sich ihrer an und brachten sie in ein Gehege auf einem Landgrundstück weit ab von der Zivilisation. Dort besuchten sie sie mehrfach die Woche, brachten Futter und spielten mit ihr. Trotzdem wuchs Cremona ohne soziale Reize und andere Tiere auf.

Sie verbrachte dort viele Monate, bis es einen großen Sturm mit sintflutartigen Regenfällen gab. Ihr Gehege lag in einer Mulde und das Wasser strömte in diesen Bereich und überflutete alles. Selbst die Frauen kamen nicht mehr ans Gehege und die Angst stieg, dass Cremona ertrinken würde. Gott sei Dank hörte der Regen auf, bevor es zum Äußerstem kam. Aber jetzt war klar, Cremona musste da weg.

Leider gab es in all dieser Zeit keine einzige Anfrage für die Hündin und auch Pflegestellenangebote blieben aus. Dann meldete sich eine Familie mit zwei Kindern und einem kleinen Hund. Wir wussten von Cremona, dass sie mit Kindern kein Problem hat, da auch die beiden Sardinnen oft ihre Kinder mit zu ihr ins Gehege brachten. So durfte Cremona reisen. Doch das Glück dauerte nur wenige Tage, denn Cremona kam mit dem kleinen Hund nicht zurecht. Zudem fühlte sich die Familie mit ihr schnell überfordert. Natürlich kannte Cremona nichts und wusste auch nicht, was es bedeutet, sich richtig zu verhalten.

Dann meldete sich ein älteres Pärchen mit Hundeerfahrung und einem großen Herz für Cremona. So zog sie wieder um und bekam ein großes Haus mit Garten und zwei netten Menschen an die Seite. Wie sich nach einigen Jahren herausstellte, aber auch nicht das perfekte Zuhause. Im Nachgang kann man sagen, dass auch hier Cremona keinen Halt erfuhr. Sie wurde nicht angeleitet, nicht geführt und war ständig mit der Situation überfordert, auf sich und ihre Menschen aufzupassen. So stellte man nach wenigen Wochen die Gassigänge ein und ließ sie nur noch in den Garten. Wieder schlug das Schicksal unbarmherzig zu und Cremona fristete so ihr Dasein.

Als es dann eskalierte, bat das Ehepaar uns, Cremona zurückzunehmen – eine richtige Entscheidung, die eigentlich viel zu spät kam. So kann man sagen, bei all unserer detaillierten Arbeit, dass Cremona unschuldig in Situationen kam, die ihr nicht gerecht wurden. So entschieden wir Ende November, dass Cremona vorerst in einer Hundepension bei Düren wohnen sollte. Hier wollten wir sie beobachten, kennenlernen und einordnen, um dann das neue perfekte Zuhause zu finden. Doch gegen unsere Erwartung, stellt sich Cremona als tolle Hündin dar. Nicht nur die Besitzer und Pfleger der Hundepension, auch ein Hundetrainer, der zu Rate gezogen wurde, sowie einige Kolleginnen, einschließlich mir, sind völlig begeistert von der Hündin. Sie ist kommunikativ sozial mit anderen Hunden, ist nicht so unglaublich ängstlich wie vermutet und geht schon die ersten Gassirunden super spazieren. Sie ist aufgeschlossen gegenüber Geräuschen und Eindrücken wie Kindern, Joggern, Fahrradfahrern, geht ruhig und gelassen. Auch das Mitfahren im Auto hat sie innerhalb weniger Stunden prima gelernt. Ein- und Aussteigen ist jetzt kein Problem mehr. Wir sehen anhand der Schnelligkeit ihrer Auffassungsgabe, dass sie unter Anleitung und Führung unglaublich schnell lernt und wissbegierig ist, was die Welt noch so parat hält. Sicherlich ist es noch ein weiter Weg, bis sich Cremona zu einem normalen Hund entwickelt kann und sie braucht aktive Trainingseinheiten und Menschen, die Spaß daran haben, mit dem Hund zu arbeiten.

Nun ist das aber nicht der Grund, warum wir um Ihre Hilfe bitten. Jedenfalls nicht ausschließlich. Cremona ist in einer Pension untergebracht, in der sie einen Raum zur Verfügung hat und tagsüber mit anderen Hunden in einen schönen Auslauf kommt. Wir haben es nicht übers Herz gebracht, ihr „nur“ einen Zwinger zu buchen, da sie schon so lange in einer Familie gelebt hat. Für dieses Zimmer haben wir einen Sonderpreis erhalten von 17,50 Euro pro Tag. Die erste Abschlagsrechnung vom 29.11.2021-16.02.2022 haben wir bereits erhalten und mussten schon 1.400 Euro bezahlen.

Eine erste Spende von einer internen Kollegin, die gesammelt hat, hat uns in Höhe von 1.050 Euro erreicht, so dass ein großer Teil der ersten Rechnung bereits auf unserem Konto war. Nun sind noch 350 Euro offen und ab jetzt zählt jeder Tag 17,50 Euro auf der Uhr.

Da wir parallel natürlich auch eine Pflegestelle oder Endstelle suchen für Cremona und ständig wieder „Werbung“ für sie machen, hoffen wir sehr, dass diese Kosten bald wegfallen. Aber bis zu diesem Moment benötigen wir Ihre Unterstützung, damit Cremona in der Pension bleiben kann, die sie von Anfang an mochte und in der sie sich sehr wohl fühlt.

Bitte spenden Sie unter "Cremonas Schicksal" auf unser Vereinskonto oder via PayPal. Helfen Sie uns, dass Cremona noch weiter diesen Unterschlupf behalten kann.

Wenn Sie mit Cremona diesen Weg gehen möchten, dann schauen Sie hier auf ihre Vermittlungsseite.

Cremona und die STREUNERHerzen bedanken sich von Herzen bei Ihnen für Ihre Hilfe!
Ihr STREUNERHerzen Team


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Sollten mehr Spenden eingehen als benötigt, wird dieses Geld einem anderen SOS- oder Patenschaftstier helfen!


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Spendenbetreuung:

Ansprechpartner

Ines Paschmanns


Betreuung SOS Aufrufe/Sonderaufrufe,
Betreuung Allgemeine Spenden

Telefon: (0152) 34 22 19 40

E-Mail: ines.paschmanns@streunerherzen.com


Vermittlung:

Ansprechpartner Stefanie Richter


Mitglied des Vorstands
Vermittlung Hunde

Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com


Bankverbindung

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Kreissparkasse Köln
BLZ 370 502 99
Konto 157284821

IBAN DE93370502990157284821
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