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Bonnie

Wunderbare Hündin sucht ihr endgültiges Hundeglück. Vielleicht bei Ihnen?

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Fakten

Geboren:
ca. 01.03.2020

Rasse:
Mischling

Schulterhöhe:
ca. 52 cm

Gewicht:
ca. 16 kg

Geschlecht:
weiblich

Kastriert:

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:
-

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
Anaplasmose fraglich, keine Therapie nötig - Rest negativ

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
53797 Lohmar, NRW



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:

Hunde:

Kinder:
✔ , ab Schulalter

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:

Hundeschule:



Alle Angaben entsprechen den Angaben der Pflegestelle. Alle Hunde wurden einmalig einem Tierarzt vorgestellt zur Blutprobenabnahme für den Mittelmeercheck. Hier erhält der Hund einen Erstcheck (Ohren, Augen, Zähne, etc.). Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich. Sie adoptieren Second-Hand-Hunde, die vorher kein Familienleben kannten und auf den Straßen ums Überleben gekämpft haben, dies hinterlässt oft psychische Spuren und körperliche Defizite.


Bonnie und Sissi lernten wir bei unserem Besuch im Canile Tortoli Ende Juni 2021 kennen. Die beiden Hündinnen wurden Mitte Mai 2020 im Alter von ca. 10 Wochen zusammen im Tierheim abgegeben. Lange Zeit mussten die zwei im Tierheim ausharren, bis sie Ende Januar endlich nach Deutschland ausreisen durften. Sissi direkt ins Glück und Bonnie auf eine erfahrene Pflegestelle.

Update Mai 2022:

"Die wunderschöne und sensible Bonnie ist jetzt seit 10 Tagen bei mir, nachdem sie ihre 1. Pflegestelle verlassen musste. Es hat mir das Herz gebrochen zu sehen, wie sehr Bonnie ihre vertrauten Menschen und ihr erstes Zuhause vermisst. Sie hat die ersten Tage rastlos und suchend verbracht und konnte nicht begreifen, dass ihre Pflegefamilie einfach nicht mehr da war. Und es macht mich sehr traurig zu wissen, dass sie das Gleiche nochmal durchmachen muss, wenn sie - hoffentlich so schnell wie möglich - in ihr endgültiges Zuhause ziehen darf.

Bonnie ist kein typischer Angsthund. Sie hat mir sehr schnell ihr Vertrauen geschenkt und war nach nur einem Tag und ein paar Bestechungsleckerchen schon bereit, mit mir zu schmusen und sich ausgiebig kraulen und streicheln zu lassen. Sie ist sehr liebevoll und achtet immer darauf, wo ich bin und kommt zu mir und sucht den Körperkontakt.

Die Zusammenführung mit meiner Hündin war unkompliziert, weil wir vorher von der 1. Pflegestelle schon wussten, wie Bonnie in bestimmten Situationen reagiert. Also haben wir einen gemeinsamen Spaziergang gemacht, bei dem ich mit meiner Hündin mit immer geringerem Abstand hinter Bonnie und ihrer Hundekumpeline aus der ehemaligen Pflegefamilie hergelaufen bin. Nach kurzer Zeit konnten wir nebeneinanderher spazieren, wobei sich Bonnie zwar verhalten, aber durchaus neugierig und interessiert gezeigt hat.

Wenn das Eis einmal gebrochen ist, hat Bonnie grundsätzliche keine Angst mehr. Allerdings ist sie sehr unsicher und sensibel was Begegnungen mit unbekannten Lebewesen betrifft. Ein unbekannter Hund der auf sie zukommt, macht ihr einfach große Angst und sie versucht auszuweichen. Sie gerät in Panik, wenn sie den Abstand nicht groß genug halten kann und versucht, zu entkommen.

Sie hat allerdings keine Probleme, hinter einer Gruppe von Hunden spazieren zu gehen und dabei den Abstand immer mehr zu verringern.

Wenn man Bonnie aufnimmt, muss man auf sie und ihre Bedürfnisse eingehen können und kann nicht erwarten, dass man sie von heute auf morgen in andere Bahnen lenken kann. Das muss Schritt für Schritt und am besten mit Unterstützung eines geeigneten Hundetrainers geschehen. Macht man das falsch, geht es für Bonnie 5 Schritte zurück statt einen vor.

Im Haus ist sie ruhig und aufmerksam. Sie ist stubenrein und bleibt ohne Probleme mit meiner Hündin 3 – 4 Stunden alleine. Sie akzeptiert meine Hündin als "Chefin" und geht jedem Streit und Stress mit ihr aus dem Weg. Futterneid kennt sie nicht und sie teilt ihre Leckerchen gerne. Sie macht nichts kaputt und benimmt sich wirklich toll. Spielzeug ist ihr noch suspekt, genau wie der Staubsauger und unbekannte Geräusche. Allerdings ist die Angst im Haus vor schnellen Bewegungen und Geräuschen nicht so groß, wie bei Begegnungen mit Mensch und Hund draußen beim Spazierengehen.

Man muss Bonnie mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen an die Pfote nehmen. Sie möchte gefallen und achtet ganz genau auf die Stimmung, in der ich grade bin. Für sie ist es ganz schlimm, wenn sie das Gefühl hat, sie wird gemaßregelt. Was natürlich nicht heißen soll, dass sie tatsächlich von mir gemaßregelt wird, aber sie empfindet es oftmals so. Da reicht schon manchmal eine Bewegung auf sie zu.&xnbsp; Für sie ist es schon schwierig, meine Absicht einzuschätzen, wenn ich die Hand nach ihr ausstrecke um sie zu streicheln. Da ist immer der Moment der Verunsicherung was da jetzt wohl passieren wird.

Bonnie ist wirklich sensibel und braucht Menschen, die sich in sie hineinversetzen können und von ihr nicht verlangen, dass sie am Anfang irgendwelche Kommandos lernen muss. Sie benimmt sich von Natur aus gut. Sie läuft super an der Leine und genießt Ausflüge in die Natur sehr. Ich habe angefangen, auf jedem Spaziergang mit ihr ein Stück an einer schwach befahrenen Straße entlangzugehen. Sie wird mit jedem Mal sicherer und läuft schon fast komplett entspannt neben mir weiter, wenn ab und zu ein Auto an uns vorbeifährt.

Man kann ihr mit Sicherheit sehr viele Ängste nehmen und an ihrem Vertrauen in Mensch und Umwelt arbeiten. Das muss aber mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Ruhe gemacht werden. Trubel, fremde Menschen, laute Geräusche - das ist nichts für die verunsicherte Bonnie die sie jetzt noch ist. Aber ich bin sicher, dass Bonnie nach und nach ihre Unsicherheit verliert und ein fröhlicher, ausgeglichener Hund werden kann, wenn sie die richtigen Menschen findet.

Eine unerschrockene Draufgängerin wird nie aus ihr werden - aber ihre sanfte Art und ihr liebes Wesen wird immer mehr zum Vorschein kommen. Es macht wirklich Spaß mit Bonnie draußen in der Natur zu sein und zu sehen, wie sie die ganzen neuen Gerüche wegschnüffelt und entspannt neben ihrem Menschen läuft. Sie hat eine entzückende Angewohnheit. Sie stöhnt, wenn sie sich entspannt und wohlfühlt wie ein Mensch, der grade ein leckeres Essen probiert oder eine tolle Massage bekommt. Das habe ich noch nie bei einem Hund erlebt und es zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht.

Ich hoffe von ganzem Herzen, dass sich ganz schnell die passenden Menschen für Bonnie melden werden, sie behutsam an ein Leben ohne Angst und Schrecken heranführen und aus ihr einen entspannten und glücklichen Hund werden lassen.

Können Sie sich vorstellen, Bonnie auf diesem Weg zu begleiten? Dann freue ich mich sehr auf Ihre E-Mail oder Ihren Anruf.

Wir vermitteln bundesweit, wenn Sie bereit sind, Bonnie auf ihrer Pflegestelle zu besuchen und abzuholen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Tanja Beer


Vermittlung Hunde

Telefon: (0176) 45 67 84 38
E-Mail: tanja.beer@streunerherzen.com


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