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Aller Anfang ist schwer!

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Die Einheimischen wissen um unser Engagement, ungewollte Welpen aufzunehmen und im Gegenzug die Mütter zu kastrieren. Seit wir vor circa einem Jahr mit diesem Projekt begonnen haben, konnten wir 21 Hundemütter kastrieren und ihre 71 Welpen vermitteln.

Denn bei uns muss niemand eine „brutta figura“ machen, vielmehr stehen wir jeglichen Fragen der Besitzer mit Rat, vor allem Tat, zur Seite. Kein erhobener Zeigefinger, warum wurde die Hündin nicht früher kastriert, keine Vorwürfe, wie die Hunde leben. Einzig gilt es, ein offenes Ohr zu haben, zwischen den Zeilen zu lesen, die feinen Einzelheiten zu verstehen. Wir wissen, es ist eine große Verantwortung, aber lassen wir Fragen unbeantwortet, überlassen wir die Welpen ihrem Schicksal.

Es gilt also regelmäßige Hausbesuche zu machen, zu wiegen, erklären, wie man z.B. zufüttert, falls ein Welpe nicht genug Milch bekommt. Wir erklären, wieviel die Welpen an Gewicht zunehmen sollten, wie die Parasitenprophylaxe erfolgt oder wie die Familie selbst helfen kann, die Welpen zu sozialisieren. Ganz einfache Fragen, die in der Regel entstehen, wenn ungewollt Welpen geboren wurden.
Darüber hinaus geben wir auch ganz praktische Hilfe, wie man z.B. mit wenigen Mitteln eine Wurfkiste bauen kann. Wir bringen Decken, Handtücher oder nur mal einige Näpfe.

Für eine kleine hilflose Hundeseele gibt es nichts Wichtigeres als die Mutterhündin, daher ist es unser Ziel, wenn die Gegebenheiten vorliegen, die Familien so lange wie möglich zu unterstützen. Wunderbar ist es zu erleben, wie die Familien doch so etwas wie Freude erfahren, aber auch Liebe und Verantwortung für ihre Welpen übernehmen. Für uns bedeutet diese Art der Prävention enorm viel Arbeit, wir fahren zu den verschiedenen Orten, sind Tag und Nacht ansprechbar - und das bei der normalen täglichen Tierschutzarbeit. Den Familien dabei mit Respekt, aber auch Konsequenz zu begegnen, ist dabei das Geheimnis. Die Erfahrung zeigt, dass wir damit einen Impuls geben. Die Welpen werden nicht entsorgt, sondern dürfen erst einmal bei der Mutter bleiben, dann übernehmen wir sie und die Mutter wird kastriert.

Viele enge Bande werden hier geschlossen, denn es gibt sie auch - die Sarden mit Herz. Sie erfreuen sich an den Bildern und Videos der Kleinen in ihren neuen Familien und manch ein Welpe, der in Deutschland seine Familie gefunden hat, durfte im Urlaub schon seine Mutter wiedersehen. Damit wir diese Arbeit fortführen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Die Fahrten zu den Familien sind zeitaufwändig, es gibt nur wenige, vertraute Volontäre, die in ihrer Freizeit die Mühen der Hausbesuche auf sich nehmen. Lange Fahrten zu entlegenen Orten, Stunden vor Ort, oder ständige telefonische Erreichbarkeit sind Voraussetzung. Nicht zu vergessen der wichtigste Aspekt, die freundschaftlichen Verbindungen und Kontakte vor Ort.

Für uns ist das Prävention und aktiver Tierschutz zugleich.

Unser Startpaket für diese Welpen gestaltet sich daher aus ganz unterschiedlichen Dingen, denn aller Anfang ist schwer:

Am Anfang sind die Hundewelpen noch "Nesthocker", d. h. sie werden blind, taub (Augen und Ohren sind bei der Geburt verschlossen) und völlig hilflos geboren und sind voll und ganz auf die Hilfe der Hundemutter angewiesen. Ohne die Mutter hätten die Kleinen keine Überlebenschance: sie ernährt die Welpen, putzt sie und hält sie schön warm. In der kühleren Jahreszeit bedeutet das, dass wir für Schutz vor Wind, Regen und Kälte sorgen müssen. In den heißen Sommermonaten braucht es Schatten und Schutz vor Hitze. Daher braucht es ja nach Jahreszeit unterschiedliche Dinge: Handtücher, Leintücher, Holzplanken, Schrauben, Wellblechdach für improvisierte Wurfkisten.

Bei Milchmangel der Hündin, oder je nach Wurfgröße, müssen wir durch entsprechende energie- und eiweißreiche Ernährung korrigieren. Das bedeutet oft einfach nur, Futter für die Mutter zu kochen, oder den Familien Rezepte an die Hand zu geben, wie die Mutter unterstützt werden kann. Oft zeigen sich die Sarden sehr aufgeschlossen für unsere praktischen Tipps wie Knochenbrühe, Haferflocken, Ziegenmilch mit Honig.

In der Regel fährt man jeden zweiten oder dritten Tag zur Familie, bis man die Sicherheit hat, dass die Welpen gesund sind, sich gut entwickeln. Ganz wichtig für die optimale körperliche Entwicklung ist das regelmäßige Entwurmen ab der zweiten Lebenswoche. Bei den meisten Hündinnen auch eine Ektoparasiten-Prophylaxe.

Sobald die Welpen zahnen, flügge werden, gilt es, die Familien bei der Stange zu halten. Die Welpen beginnen nun richtig Arbeit zu machen, also braucht man die „manpower“, zu überzeugen. Es bedarf ganz praktisch, Material, um Zäune zu ziehen, damit die Welpen weiterhin sicher sind. Welpenfutter für Hündin und Welpen, aber auch die persönliche Begleitung des ersten Tierarzt-Besuches.

Wenn alles rund läuft, können die Kleinen bis zur Ausreise bei der Familie bleiben, oft müssen sie aber nach circa sechs bis sieben Wochen in unsere Auffangstation umziehen.

Für unsere Arbeit vor Ort brauchen wir Ihre Spenden, denn jeder Welpe kostet uns im Schnitt zur aufgebrachten Zeit auch bares Geld.

Wenn Sie unsere Welpenstation unterstützen möchten, spenden Sie gerne unter dem Stichwort "Start ins Leben" auf unser Vereinskonto oder via PayPal.

Die Welpen, die Mutterhündinnen, die sardischen Familien und nicht zuletzt das STREUNERHerzen-Team danken Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung!


Spendeneingang

005,00 Euro Gabriele
025,00 Euro Simone
050,00 Euro Marianne D.

Sollten mehr Spenden eingehen als benötigt, wird dieses Geld einem anderen SOS- oder Patenschaftstier helfen!


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Spendenbetreuung

Ansprechpartner

Ines Paschmanns


Betreuung SOS Aufrufe/Sonderaufrufe,
Betreuung Allgemeine Spenden

Telefon: (0152) 34 22 19 40

E-Mail: ines.paschmanns@streunerherzen.com



Bankverbindung

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Kreissparkasse Köln
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IBAN DE93370502990157284821
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