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Aky

Aky – dem Tod von der Schippe gesprungen?

Was Aky zugestoßen ist, wissen wir nicht. Ganz sicher wurde ihm unendlich viel Gewalt angetan, denn er streifte an einem Sonntagnachmittag verängstigt durch die Straßen von Olbia. Seine Fleischwunde war für jeden zu erkennen, auch dass er Hilfe braucht, war für jeden Passanten ersichtlich.

Niemand reichte ihm seine Hand, niemand wandte sich ihm zu. Die Schwägerin einer Volontärin musste nicht lange nachdenken. Als sie ihn auf der Straße herumirren sah, rief sie ihn zu sich. Aky kam, mit letzter Kraft und mit einem Restvertrauen, dass ihm vielleicht dieser Mensch nicht auch Böses möchte, sondern endlich sein Leid lindern könnte.

Sie packte Aky ins Auto, von da aus wurden Telefonate geführt. Aky wurde zum Notdienst gebracht und erstversorgt. Seine Wunde am Hals hat zweierlei Ursachen. Ganz sicher hatte er ein zu enges Halsband an, wahrscheinlich im Lauf des Wachstums eingewachsen. Der tiefe Schnitt an der Kehle ist eindeutig ein Schnitt mit einem scharfen Messer, man wollte ihm die Kehle durchschneiden. Wie durch ein Wunder ist Aky dem Tod von der Schippe gesprungen. Nun gilt es, Akys Wunden zu heilen. Täglich muss die Wunde gereinigt werden. Ganz langsam muss sich die Haut schließen. Und natürlich muss er zu Kräften kommen. Er ist bis auf die Knochen abgemagert.

Wir hoffen, dass auch seine seelischen Wunden heilen werden. Im Moment ist er im Haus der Volontärin, dort genießt er das Gefühl von „Zuhause sein“. Er liegt auf dem Sofa oder spielt ein wenig mit den Katzen im Haushalt. Zudem genießt er die Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wird. Jede Zelle des jungen Hundes saugt Streicheleinheiten und Zuwendung auf.

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Nur eine Woche nach seiner ersten Rettung kommt der Rückschlag. Aky veränderte sich, stellte seine Ohren auf, die Hinterläufe wurden steif und sein Gang wurde irgendwie unkoordiniert. Er bekam einen komisch verzerrten Gesichtsausdruck. Wir rätselten, was wohl mit ihm los sein könnte. Als er am Nachmittag kaum noch atmen konnte, wurde er erneut zum Notdienst in die Tierklinik gebracht. Die Diagnose- ein Schock. Aky hat Tetanus. Hervorgerufen wird diese Erkrankung durch das Bakterium Clostridium Tetani, das sich in Wunden festsetzt, ein Toxin freisetzt und die Funktion bestimmter Nerven in Hirn und Rückenmark schädigt. Synonym wird der Begriff Wundstarrkrampf verwendet.

Da Tetanus beim Hund sehr selten zu finden ist, gibt es keine routinemäßige Impfung. Die Therapie ist sehr aufwändig, erfordert intensive Pflege und dauert wahrscheinlich noch mehrere Wochen. Aky ist im Moment besonders licht- und geräuschempfindlich, wird daher sehr ruhig, in einem abgedunkelten Raum, untergebracht.

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Das rettende Immunserum mussten wir in Korsika bestellen, es trifft hoffentlich in den nächsten 48 Stunden ein. Zusätzlich bekommt er eine Antibiose und Muskelentspanner gegen die Spasmen. Leider sind die Prognosen noch sehr zurückhaltend, aber wir wollen für Aky alles möglich machen, dem Tod noch einmal von der Schippe zu springen. Aky bleibt in der Tierklinik, ganz engmaschig betreut. Die Kosten sind bereits jetzt im vierstelligen Bereich.

Wir wünschen uns viele helfende Hände in Form von Geldbeträgen, was immer jeder entbehren kann, um Aky diese Chance zu geben.

Natürlich halten wir Sie weiter auf dem Laufenden und stellen kurzfristig Updates ein.

Bitte spenden Sie unter dem Vermerk "Aky soll leben" auf unser Vereinskonto oder via PayPal.

Lieber Aky, wir sind an deiner Seite.
Dein/Ihr STREUNERHerzen Team


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E-Mail: ines.paschmanns@streunerherzen.com



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