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Ablack

Ohren mit Hund

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Fakten

Geboren:
ca. 05.07.2017

Rasse:

Schulterhöhe:
ca. 55 cm

Gewicht:
-

Geschlecht:
männlich

Kastriert:
nein

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
erfolgt nach Einreise

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
L.I.D.A. Olbia, Sardinien



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
unbekannt

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:
gerne

Hundeschule:



Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


Als ich die Bilder sah, sah ich erst einmal nur Ohren, dann die treuen Augen und schließlich einen gutmütigen, freundlichen Hund. Ein Hund, der viel zu dünn ist, ein Hund, der schon viel erlebt hat – leider nicht immer Gutes.

Die Jagdhunde werden auf Sardinien vorwiegend zur Wildschweinjagd gehalten. Gehalten ist vielleicht ein nicht richtig angewandtes Wort, denn Haltung bedeutet sich darüber im Klaren sein, was das Tier benötigt und das ist leider bei den Jagdhunden der seltene Fall. Die Jagdhunde werden in Verschlägen auf dem Land gehalten. Die Jäger haben oft Pachtgrundstücke weit draußen im Grünen, oft führen nur Lehmstraßen dorthin. Diese Hunde sitzen Tag für Tag im Dunkeln, werden ein- bis zweimal die Woche mit Brot und Essensresten versorgt. Wenn die Jagdzeit beginnt, dann müssen sie von 0% auf 100% aufdrehen, müssen Leistung bringen, sonst sind sie in den Augen des Jägers nichts wert. Oft hört man nachts die Hunde heulen und die Stimmen und Klagen wehen über die Felder zu den Häusern. Fast immer weiß man, es sind Hunde, die keine Liebe, keine Zugehörigkeit, kein lebenswertes Leben führen, sondern vor sich hin vegetieren.

Ob diese Geschichte auch zu Ablack passt, wissen wir nicht, denn seine Geschichte endete in dem Tierheim etwas anders. Der Jäger rief die Tierheimleitung an und bat darum, drei Jagdhunde abgeben zu dürfen, da ihm das Pachtgrundstück gekündigt wurde. Die Tierheimleitung stimmte zu und so verabredeten sie sich zur Übergabe vor dem Tierheim. Der Jäger kam mit seinem Auto und zeigte die drei Hunde. Sie waren viel zu dünn, das war klar. Doch man traute seinen Augen kaum, als der Jäger anfing zu schluchzen. Er streichelte die Hunde und Tränen rannen über sein Gesicht. Er hatte kein Geld mehr, um das Grundstück zu zahlen, um die Hunde zu versorgen und musste sich von ihnen trennen. Statt sie zu erschießen oder verhungern zu lassen, tat er das einzig richtige, er meldete sich bei unseren Kollegen auf Sardinien und gab sie ab. Die Tierheimleitung gestand, dass es das erste Mal seit Jahrzehnten war, dass sie einen Jäger bei Abgabe seiner Hunde weinen gesehen hat.

Nun gut, jetzt ist er da und zwei weitere Hundefreunde von Ablack auch. Ablack ist ein Segugio – durch und durch. Ein sehr freundlicher, in sich ruhender, unauffälliger Genosse, der keine Forderungen stellt. Die stellen wir aber nun stellvertretend für ihn, denn wir möchten seinem Leben endlich die richtige und artgerechte Wendung geben. Wir suchen Menschen, die das Naturell vom Jagdhund mögen. Normalerweise sind diese sehr ausgeglichen und ruhig im Haus. Sie sind tolle Begleiter. Dafür können sie, je nach Ausprägung des Jagdtriebes, draußen um so mehr aufdrehen und Bewegung und Kopfauslastung fordern

Sie sollten sportlich sein und zu den Spaziergängen tagsüber auch Spaß haben, mit dem Hund zu arbeiten. Sein Kopf schreit nach Auslastung, was schön durch Mantrailing- Kurse, Fährtensuchen, etc. auszulasten ist. Aber so wie der Hund Spaß daran haben sollte, sollten Sie es auch, denn nur zu zweit kann man diese Auslastung gemeinsam schaffen

Natürlich muss Ablack erst Vertrauen zu Ihnen aufbauen. Nach Ankunft bei Ihnen muss der Rüde lernen, was von ihm erwartet wird und das geht nur über gemeinsame Zeit. Erst nach und nach kann er dann mit Ihnen die ersten kleinen Spazierrunden drehen, das Draußen kennenlernen. Wir denken, dass Ablack ein Ersthund bei der Eingewöhnung hilfreich wäre, aber es ist kein Muss, wenn Sie sich mit Hunden auskennen und bereit sind, die Eingewöhnungszeit mit ihm zu gestalten.

Sie sollten einen Garten haben, der mindestens 1,40m hoch eingezäunt ist, damit Ablack sich auch ohne Leine bewegen kann. Ggf. wird sein Jagdtrieb so ausgeprägt sein, dass er lebenslang nur an der Schleppleine laufen wird.

Wenn Sie Interesse an den wunderschönen Ohren mit Hund haben, dann freue ich mich auf Ihren Kontakt. Gerne berate ich Sie und helfe Ihnen in der Eingewöhnungszeit mit Ablack, die gewohnten Abläufe einzustudieren.

Gerne können Sie sich auf unserer Homepage noch weiter über diese tolle Rasse informieren. Hier geht es zur Rassebeschreibung.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Ablack kann nach Deutschland ausreisen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Stefanie Richter


Mitglied des Vorstands
Vermittlung Hunde

Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com


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