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Santiago

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Santiago oder die Geschichte vom kleinen Prinzen

Santiago, ich lernte dich bei meinem ersten Besuch in der LIDA im Mai 2015 kennen und nahm dich danach in die Vermittlung auf, doch keiner interessierte sich für dich, den zauberhaften Beagle-vielleicht weil du nicht richtig hören kannst. Am 30.11. kam dann die erste Anfrage für dich und ich wusste schon nach dem ersten Telefonat, dies wird dein neues Zuhause. Es ging alles ganz schnell und bereits am 24.1.2016 konntest du reisen. Du hast dein neues Zuhause mit dem“ internationalen Rudel“, Hunde, die auch alle aus dem Tierschutz kommen, sofort angenommen und dein Frauchen schickte mir bereits nach zwei Tagen bezaubernde Bilder und Texte. Ich kann dein neues Leben nicht so gut beschreiben wie du das kannst, darum erteile ich dir jetzt das Wort, denn du hast mir erlaubt, einen Eintrag aus deinem Tagebuch hier abzudrucken:

„Jetzt bin ich schon den dritten Tag in meiner neuen, großen Welt. Alle sind immer noch da und immer noch lieb zu mir, als hätten alle auf mich gewartet. Auf Sardinien war ich nur einer von vielen und meistens hat man mich übersehen, weil ich so klein bin und ich nie verstehen konnte, was die 2-Beiner von mir wollten, weil ich sie doch so schlecht hören kann. Aber meine Mama versteht mich und ich kann ganz viel von meinen Hundekumpels lernen. Zum Beispiel hat Susa mir heute gezeigt, dass sie es nicht mag, wenn ich ihr immer an die Schnauze will. Aber ich bin ja nur klein und nicht doof. Habe ich sofort verstanden. Mein Kumpel Sancho zeigt mir beim Gassi gehen, dass man eigentlich immer nur auf einer Seite laufen soll. Eigentlich habe ich das schon kapiert, aber manchmal riecht es auf der anderen Straßenseite einfach besser. Dann ist Mama wieder damit beschäftigt, die ganzen Strippen zu sortieren. Heute hat Mama uns 3 wieder zu Papa rüber gebracht. Sie sagte, sie müsse einkaufen. Eigentlich sollte Mama das gar nicht wissen, aber Papa hat ihr gepetzt, dass ich ein klein bisschen geweint habe, als Mama weg war. Aber wirklich nur kurz. Dann habe ich das große Sofa ausprobiert. Darauf schläft man auch sehr gut und meine Kumpels machen das ja auch. Dort habe ich dann auch fest geschlafen und gar nicht gehört, dass Mama wieder nach Hause gekommen ist. Plötzlich streichelte jemand mein Schlappohr und Mama war da. Natürlich habe ich mich gefreut und bin sofort wieder mit ihr in unsere Küche und habe mich auf eine Decke gelegt. Das ist richtig toll. Es gibt 3 Decken und jeder kann sich immer eine aussuchen. Es gibt nie Streit, wer wo liegt. Leider ist mir am Nachmittag ein kleines Malheur passiert. Mama war erst um 15 h mit Kochen fertig und darum sollte es wohl erst um 16 h zum Spazieren gehen. Aber leider drückte mich die Blase und ich musste eine Pfütze in die Küche machen. Als Mama dann runter kam und sie es sah, habe ich sie ganz traurig angeschaut. Sie hat sofort gewusst, dass ich das gewesen bin und nicht Sancho. Woher weiß die das bloß alles? Sie hat aber nicht mit mir geschimpft sondern hat sich einen Lappen geschnappt und alles weggewischt. Dann kam auch schon Papa rüber und hat Kumpel Sancho abgeholt. Mali und ich sind bei Mama geblieben. Als die anderen mit dem Auto los waren, sind wir zu Fuß gestartet. Mitten in meiner neuen Straße stand ein riiiiiiiiieeeesen Kran und ein Betonmischer. Da habe ich natürlich erst einmal gestaunt und habe versucht, meinen Kopf noch höher zu tragen als normal, damit ich nicht so klein bin. Aber hat nicht wirklich viel gebracht. Aber Mali, die ist ne ganz taffe, und dann bin ich einfach mit ihr darauf zu gelaufen. Alles kein Problem. Wirklich toll, wenn man solche Kumpel hat. Wir sind dann richtig lange unterwegs gewesen und ich habe noch ordentlich gedrückt (damit nicht nochmal ein Malheur passiert). Ich habe nämlich schon kapiert, dass ich immer draußen machen soll (bin ja nur klein und nicht doof). Das Fressen abends schmeckt auch super. Und immer bekomm ich meinen eigenen Napf nur für mich und keiner will mir etwas wegessen. Trotzdem esse ich aber noch schnell alles auf, man kann ja nie wissen, aber Sancho und Mali kümmern sich gar nicht um mich, wenn ich fresse. Danach muss ich dann immer warten, bis die anderen 2 auch fertig sind. Dann bekommen wir immer noch ein Betthupferl. So eine tolle Hundewurst gab es in Italien nicht. Mama sagt, die ist von Tante Anke, die auch mit am Flughafen war. Ich bin stolz, so eine tolle Tante zu haben. So, jetzt ist wieder Nachtruhe angesagt. Ich hoffe, dass ich wieder so schön lange schlafen kann wie heute Morgen. Und dann hockt meine Mama wieder vor mir, streichelt mein Schlappohr und flüstert mir zu: komm kleiner Prinz, wir müssen Pipi machen...“

Liebe Renate, ein großes Dankeschön an dich, dass du Santiago so ein liebevolles Zuhause bietest. Santiago wird jetzt August genannt und sein Körbchen steht in 26845 Nortmoor.


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