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Rosy

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Willkommen zuhause, Rosi!

Du bist da - endlich!

Dein Happy End hat sich verzögert, aber es bedeutete auch für zwei andere, alte Hundedamen das ganz große Glück. So kam anstatt Deiner Wenigkeit Ende Juni Sonja nach Deutschland, da gab es eine Namenverwechselung. Zurück blieben Du und Deine Schwester Romina. Im September jedoch stand für Dich schon erneut ein Körbchen parat, aber wieder gab es eine Verwechselung, es kam Romina, Deine Schwester, die Dir so unglaublich ähnlich sieht.

Die Empörung war groß, schon wieder so ein Pech, so ein Zufall, so ein Fehler, der passiert war. Wir alle konnten kaum glauben, dass Du wieder nicht aus der Flugbox gestiegen warst.

Deine Familie war wenige Stunden nach Ankunft Rominas absolut berührt von ihr und wollte sie nicht mehr hergeben. Aber Du gingst ihr auch nicht aus dem Kopf. So kam es, dass nach ein paar Tagen die Entscheidung fiel: Du darfst auch noch kommen!

Zwei alte Schwestern, die 8 Jahre im Rifugio verbracht hatten, sollten wieder vereint werden. Es war, als fehlte etwas, als wäre etwas verloren gegangen, bei Dir, bei Romina und auch bei Deiner Familie.

Ich weiß nicht, wie viele Menschen diesem großen Tag entgegengefiebert haben, hoffend, dass Du es nun diesmal auch wirklich bist, die auf den Flieger gesetzt wird. Ich weiß nicht, warum diese Geschichte von Sonja, Romina und Dir so passiert ist.

Aber ich weiß, dass diese Geschichte heute mit Deiner Ankunft so wunderbar ist, so vollkommen, so glücklich und unglaublich rührend!

Nach einer anstrengenden Reise konntest Du die ersten Stunden nicht zur Ruhe kommen, dann jedoch überfiel Dich die Müdigkeit und Du hast sofort das Körbchen neben Deiner Schwester Romina angenommen und tief und fest geschlafen. Ihr zwei habt Euch gegenseitig etwas vorgeschnarcht und Euer Frauchen war überglücklich, Euch zwei alte Damen so friedlich ruhend beobachten zu können. Ausgeschlafen sah dann die Welt für Dich schon viel besser aus, Deine Zutraulichkeit trat hervor, Du folgtest Frauchen schon hier und da hin, zeigtest guten Appetit (war klar:-)) und ein erster Waldspaziergang an der Seite Deiner Schwester war wohl das Highlight dieses ersten Tages im neuen Leben.

Ab jetzt wird ein jeder Tag etwas ganz Besonderes für Dich sein, Rosi! Lass Dich fallen, lass Dich verwöhnen!

Liebe Rosi, wir wünschen Dir und Deiner Schwester Romi, Deiner Familie mit Bobby und Ben eine wunderbare gemeinsame Zeit! Werde glücklich, bleib gesund, hab Spaß und viel Freude, genieß jeden Tag aufs Neue!

Rosi ist am 14.10. in ihrem Zuhause angekommen, sie lebt nun in Haltern am See.

Hier folgen ein paar Zeilen von Rosis und Romis Frauchen, 2 Tage nach Rosis Ankunft:

Hallo Birgit,
Rosi hat all unsere Erwartungen übertroffen. Nachdem sie den Reisestress vollkommen abgelegt hat, wird sie immer zutraulicher und will sogar gekrault werden.
Man sieht es ihr an, dass sie sich bei uns sehr wohl fühlt. Sie findet es ganz toll in den Garten zu gehen, im Wald an der Leine zu laufen, auf Decken zu schlafen und gestreichelt zu werden.
Alles das mit "ihrer Romi". Das Glück ist vollkommen.
Dank Rosis Nähe ist Romi nun auch viel zugänglicher und bedeutend ruhiger geworden.
Es ist einfach toll, die Beiden zu beobachten, die machen wirklich alles gemeinsam.
Ich bin glücklich zu sehen, wie die beiden "Omis" immer mehr auftauen und den Rest ihres schrecklichen Lebens doch noch genießen können.
Alte Hunde sind einfach toll.
Ich hoffe, wir haben noch viele gemeinsame Jahre zusammen.

Leider konnte ich keine besseren Bilder machen. Romi und Rosi wenden sich sofort ab, wenn sie mich mit dem Fotoapparat sehen. Da sind sie sich wieder einmal einig!!!

Viele Grüße
Doris


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Rosy und Romina - eine unendliche Liebe

Danke für Ihre Hilfe!

Viele Menschen hat diese Geschichte berührt. Insgesamt wurden 440 Euro für Rosy gespendet. Das Happy End für die beiden Schwestern wird am 13.10. mit einem Flug nach Deutschland besiegelt. Die ersten Untersuchungen sind gesichert und dafür danken wir Ihnen von Herzen. Natürlich werden wir nach der Ankunft berichten, wie die Zusammenführung war.


Rosy und Romina sind uns erst spät aufgefallen. Obwohl wir seit vielen Jahren die Hunde in unserem Partnertierheim, der L.I.D.A. in Olbia, begleiten, fallen uns nach Jahren immer noch "neue" Hunde auf, obwohl diese schon länger vor Ort sind als wir. So war es auch mit dem unverwechselbaren Geschwisterpärchen Rosy und Romina. Rosy und Romina haben die ganzen elf Jahre ihres Lebens zusammen verbracht. Sie wurden vor etlichen Jahren als junge Hunde im Rifugio aufgenommen. Sie haben sich abends zusammen schlafen gelegt, lagen neben und eng beieinander, haben morgens die Augen geöffnet, sich vergewissert, dass die andere noch neben ihr liegt, haben gemeinsam den Tag begonnen, die schönen und die sehr vielen immer tristen Tage Seite an Seite durchgestanden. Rosy und Romina kennen fast alle anderen Hunde in den Gehegen. Sie wissen um all die kleinen und großen Ereignisse im Rifugio, haben das Futter geteilt, gemeinsam Schutz vor der Sonne gesucht, sich im Winter gegenseitig gewärmt. Vor einiger Zeit durften sie auf die Piazza umsiedeln, auf den Eingangsbereich des Rifugio, wo alte und gebrechliche Hunde leben. Hier bekommen sie schon mal ein schnelles Streicheln ab, hören ein liebes Wort.

Dann kam eine Anfrage für Romina. Eine Anfrage für einen alten schwarzen Hund. Für einen.

Durften wir überhaupt zögern? Durften wir einer der beiden das Glück versagen? Wir haben gezögert, lange gezögert, uns hat es das Herz zerrissen - und doch haben wir es gemacht. Wir haben die beiden Schwestern getrennt und eine, so hofften wir, in ihr Glück geschickt. Sie sollte nun endlich auf warmen Deckchen liegen, träumen von immer vollen Futternäpfen, sollte über Rasen laufen dürfen, die Ohren wehend im Wind, die Augen glänzend, ein Leuchten im Gesicht tragen. Sie sollte die letzten Jahre ihres Lebens umsorgt und behütet, sie sollte geliebt werden. Das wünschten wir ihr so sehr. So reiste Romina am 09.09. in ihr Zuhause.

Hier gelangen Sie zu Rominas Happy End

Rosy blieb zurück. Nach elf Jahren an der Seite ihrer Schwester, stand sie auf einmal allein dort auf dem Platz, einsam unter den vielen Hunden. Was wird in ihr vorgegangen sein? Wie lange wird sie nach Romina gesucht haben? Hat sie geweint, als Romina in einer Box von der Piazza getragen wurde? Hat sie versucht, ihr hinterherzulaufen? Ihr über die Gehegezäune zu folgen? Rosys Leid können wir nicht ermessen, aber wir sehen es. Rosy sucht den ganzen Tag nach ihrer Schwester. Steht am Zaun, wandert auf der Piazza von einer Seite auf die andere, in eine Hütte und wieder heraus. Frisst nicht. Teilnahmslos, verlassen, zurückgeblieben. Wie soll sie es verstehen?

Unser Herz ist schwer. Wir haben auch Rosys Tränen geweint.

Doch nun gibt es einen Hoffnungsfunken, der den Himmel erhellt, der uns alle so gerührt hat, dass die Freude riesengroß ist, sein könnte - wenn wir jetzt ausreichend Menschen finden, die mit uns die Hoffnung und Freude teilen. Dann könnte Rosy zu ihrer Schwester reisen.

Die Adoptiveltern von Romina sind so angetan von dem alten Hundemädchen - und wünschen sich nun auch ihre Schwester dazu. Sie möchten nicht nur Rominas trübe Augen zum Glänzen bringen, sondern auch Rosys. Allerdings gibt es einen Haken. Ein alter Hund aus dem Ausland, der fast sein ganzes Leben in einem Tierheim verbracht hat, braucht eine gründliche Untersuchung. Ein großes Blutbild muss erstellt werden, zwei Tests auf Mittelmeerkrankheiten müssen durchgeführt werden, Herz, Zähne und Ohren kontrolliert, oft medizinisch versorgt und ggfs. operiert werden. Häufig bringt ein alter Hund die eine oder andere böse Überraschung mit. Da die Familie mit Romina bereits drei alte Hunde hat, reichen die finanziellen Möglichkeiten für einen vierten alten Hund einfach nicht.

Diese ersten Untersuchungen und Therapien belaufen sich erfahrungsgemäß auf rund 400-500 Euro für ein altes Tier. Soll es daran scheitern?

Nein. Wir können gemeinsam für das Happy End von Rosy sorgen. Wir, die STREUNERHerzen, zahlen den ersten Mittelmeercheck und den Transport von Rosy. So dass wir mit Ihrer Hilfe nur noch die ersten Untersuchungen und Behandlungen finanziell abdecken müssten. Und darum bitten wir Sie. Lassen Sie uns dafür Sorge tragen, dass Rosy nie wieder einsam ist und Romina sich im neuen Zuhause an der Seite ihrer Schwester endlich fallen lassen kann.

Wenn mindestens 400 Euro auf Rosys Konto eingegangen sind, könnten wir ihr Köfferchen packen. Auch Rosy würde dann, wie ihre Schwester, zum ersten Mal in den Armen ihrer Menschen liegen und ihnen ungläubig ob des tiefen Glücks in die Augen sehen.

Wir veröffentlichen hier den Spendenstand; und unter dem Stichwort "Geschwisterglück für Rosy" tragen Sie dazu bei, das Happy End zu schreiben.

Lieben Dank.


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