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Paloma

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Hallo, jetzt muss ich hier auch mal ein paar Worte sagen. Also, mein Name ist Paloma, ich bin im Jahr 2007 im Süden von Spanien geboren und ein Ratonero Bodequera Andaluz. Im September 2013 bin ich nach Deutschland ausgewandert und fühle mich hier hundewohl. In Spanien gab es für mich keine Perspektive, ich hatte keinen Job und somit folgten die Arbeitslosigkeit und anschließend die Obdachlosigkeit. Egal wo ich hinkam, mir wurden nur böse Worte zugeworfen, die Mütter rissen ihre Kinder weg (ich könnte sie ja mit einer bösen Krankheit infizieren), ich wurde mit Gegenständen beschmissen und getreten. Ich war schon ganz unten, viel tiefer wäre es nicht mehr gegangen, da kamen eines Abends, als ich auf der Suche nach etwas Essbarem war, zwei fremde Menschen auf mich zu, streichelten mich und boten mir Salami an. Wahrgenommen habe ich das nicht wirklich, aber dankbar und zögerlich nahm ich die Wurst an. Mein Magen war sehr klein und ich schaffte nicht viel, aber es tat so gut. Diese beiden Menschen waren wirklich sehr nett, obwohl ich erst sehr skeptisch war und Angst hatte. Sie haben mir einen Gurt um den Hals gebunden und mich mitgenommen in ihre Wohnung. Dort bekam ich frisches Wasser und noch ein wenig Wurst angeboten. Ich war aber viel zu müde und schlief tief und fest bis zum nächsten Morgen. Morgens waren sie gemeinsam mit mir draußen, ich habe Pipi gemacht und wurde dann zu einer anderen, ebenfalls netten, Dame gebracht. Dort waren sehr viele weitere Hundekumpel und Katzen, sie berichteten mir, was sie erlebt hatten. Ich hörte viele traurige und tragische Geschichten, mein Schicksal teilen viele meiner Artgenossen. Nach einer ganzen Weile nahm mich die Dame mit meiner neuen Freundin, die ich dort kennengelernt hatte und schickte mich mit dem Flugzeug nach Deutschland. Und stellt euch vor, wen ich in Deutschland wieder getroffen habe? Den netten Mann, der sich nicht vor mir ekelte und mir die Salami reichte. Und er nahm mich auch mit in sein Zuhause. Ich war von Anfang an total glücklich dort, und wollte mit den dort bereits wohnenden Fellnasen nicht wirklich teilen. Mein Glück musste ich festhalten und verteidigen, gaaaaanz doll . Die beiden netten Menschen haben mir aber erklärt, dass das nicht erwünscht ist und ich kooperativ sein muss. OK, ich tat alles, um nur dort bleiben zu dürfen. Ich folge ihnen überall hin und ließ die beiden nicht aus den Augen. Ich spielte und alberte herum und bemerkte, wie sie sich freuten. Es musste gut sein, was mir so einfiel, denn die beiden schienen Spaß an mir zu haben. Ich bemühte mich immer mehr und irgendwann haben sie gesagt, wir können unser moscachen nicht mehr hergeben. Ja, mein Name ist Paloma, wenn ich gerufen werde, oft Lomi und dann sagen sie noch mosca domestica mierda zu mir. Das heißt wohl Scheißhausfliege auf Spanisch und das soll ich sein?!. Mir egal, ich liebe die beiden, ich liebe mein Leben und ich möchte es nie wieder gegen mein altes im warmen Spanien tauschen. Ich würde behaupten, ich lebe im Paradies :-)


Und das nun seit dem 14.6. für immer in Lengede.


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