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Opua

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Weihnachten mal ausnahmsweise im November

Und das passende Geschenk dazu hat Opua ihrer Familie bereitet.

Opua fiel uns bei unserem Besuch im Frühjahr 2016 im Canile auf, weil sie unentwegt in ihrem kleinen Zwinger auf- und ablief. Tagein, tagaus erlebte sie nichts anderes, als entlang dieser Gitterstäben nervös hin- und herzulaufen. Allein diese Vorstellung trieb mir die Tränen in die Augen. Wir öffneten die Tür und sofort kam die Hündin uns fröhlich entgegen gesprungen und suchte unsere Nähe. Sie war bis auf die Knochen abgemagert und während ich sie streichelte, nahm ich mir fest vor, ihrem trostlosen Leben einen Sinn zu geben – und das möglichst schnell!

Liebe Opua, im September durftest du dann auf eine tolle Pflegestelle reisen. Schon auf Sardinien hatten wir bemerkt, dass dein linkes Vorderbeinchen krumm war und es wurde kurz nach deiner Ankunft in Deutschland untersucht und geröntgt. Du hattest eine teure Überraschung im Gepäck, denn die Kosten für die notwendige Operation waren beachtlich. Aber es gab auch eine mehr als erfreuliche Neuigkeit, von der du nichts ahnen konntest. Du hattest das Herz eines lieben Menschen so sehr berührt, dass er dir ein Zuhause geben wollte. Dein Frauchen rief mich eines Tages aufgeregt an und war sehr erleichtert, dass sich bis dahin niemand sonst für dich interessiert hatte. Sie wollte nur dich und schnell war klar, ihr beiden gehört zusammen und werdet von nun an gemeinsam durch das Leben gehen.

Noch vor wenigen Monaten warst du ein trauriges, von Schmerzen geplagtes Hundemädchen, dessen Seele an der Monotonie zu zerbrechen drohte. Heute bist du ein fröhlicher Hund, der sein Leben schmerzfrei an der Seite seiner Menschen genießt und fröhlich über grüne Wiesen springt.

Manchmal werden Träume eben wahr liebe Opua – genieße jeden Tag deines Lebens. Wir wünschen dir und deiner Familie viele schöne, gemeinsame Jahre!

Opua bereichert seit dem 16.11.2016 das Leben ihrer Familie in Thüringen.

Lesen Sie hier, was das glückliche Frauchen berichtet:

„Am Abholtag waren wir um 14.45 Uhr in Celle und wurden sehr nett von der Pflegefamilie empfangen - mit Kuchen und allem drum und dran. Ich habe gleich einen Draht zu Lulu gefunden. Sie kam gleich auf drei Beinen angehumpelt und wollte gestreichelt werden. Sie ist extrem niedlich und sooo lieb! Frau Niebuhr hat Lulu ins Auto gesetzt und dann sind wir losgefahren. Leider hat es den ganzen Tag geregnet, so dass wir 4,5 Stunden bis nach Hause gebraucht haben. Lulu hat fast die gesamte Fahrt über geschlafen und war ganz ruhig. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass hinter mir ein Hund sitzt, hätte ich Lulu gar nicht bemerkt. Zuhause angekommen war sie dann etwas aktiver - beeindruckt von den neuen Räumen und anderen Menschen. Nur für die Katzen hat sie sich gar nicht interessiert. Sie hat sie zwar bemerkt, aber komplett ignoriert. Kein Beschnuppern - nix! Meine Katzen waren da etwas skeptischer; haben Lulu aus sicherer Distanz argwöhnisch beobachtet. Aber alles in allem ist der erste Kontakt Hund/Katze super verlaufen! Ich bin wirklich froh.

Ich glaube, Lulu hat mich schon als neue Bezugsperson akzeptiert. Sie hat mich immer im Blick und folgt mir auf Schritt und Tritt. Aber ich denke, das wird sich mit der Zeit legen, wenn sie gemerkt hat, dass ich nicht einfach verschwinde, sondern immer wieder komme. Die Medikamenteneinnahme klappt gut. Das Hoch- und Runtertragen (der Treppen) klappt auch problemlos. Eigentlich klappt alles hervorragend bis jetzt. Alle sind überrascht, dass Lulu so pflegeleicht und anpassungsfähig ist! Um es kurz zu sagen: "Wir sind begeistert!" Lulu ist ein echter Glücksgriff! Ich hätte keinen besseren Hund kriegen können! Sie macht es mir so einfach. Hat sogar schon in der ersten Nacht brav neben meinem Bett durchgeschlafen. Ein perfekter Hund - ich dreh durch!

Lulu läuft zwar noch immer auf drei Beinen, aber sie belastet das operierte Bein langsam wieder. Wir üben jeden Tag. Jetzt braucht es eben Zeit bis der Knochen wieder zusammengewachsen ist. Lulu soll sich die nächsten sieben Wochen noch schonen - darf nicht toben und keine Treppen gehen. Das heißt, ich muss sie tragen, was mittlerweile gar nicht mehr so leicht ist, weil sie gut zugenommen hat und stolze 9,5 kg wiegt. Ich liebe ihr struppiges Fell, ihre einzigartige Zeichnung, ihre süße Igelnase und natürlich ihren Hundeblick, den sie beherrscht wie kein anderer! Am meisten jedoch bin ich begeistert von ihrem Wesen. Sie ist einfach nur lieb und scheint mich auch schon ins Herz geschlossen zu haben. Immer wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, freut sie sich wie verrückt; springt herum und kommt mir wie ein Tanzbär auf zwei Beinen entgegengelaufen. Dann dreht sie sich wie ein Kreisel und will mich zum Spielen animieren. So niedlich! Sie ist auch sehr verschmust und kinderlieb. Mein 9-jähriges Patenkind und Lulu verstehen sich super! Außerdem ist Lulu sehr pflegeleicht und passt sich prima meinem Tagesrhythmus an. Ihre große Leidenschaft ist immer noch das Fressen. Für ein Leckerli würde sie alles tun. Sie hat jetzt schon das Kommando "Sitz" gelernt. Ich habe das Gefühl, dass Lulu sehr schlau und lernwillig ist. Eigentlich möchte sie immer nur gefallen ... ein echter Traumhund!

Wenn Lulus Pfote ganz verheilt ist, werden wir beide uns ein schönes Hobby suchen. Ich bin so froh, dass Lulu jetzt zu meinem Leben gehört! Das schönste Weihnachtsgeschenk habe ich bereits bekommen - LULU.

Vielen Dank für die Vermittlung dieses SUPERHUNDES!!!

Es grüßen Sie herzlichst aus Thüringen LULU und ihre neue Familie“


Lesen Sie hier die ganze Geschichte von unserem SOS Hund Opua

Wann darf sie endlich glücklich sein?

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Video von Opua:

Video von YouTube anschauen

Völlig abgemagert lernten wir Opua im Mai 2016 in ihrem kleinen Gefängnis zum ersten Mal kennen. Sie litt so sehr unter dieser Enge und Hoffnungslosigkeit des Tierheimes, dass sie in ihrem Zwinger permanent hin und her lief, wie in Trance und völlig verzweifelt. Wie groß war unsere Erleichterung, als wir sie auf eine Pflegestelle nach Deutschland holen konnten. Aber wie so häufig, hat das Schicksal auch bei Opua besonders hart zugeschlagen. Ihr kleines krummes Beinchen, das uns schon auf Sardinien aufgefallen war, ist nicht nur krumm, sondern bei den Untersuchungen in Deutschland wurde klar, dass es ihr ständig quälende Schmerzen bereitet. Schmerzen, die sie nun schon so lange erdulden muss. Es ist für uns immer wieder unvorstellbar, wie freundlich diese schmerzgeplagten Tiere dennoch sind. Dankbar, genügsam und geduldig ertragen sie ihr Schicksal. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und wenn ihnen niemand hilft, Jahr für Jahr bis zu ihrem Lebensende.

Wir wollen, nein, wir können es nicht zulassen, dass es für Opua, die diese Schmerzen nun schon monatelang ertragen muss, heißt, dass sie ihr Schicksal noch länger, vielleicht sogar jahrelang ertragen muss. Aber ihr können die Schmerzen nur durch eine Operation genommen werden, einer sogenannten Korrekturosteonomie. Und diese Operation mit all ihren vorbereitenden Untersuchungen und der Nachsorge ist teuer. Wenn es keine Komplikationen gibt, müssen wir mit ca. 800 - 1.000 Euro rechnen.

Und da ist es wieder, unser Dilemma. Wir können nicht wegsehen, sind aber aufgrund unserer vielen vielen Notfälle derzeit nicht in der Lage, diese Operation einfach so zu bezahlen. Deswegen müssen wir Sie auch für Opua um Hilfe bitten, denn viele Menschen zusammen können auch durch kleine Beiträge viel bewegen.



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