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Mizia

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Und das Leben fängt noch einmal an... diesmal wird es toll, Mizia!

Lange hocktest du in der LIDA Olbia, eine unter 700 Hunden, die vergessen und verloren war, unsichtbar, in der Masse der Hunde verschwunden.

Erst vor ein paar Monaten nahm dein Schicksal eine positive Wende - mehr oder weniger durch einen Zufall.

Eine liebe STREUNERHerzen-Freundin sprach mit der Tierärztin des Rifugio über die alte Maremmano-Hündin Nazumi, die bei ihr ein Zuhause erhalten sollte und in diesem Zusammenhang legte die Tierärztin dich, Mizia, dieser lieben Freundin ebenfalls ans Herz. Aber Nazumi war schon fest im Herzen verankert und sollte auch ausreisen. Glücklicherweise wurde mir von dir berichtet und ich versprach, mich um dich zu kümmern. So war der erste Schritt getan, dein Platz auf den Vermittlungsseiten wurde eingerichtet.

Im März kam dann der alles rettende Anruf für dich. Eine liebe Familie aus Jena hatte dich gesehen und wollte dich! Tja, und so ging alles seinen Gang und nun endlich bist du angekommen, in einem liebevollen Zuhause, das wir uns besser für dich nicht vorstellen können.

Du warst so überaus ängstlich und zittertest im Rifugio, wenn man dich berührte und nun, nach wenigen Tagen bei deiner Familie, erhalten wir Fotos, auf denen man dich mittendrin sieht, auf denen du kuschelst, genüsslich die Augen schließt, wenn man dich streichelt und keine Berührungsängste zeigst. Gleich am ersten Tag hast du einen dicken Knochen schlau unter dem Kaninchenstall verbuddelt. Natürlich bist du noch hier und da unsicher und tigerst gerne ziellos umher, hörst nicht auf, dir alles anzuschauen, Frauchen meint, es wäre so etwas wie ein Lauftick, der die Unruhe in dir zeigt. Aber du lässt dich auch bremsen und akzeptierst dann die Zeit auf deinem Hundebett, in das dich Frauchen legt.

Dich erschreckt nichts, du verdrückst gerne Leberwurst, findest die Kinder in deinem Rudel toll, magst überhaupt alle und immer öfter sieht man dir Deine Freude an, wenn du mit der Rute wedelst.

Das ist unglaublich erstaunlich, liebe Mizia, wie toll du das neue Leben meisterst, wie vertrauensvoll und mutig du bist!

Wir freuen uns sehr darüber und sind uns sicher, dass die Zeit deines Lebens gekommen ist, genieße jeden Moment bei deiner liebevollen Familie!

Alles Gute, hübsche Omi!

Mizia ist am 16.4. von ihrer Familie in Empfang genommen worden und lebt nun in einem großen Rudel in 07749 Jena.

Bericht vom 18.4. von Mizias Familie:

"Pffffff, alles mit Mizia bis heute gut, alles viel besser, als erwartet . Von Scheu oder Angst habe ich nichts bemerkt außer bei Fremden, wenn derjenige sich in den Weg stellt, wählt sie eine andere Route zum Laufen. Sitzt oder liegt Mizia, lässt sie sich durch uns alle und Freunde ohne Angst oder Abneigung gerne streicheln und knuffeln. Sie hat nur ihren Platz zum Schlafen, um sich sicher und relaxed zu fühlen, noch nicht gleich gefunden. Seit wir heute wieder im Garten waren, ist alles viel besser gegangen, sie schläft mehr und fester als gestern, um 19.00 Uhr sind wir nach Hause gekommen und sie hat sich dann gleich auf ihren zugewiesenen Platz hingelegt. Seitdem liegt sie schön ohne Geschirr oder Leine auf ihrer Decke und hat das ganze Geschehen (Abendbrot mit allen Kindern und das ins Bett- bringen von den Plagen ruhig beobachtet und dann geschlafen, das macht sie jetzt auch noch. Es war auch ein anstrengendes Wochenende für uns alle. Meine Frau findet, das Mizia wenig trinkt und wir haben auch noch nicht beobachten können, ob sie pinkelt, obwohl wir nach jedem Hinhocken nachschauen, ob es eine Pfütze gibt. Meine Frau wird der Sache noch auf den Grund gehen. Sie verhält sich aber weiter normal für einen Hund in ihrem Zustand. Ich glaube, dass sie sich schneller anpassen kann, als wir gedacht haben. Wir haben heute einen Freund besucht und da war sie auch selbstsicher, zeigte keine Angst gegenüber ihm und seinen Hunden. Das Zwangslaufen wird hoffentlich auch bald weggehen, wenn sie eine Regelmäßigkeit verinnerlicht.

Ich kann Mizia nur loben und bewundern, dass sie noch so einen lieben Charakter hat nach all den Jahren. Ich werde jetzt langsam ihre Muskeln stärken und hoffen, dass sie bald wieder eine fitte, fröhliche Hundedame wird. Freuen tut sie sich öfters am Tag, auch für uns Menschen manchmal nicht sichtbar, dann riecht sie an etwas und wedelt oder wenn einer von uns ankommt - auch die Kinder - dann wedelt sie.

Immer wenn wir zum Auto laufen oder zu den Schafen rausgehen, freut sie sich.

So, erstmal dieser erste Bericht. In ein paar Tagen wird alles noch besser aussehen, denke ich mir mal, wir lassen von uns hören. Habe noch ein paar Fotos gemacht mit meinem Handy, leider nicht so schöne Bilder, meine vierjährige Tochter hat uns mit den Schafen fotografiert.

Einen schönen Abend noch und eine gute Nacht. Wir schlafen weiterhin mit Mizia unten, bis wir sicher sind, dass es ihr so gut geht, dass wir wieder im Bett schlafen können

Mit lieben Grüßen, Fam. Volkmann


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