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Massimo

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Lieber Massimo,

du wurdest geboren auf der wunderschönen Insel Sardinien. Eigentlich ein herrliches Stück Erde mit viel freiem Land, herrlichen Stränden und klarem Wasser. Ein Paradies, sollte man meinen, doch für dich, kleiner Massimo, war dem nicht so.

Als ungewollter, überschüssiger Welpe wurdest du zusammen mit deinen beiden Schwestern Anna und Masina entsorgt. Einfach weggeworfen in ein Geflecht aus Gestrüpp, Unkraut und Klettpflanzen. Ihr hattet keinerlei Chance, euch aus eigener Kraft zu befreien. Die Helfer der L.I.D.A. - unserem Partnertierheim in Olbia - die auf euch aufmerksam gemacht wurden, kostete es über drei Stunden, euch aus diesem Dickicht frei zu schneiden.

Es lässt sich nur erahnen, was du und deine Geschwister erlebt haben und ertragen musstet. Ihr zeigtet euch anfänglich sehr, sehr ängstlich.

Dann, lieber Massimo, hattest du das Glück, auf eine liebevolle Pflegestelle nach Grasleben ausreisen zu dürfen. Du erholtest dich von den Strapazen und begannst, Zutrauen in die Welt und die in ihr lebenden Menschen zu gewinnen. Dein Pflegefrauchen sagt über dich, dass “du ein wahrer Schatz bist“. Leider jaultest du in der Bewegung ab und an auf - das war natürlich auffällig, du wurdest beim Tierarzt vorgestellt und es wurde mit der Abklärung begonnen.

In dieser Zeit, zwei Wochen nach deiner Ankunft auf der Pflegestelle, wurdest du von deinem Frauchen adoptiert. Natürlich hatte wir sie informiert, dass es bei dir Hüftprobleme gibt – aber sie wollte dich dennoch zu sich holen. Du durftest in ein Haus mit einem herrlichen Garten ziehen. Dort warteten auch schon zwei Kumpel auf dich, ein Hund und eine Katze. Mit dem Ersthund hast du dich gleich gut verstanden – die Chemie stimmte!

Der Tierarzt deines Frauchens stellte dann bei der weiteren Abklärung fest, dass eine Femurkopfresektion nötig ist, auch zeigte sich ein alter Bruch in der Hüfte auf dem Röntgenbild, der aber gut verheilt schien. Meine Güte...wir waren alle betroffen...und natürlich dein Frauchen, warst du doch gerade angekommen und dabei dich einzuleben. Aber dein Frauchen trug es mit Fassung und begleitete dich ganz wunderbar durch die nächsten Wochen. Vorwürfe ihrerseits an uns Streunerherzen gab es nicht.

Wie du zu deinen Verletzungen gekommen bist, wissen wir nicht. Stammen sie schon aus deiner Zeit auf der Straße? Straßenhunde sind nicht vor Tritten sicher. War es ein Autounfall? Oder bist du in der L.I.D.A von einem der Dächer der Hundehütten gestürzt? Oder...? Es wird eine unbeantwortete Frage bleiben.

Wichtig aber, lieber Massimo ist, dass du die Operation gut überstanden hast und es dir inzwischen blendend geht:

„Die Zeit der Schmerzen ist vorbei.......muss den kleinen Racker seit 2 Tagen schon etwas ausbremsen. Bin erstaunt, wie gut er alles so wegsteckt und verarbeitet. Sein "Gangbild" ist normal und die Fäden werden am Montag gezogen. Er wird sich bestimmt sehr freuen, wenn dann auch der Kopftrichter endlich abgenommen wird.“

Massimo, wir wünschen dir ein nun unbeschwertes Leben nach diesem schwierigen Start und viele glückliche Stunden voller Freude und Nähe mit deinem Frauchen und deinem vierbeinigen Freund!

Massimo lebt seit dem 04.12. im schönen Ostwestfalen, in 34439 Willebadessen.


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