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Lupin

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Lupin - 8 Kilo pure Lebensfreude

Nach fünf Operationen und fast drei Monaten Klinikaufenthalt haben die Tierärzte Lupin in sein neues Leben entlassen.

Der Luftröhrenschnitt ist gut verheilt und Lupin strotzt vor Lebensfreude. Er wird immer ein besonderer Hund sein, denn der Ausgang muss kontrolliert und gereinigt werden und es besteht immer die Gefahr, dass er sich schließt oder sich eine Infektion bildet.

Das alles interessiert den kleinen Mann nicht. Er flitzt über die Felder, spielt mit seinen Freunden und will am liebsten alles nachholen, was er in den letzten Jahren verpasst hat. Er ist ein Sonnenschein und immer gut gelaunt, er erobert alle Herzen im Sturm. Und da gibt es keinen Unterschied zwischen Menschen- und Hundeherzen. Mit seinem wunderbaren Charakter, seiner ruhigen Ausstrahlung und seinem herzlichen Lächeln gelingt es ihm sogar Hunde, die im Umgang mit Artgenossen eigentlich unverträglich sind, für sich zu gewinnen. Er ist etwas ganz Besonderes!!!

Das schönste Weihnachtsgeschenk hat sich Lupin selber gemacht. Er hat sich in den letzten Monaten gaaaaaanz tief in das Herz von Laura geschlichen und diesen Platz muss er auch nicht mehr räumen. Er darf bei Laura bleiben!

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Wir alle freuen uns von Herzen, dass unser Sonnenschein seinen perfekten Platz gefunden hat. Es ist eine Freude, die Beiden zusammen zu erleben. Laura gibt ihm Sicherheit und ist dabei so entspannt, dass Lupin wirklich alles machen kann - außer schwimmen. Aber sehen Sie selbst:

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Lupin, der liebevoll Pino genannt wird, hat sein Körbchen in Köln aufgestellt und gibt es nicht mehr her!

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Lesen Sie hier die ganze Geschichte von unserem SOS Hund Lupin

Lupin lernten wir im Juli 2013 auf der Piazza der L.I.D.A. kennen. Dort leben die alten und kranken Hunde, da sie so besser beobachtet und versorgt werden können. Lupin war so wahnsinnig zutraulich, niedlich und munter, dass wir uns fragten, wieso dieser Hund auf der Piazza lebt. Wir erfuhren, dass er einige Wochen zuvor in einem fürchterlichen Zustand, hochgradig an Leishmaniose und Ehrlichiose erkrankt, in der L.I.D.A. aufgenommen worden war. Zu der Zeit war der Kleine am Ende seiner Kräfte. Doch Lupin sprach auf die medikamentöse Behandlung gut an und wir erlebten ihn als einen fast genesenden Wonneproppen, der gut gelaunt über die Piazza hüpfte - auf der Suche nach Schmuseeinheiten und lieben Worten.

Lupin ist ein kleiner Hund. Unauffällig und nicht herausragend schön. Er ist einer von denen, die von den meist größeren Hunden nicht ernst genommen werden und schon gar nicht beim Streicheln vorgelassen werden. Unfähig, sich dagegen die stärkeren Hunde zu wehren, trollt er sich und lauert listig auf seine nächste Chance - mit Mut zur Lücke, in die er stößt und sich dann dicht an unsere Beine drängt. Das ist Lupin, eine liebenswerte schwarze Promenadenmischung mit dunklen Knopfaugen, furchtlos und unerschrocken.

Wir entschlossen uns, Lupin in die Vermittlung zu nehmen. Wissend, dass es schwer werden würde. Lupin ist Leishmaniose positiv, dazu noch schwarz. 5 Jahre jung und damit zwischen Welpen, Hundeteenies und alten Hunden angesiedelt, weder das eine noch das andere - wer will schon so einen? In einer Welt, in der auch Hunde so manches Mal optisch beurteilt werden, geht er unter.

Ende August kam dann tatsächlich ein Pflegestellenangebot für den kleinen Streuner. Hey Lupin, haben wir ihm ins Ohr geflüstert. Hey Du, auf Dich wartet jemand, der Dich lieb hat. Halt noch ein wenig durch! Er hat gemerkt, dass es etwas Schönes war, von dem wir ihm erzählt haben. Ganz langsam bewegte sich das Schwänzchen hin und her - bis es immer schneller wedelte und das ganze kleine Kerlchen sich vor Freude um die eigene Achse drehte.

Doch es kam alles ganz anders. Über Nacht hat das Schicksal zugeschlagen. Es waren nur noch 12 Tage bis zur Ausreise.

Lupin liegt in der Klinik in Olbia auf der Intensivstation!

Am 10. Oktober wurde er gefunden und nur die sofortige Notfallversorgung in der L.I.D.A. rettete ihm das Leben. Da sich sein Zustand nicht besserte, brachte man ihn mit Verdacht auf Lungenversagen in die Tierklinik in Olbia. Eine intensivmedizinische Behandlung wurde eingeleitet und Lupin endoskopisch untersucht: Lupin hat eine beidseitige Kehlkopflähmung unbekannter Ursache. Bei der Kehlkopflähmung kann sich der Kehlkopf bei der Einatmung nicht erweitern. Es ist so, als würde er durch einen Strohhalm atmen - Lupins Luftzufuhr war gestört, sein Kreislauf fast zusammengebrochen. Aber Lupin ist ein tapferer Hund, es geht ihm den Umständen entsprechend, er wird sich berappeln.

Lupin muss aber dringend operiert werden. Dabei wird die Stimmritze erweitert und so das Atmen wesentlich erleichtert. Diese Methode hat sich bewährt und eine sehr gute Prognose. In Deutschland werden diese Operationen häufiger durchgeführt. In Olbia sind sie kaum bekannt.

Wir wollen Lupin helfen! Dieser kleine Schatz, der nie aufdringlich war, der immer gewartet hat, bis er an der Reihe war, der sich schnell auf eine Treppenstufe oder in eine Hütte getrollt hat, wenn er nicht beachtet wurde, der sich in unsere Hände gedrückt hat, wenn er gestreichelt wurde, mit seinem ganzen Körper alles aufgenommen hat, der sich klammheimlich in unser Herz geschlichen hat - Lupin ist so lieb, vertrauensselig und furchtlos, dass es in der Seele schmerzt, ihn nun so hilflos zu sehen.

Wir wollen diese Operation für Lupin. Wir möchten ihn in den Arm nehmen, ihm in die Augen sehen und versprechen: Wir bleiben bei Dir. Wir helfen Dir. Er würde uns mit seinen dunklen tiefen Augen ansehen und unsere Liebe spüren.

Doch wie können wir ihm das sagen?! 1.250 Euro werden für Operation und Nachsorge veranschlagt! Diese Summe können wir nicht aufbringen, wir haben noch überhaupt keine Rücklagen!

Lupins Flug am 21.10. steht noch. Er könnte in einer Softbox in der Kabine mitfliegen. Nach seiner Ankunft würde er in die Tierklinik gebracht und operiert. Wir wollen ihm das Versprechen geben. Bitte helfen Sie uns.

Lieben Dank.

Lupin hat die Reise nach Deutschland gut gemeistert!

Wir alle waren so aufgeregt und haben mitgefiebert, wie Du den Flug überstehen würdest. Die Ärzte haben Dir ein Beruhigungsmittel gegeben und das war genau richtig. Du hast den Flug super überstanden. Wenn Du aufgeregt warst, hörte man, wie Du Luft gezogen hast und ein lautes Rasseln in der Lunge. Dann hat die Flugpatin ihre Hand in Deine Softtasche geschoben und schon warst Du ruhig und konntest wieder besser atmen.

Als wir Dich endlich in die Arme nehmen konnten, waren wir so erleichtert. Du warst ruhig und freundlich, hast Dich sogar gefreut und mit Deinem Schwänzchen gewackelt, als Deine Pflegemama, die Dich an Deinem großen Tag begleiten wollte, auf den Arm genommen hat. Ihr zwei habt Euch sofort verstanden. Du hast alles neugierig angeschaut und bist sogar am Flughafen mitgelaufen. Im Auto hast Du ruhig im Kofferraum auf einer weichen Decke gelegen und man hat Dich überhaupt nicht wahrgenommen.

In der Klinik merkte man dann, wie gestresst Du tatsächlich warst. Dein lautes Rasseln wurde häufiger und wir konnten Dich nur schwer beruhigen. Wir wurden direkt zum Arzt gelassen und er hat Dich untersucht. Und Du warst die ganze Zeit sooo lieb zu Hunden und zu Menschen, neugierig und aufgeschlossen. Wir mussten Dich nun in der Klinik lassen kleiner Mann, denn schon heute wirst Du operiert. Dann werden wir erfahren, wie es um Dich steht und ob Dir geholfen werden kann. Und auch, wie Dein zukünftiges Leben aussehen wird bzw. aussehen muss, damit es Dir gut geht. Wir denken ganz fest an Dich und nehmen Dich in Gedanken in unsere Arme. Wir sind bei Dir!

Es ist uns schwergefallen, Dich dort zurückzulassen, denn Du hast uns sofort vertraut, ohne Ängste hast Du Deinen Kopf immer in die Hand Deiner Pflegemama gelegt und wolltest gestreichelt werden. Auch der vierbeinige Begleiter hat Dir viel Sicherheit gegeben und Ihr habt Euch prima verstanden. Die Minuten, bevor es in die Klinik ging, hast Du neugierig den Rasen und die Büsche dort erkundet, überall Deine Markierungen platziert und es sichtlich genossen.

Jetzt musst Du ein letztes Mal tapfer sein, kleiner Herzenshund! Du wirst es schaffen! Dann wird Dein Leben neu beginnen. Deine Pflegemama hat das Körbchen liebevoll vorbereitet, hat ihr Herz schon an Dich vergeben und wird Dich die Zeit begleiten, bis wir Deine Familie gefunden haben.

Wir danken an dieser Stelle unseren Spendern! Ohne Sie wäre dieser Klinikaufenthalt nicht so ohne weiteres möglich gewesen! Wir können nun befreit von finanziellen Ängsten uns ganz auf den kleinen Lupin konzentrieren und ihn umsorgen und begleiten. Wir danken der Pflegemama, die mit der Erkrankung und der schockierenden Diagnose überrumpelt wurde und eine Entscheidung treffen musste. Die Entscheidung ist für Dich gefallen, Lupin. Wir danken allen, die Lupin begleiten und für ihn hoffen.

Wir werden uns mit Neuigkeiten nach der Operation melden.

Update 23.10.2013

Lupin wurde gestern Morgen operiert. Die Operation verlief gut und der Knorpel wurde mit Hilfe eines Fadens auf der linken Seite fixiert. Die Atmung war stabil, die Luftröhre frei und der kleine Kämpfer nach der Narkose schnell wieder munter. Wir waren überglücklich!

Aber es sollte nicht sein. Am Nachmittag erhielten wir dann einen Anruf. Lupins Kehlkopf war erneut zusammengebrochen. Sein Knorpel ist von sehr schlechter Substanz, so dass der Faden den Halt verloren hat.

Lupin wurde sofort erneut operiert. Ein künstlicher Luftröhrenausgang sichert nun die Sauerstoffversorgung. Die nächsten 4-5 Tage muss sich die Atmung stabilisieren und der Knorpel einheilen. Erst dann kann eine erneute Operation durchgeführt werden. In dieser Operation soll der Knorpel auf der rechten Seite fixiert werden.

Wir sind alle zutiefst bestürzt und unendlich traurig, dass der kleine, tapfere Kerl es noch nicht überstanden hat. Wir denken die ganze Zeit an ihn. Lupin MUSS weiter kämpfen, weiter tapfer sein, weiter auf seinen Neustart ins Leben warten.

So viele haben ihn in ihr Herz geschlossen! Lupin vertraut uns, in seinen Augen liegt so viel Liebe und Hoffnung, aber auch noch so viel Schmerz. Wir wollen ihm diesen Schmerz nehmen und ihn nur noch glücklich sein lassen! Wir werden ihn jetzt nicht aufgeben! Lupin soll mit Kumpeln seine fröhliche Energie ausleben, er soll wieder gut gelaunt Unsinn machen dürfen, er soll in sein neues Leben hüpfen. Er soll….

Er soll einfach nur gesund werden!

Und dazu braucht er Hilfe! Die Kosten für die Notfalloperation, die stationäre Betreuung in den nächsten Tagen und der zusätzlichen Operation belaufen sich auf ca. 600-800 Euro zusätzlich. Sie haben Lupin schon einmal so großartig unterstützt, bitte helfen Sie noch einmal!

Lieben Dank!

Update 25.10.2013

Wir haben Lupin gestern besucht. Es ist wunderbar, wie unglaublich fröhlich dieser kleine Kerl ist, obwohl er frisch operiert und schwerkrank ist. Sobald man den Raum betritt, steht er in seiner Box an der Tür und strahlt. Das ganze Hündchen wackelt vor Freude. "Jippie! Ein Mensch, eine liebevolle Stimme, eine streichelnde Hand kommt". Er ist so überaus lieb und lebensfroh, dass das gesamte Klinikteam ihn ins Herz geschlossen hat. Es gibt niemanden, der den Raum betritt, ohne ein liebes Wort in Lupins Richtung zu schicken. Selbst wenn er zu Untersuchungen auf den Behandlungstisch gehoben wird, wackelt er so lieb mit dem Schwänzchen, dass es alle rührt. Da steht er, der kleine Hund und lacht uns an - und uns zieht es das Herz zusammen vor Sorge und Mitleid. Und Lupin wackelt mit seinem ganzen kleinen Körper und wedelt wie verrückt, vertraut uns bedingungslos - und er springt uns mit jedem Mal mehr und direkt ins Herz.

Aber gleichzeitig ist es auch so unendlich traurig. Lupin sieht so mitgenommen aus. Hals und der halbe Kiefer sind kahl rasiert. Eine frische OP Naht. Er röchelt und der künstliche Luftröhrenausgang stört ihn. Und er hat es noch nicht überstanden. Die Operation des rechten Knorpels ist für den kommenden Mittwoch geplant. Bis dahin muss sich die Atmung weiter stabilisieren und Lupin zu Kräften kommen.

Lupin muss einfach gesund werden! Wir wollen, wenn er die Operation überstanden hat, alles für ihn tun, wir wollen ihn auf seinem Weg begleiten, ihn behüten, ihn beschützen, ihm immer zur Seite stehen. Es wird nicht leicht, er wird vielleicht immer auf unsere Hilfe angewiesen sein, aber wir haben es ihm versprochen und er hat es mehr als verdient.

Und wir müssen Sie leider schon wieder um Ihre Hilfe bitten! Die Kosten für die Notfalloperation, die stationäre Betreuung in den nächsten Tagen und der zusätzlichen Operation belaufen sich auf zusätzlich mindestens 800 Euro.

BITTE helfen Sie noch einmal.

Lieben Dank!


Update 31.10.2013

Kein Risiko eingegangen!

Unser kleiner Kämpfer wurde am Mittwoch nicht operiert.

Lupin war vorbereitet und in Narkose, alles nach Plan, aber der Kehlkopf ist leider noch zu stark geschwollen. Eine Operation in diesem Zustand wäre zu risikoreich gewesen und aus diesem Grund hat man sich kurzfristig gegen die Operation am Mittwoch entschieden.

Am Montag wird er erneut untersucht und entschieden, wann die Operation durchgeführt werden kann.

An dieser Stelle möchten wir uns jetzt schon ganz herzlich bei dem gesamten Klinikteam bedanken, sie tun alles für Lupin! Und ganz besonders danken wir Laura und Sarina, die sich wirklich rührend um den kleinen Mann kümmern. Sie nehmen ihn abends und am Wochenende sogar mit nach Hause, damit er nicht in der Klinik schlafen muss. Lupin genießt das sehr und kuschelt sich nachts ganz fest an Laura oder Sarina.

Update 07.11.2013

Lupins zweite große Operation ist gestern erfolgt.

Nun heißt es ganz, ganz fest alle Daumen drücken, dass der Knorpel hält! Denn auch auf der rechten Seite liegt leider eine starke Knorpelveränderung vor. Der künstliche Luftröhrenausgang wurde zunächst nicht geschlossen. Zum Einen zur Sicherstellung der Atmung, sollte der Knorpel nicht halten und zum Anderen, um den Kehlkopf und die Atmung zu entlasten.

  

Update 18.11.2013

Lupin hat es wirklich nicht leicht. Seine zweite Operation ist zwar gut verlaufen, aber ob der Faden halten wird, können wir erst in der nächsten Woche sagen.

Eigentlich sollte bereits in der letzten Woche eine Endoskopie erfolgen, um Sicherheit zu haben, aber Lupin hat sich eine sehr starke Erkältung zugezogen, so dass der Eingriff auf diese Woche verschoben werden musste. Dies ist für den kleinen Mann natürlich derzeit doppelt schlimm. Er ist stark verschleimt und hustet noch mehr. Dies verschlechtert leider auch die Prognose.

Durch den starken Hustenreiz und die wirklich extreme Schleimbildung werden Kehlkopf und Atmung stark belastet, was für die Heilung leider überhaupt nicht förderlich ist.

Es ist herzerschütternd, Lupin so zu sehen und dabei ist er so tapfer. Sein Näschen läuft wie ein Wasserfall, er bekommt schwer Luft, hustet fürchterlich nach der kleinsten Anstrengung und der Schleim nimmt ihm zum Teil die Luft zum Atmen.

   

Lupin hat das große Glück, dass sich Laura, eine Arzthelferin der Klinik, rund um die Uhr um ihn kümmert. Sie nimmt ihn abends und am Wochenende mit nach Hause, saugt den Schleim alle drei Stunden Tag und Nacht ab und spült den künstlichen Ausgang.

Einmal hat er nur durch ihre Fürsorge eine kritische Situation überlebt. Es hatte sich ein Schleimpfropf gelöst und Lupins Atmung komplett verstopft. Ihr beherztes Einschreiten hat ihm das Leben gerettet!

Aber dann gibt es auch wieder diese wunderschönen Momente. Lupin strahlt mit seinen Äuglein, das Schwänzchen wedelt und er ist einfach nur glücklich. Kuscheln ist das Größte für den kleinen Mann, dann vergisst er alles - nachts kuschelt er sich unter Lauras Decke und genießt Wärme, Nähe und ihren Schutz.

Wir hoffen, dass wir in der nächsten Woche Gewissheit haben, wie es mit unserem kleinen Sonnenschein weitergeht.

Es heißt also weiterhin DAUMEN DRÜCKEN!

Wir haben gebangt, gezittert, gehofft ...

und nun haben wir die traurige Gewissheit, dass der Faden auch auf der rechten Seite nicht gehalten hat.

Dein Kehlkopf ist erneut komplett zusammengebrochen und somit wirst Du aus eigener Kraft nie wieder normal atmen können.

Du kleiner Kämpfer hast uns aber in den letzten Wochen Tag für Tag aufs Neue überrascht, wie gut Du sogar mit dem provisorischen Ausgang klargekommen bist und Dein Leben genossen hast. Du bist gerannt, warst immer gut gelaunt, voller Lebensfreude und hast mit Deinem Schwänzchen Sturm gewedelt, wenn auch nur ein Mensch oder ein Tier in Deine Richtung kam.

Aus diesem Grund haben wir uns in Absprache mit den behandelnden Tierärzten gegen eine Einschläferung und für einen dauerhaften Luftröhrenschnitt (Tracheostoma) entschieden.

Der Eingriff fand am letzten Donnerstag statt und die nächsten Wochen werden zeigen, wie Du damit zurechtkommen wirst.

Laura päppelt Dich weiterhin rührend, sie ist begeistert von Deinem wunderbarem Charakter, Deinem immer freundlichen Wesen und hat sogar schon eine modische Lösung gefunden, um den Luftröhrenschnitt zu schützen.

Ganz typisch für unseren Kämpfer, er hat sich schnell wieder aufgerappelt und ist bereits am Sonntag mit seinen Hundekumpeln über die Wiese gelaufen. Er nimmt den Satz der Tierärzte „Lupin darf alles, nur nicht schwimmen“ sehr wörtlich und genießt sein Leben in vollen Zügen. Sein neuestes Hobby sind Bällchen – ja, er hat das Spielen für sich entdeckt und es ist eine Freude, ihm dabei zuzusehen!

Wir werden in den nächsten Wochen wieder berichten, wie der Heilungsprozess voranschreitet und was Lupin bis dahin alles neu für sich entdeckt hat!


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