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Lamelata

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Schüchterne Zuckerschnute findet ihr Glück

Lamelata lernten wir bei unserem Besuch im Canile Tortoli im Jahr 2013 kennen. Damals lebte sie mit zwei weiteren Hundedamen problemlos zusammen. Lamelata war eine ängstliche Hündin, die sofort in ihrer Hütte verschwand, wenn wir uns ihrem Zwinger näherten. Umso überraschter waren wir, dass sie im Laufe der letzten vier Jahre zugänglicher wurde – so als hätte sie gewusst, dass dies eine Chance für sie sein konnte. Eine Chance auf ein besseres Leben außerhalb des Tierheims.

Und diese Chance sollte sie nach so vielen Jahren Tristesse endlich bekommen! Im Juli 2017 durfte Lamelata zunächst zu ihrem liebevollen Pflegefrauchen reisen, wo sie nach einigen Wochen dann langsam auftaute und ihre Neugier zeigte. Sie war eine ruhige Hündin, die sich im Laufe der Zeit ihrem Pflegefrauchen gegenüber zu einer kleinen Kampfschmuserin entwickelte.

Es dauerte noch einige Wochen, bis sich ihre Familie bei mir meldete. Sie hatten bereits in der Vergangenheit einem STREUNERHerzen ein liebevolles Zuhause geschenkt und nachdem sie ihn schweren Herzens haben über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen, wollten sie nun wieder einem Vierbeiner ein schönes Zuhause schenken.

Zu Beginn gestaltete sich der Umzug und Neuanfang für Lamelata, die nun auf den Namen Fine hört, leider schwieriger als erwartet. Sie hatte große Angst vor ihrem Herrchen und hätte sich in seiner Gegenwart am liebsten unsichtbar gemacht. Aber ihre Familie hat sich nicht beirren lassen und mit der nötigen Geduld und entsprechendem Training gelang es, dem kleinen Finchen ihre Angst zu nehmen und Schritt für Schritt kam man dem Ziel ein Stückchen näher.

Fine hat ihr Körbchen in 37194 Wahlsburg am 23.09.2017 bezogen. Ich wünsche ihrer Familie weiterhin viel Erfolg und Freude über die kleinen Fortschritte, die Fine sicherlich auch weiterhin machen wird.

Lesen Sie hier, was Frauchen berichtet:

"Nun ist die kleine Maus schon vier Monate bei uns. Nach dem Besuch auf der Pflegestelle war uns klar, dass Fine ein ängstlicher Hund ist. Was dann auf uns zukam, hat uns doch einigermaßen überrascht. Wir dachten häufiger darüber nach, ob sie bei uns "richtig" ist oder sie möglicherweise besser bei einer Einzelperson aufgehoben wäre, möglichst einer Frau. Männer und vor allem Kinder bereiten ihr weiterhin große Angst. Sie hatte panische Angst vor ihrem Herrchen und verkroch sich wochenlang fast den ganzen Tag unter meinem Schreibtisch.

Am Anfang war alles so furchteinflößend, alles war fremd und neu... die Geräusche, die mir gar nicht auffielen – Entenquaken, auffliegende Vögel, wehende Bäume usw. - Dinge, wie gelbe Säcke, Mülltonnen, Menschen und andere Hunde sowie das großes Haus, das sie gar nicht nutzen wollte.

Inzwischen kennt sie viel mehr, viele Geräusche und Dinge nimmt sie viel gelassener hin und sie lässt sich leichter beruhigen, wenn Frauchen sagt, dass "Alles gut" ist. Auch das "böse" Herrchen macht ihr langsam weniger Angst. Geholfen hat neben viel Geduld vor allem das Einzeltraining bei einer sehr einfühlsamen Hundetrainerin.

Inzwischen wirkt Fine häufig aufgetaut. Interessiert war sie von Anfang an, an vielen Dingen, aber ihre Angst stand ihr im Weg. Sie konnte diese einfach nicht überwinden und machte immer wieder 3 Schritte vor und 2,9 zurück.

Inzwischen liebt sie ihr neues Leben, die Spaziergänge, die Trainingseinheiten, gestreichelt werden (meistens), einen geregelten Tagesablauf und die "Hundeschule" am Sonntag. Toll ist auch das ohne Leine herumtoben in gesichertem Gelände, da rennt sie wie eine Wilde und lacht fröhlich. An der Leine ist es dann auch wieder gut, das gibt ihr Sicherheit.

Der zweite Mittelmeertest war wie der erste negativ und bald steht die Zahnsanierung und die erste Trainingsstunde gemeinsam mit einem anderen Hund an. Wir sind sehr gespannt und inzwischen auch verhalten optimistisch. Eine Draufgängerin wird unsere kleine Madame nie werden - muss sie auch nicht -. Wir sind froh über die gemachten Fortschritte und uns sicher, dass ihr Vertrauen weiter wächst. Sie ist eine sehr liebe, kluge Hündin. Wir mögen sie sehr."


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