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Jeckson

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Vom Hausmeister Krause zum George Clooney von der Eulenmühle

Aber fangen wir von vorne an. Jeckson stammt aus unserem großen Partnertierheim, der L.I.D.A. Olbia. Er hat zwei Jahre Tierheimleben mit Höhen und Tiefen hinter sich. Schon im zarten Alter von wenigen Wochen bekam Jeckson, vermutlich durch eine Impfung, ein steifes Hinterbein. Damit stieß er in jedem Gehege und bei fast allen Hunden an seine Grenzen. Teilweise wurde er gemobbt, von den kleinsten Hunden geärgert und als Handicap- Hund ständig gegängelt.

Anfang Juli 2014 kam Jeckson auf eine Pflegestelle. Jeckson zeigte sich von Beginn an als freundlicher, offener Hund und hat die neue Umgebung sofort ohne Anlaufschwierigkeiten angenommen. Jeckson hat neben dem steifen Hinterbein auch eine kaputte Hüfte. Die Meinungen der Fachärzte gingen hierzu weit auseinander - Amputation nein - Amputation ja - jetzt oder lieber später - nach vielen Diskussionen, Arztbesuchen und Zweitmeinungen haben wir uns dazu entschlossen, Jecksons linkes Hinterbein zu amputieren. Durch die vermehrte Bewegung und Belastung ist eine Entzündung an der Pfote entstanden, die nicht mehr in den Griff zu bekommen war. Das Bein war mehr Hindernis und Schmerzauslöser als hilfreich.

Und Jeckson zeigte uns bereits wenige Tage nach der Amputation, dass es die richtige Entscheidung war. Wie befreit rennt er auf den drei Beinen über den Hof seines Pflegefrauchens - er bleibt nicht mehr hängen, schlägt nicht mehr schmerzhaft auf und auch die Balance hat er im Griff, aber Treppen steigen kann und mag er nicht mehr. Von seinem Pflegefrauchen liebevoll Hausmeister Krause genannt, ist seine größte Leidenschaft, Pflegemami anstrahlen', gefolgt von ‚für Ordnung sorgen' und den Hof abzuschreiten. Er ist eben ein kleiner Spießer und kontrolliert gerne, was da so in seinem Reich passiert.

Jeckson hatte das große Glück und hat einen Platz bei "Tiere suchen ein Zuhause" ergattert - dort wurde er als Notfall der Woche vorgestellt. So wie es sich gehört, hat er das gesamte Team und besonders Simone sofort um die Pfote gewickelt und sich toll präsentiert. Wir alle waren sehr verwundert, dass es keinen einzigen Anruf für ihn gab - nicht einen.

Aber dann, vier Tage nach der Ausstrahlung, kam die E-Mail. Die E-Mail, die Jecksons Leben verändert hat und der Grund ist, warum ich heute seinen Happy End Text schreiben darf.

Jeckson lebt nun auf der Eulenmühle. Ein Traum für Hund, Mensch und Pferd. Und ein Paradies für Jeckson. Er darf als Hofhund für Ordnung sorgen, jeden Tag kommen viele Menschen, die ihn kraulen und schmusen, er hat eine Reithalle mit wunderbar weichem Sand, in der auch ein dreibeiniger Hüftpatient herrlich rennen, springen und flitzen kann, und ein Frauchen an seiner Seite, das ihn liebt, wie er ist.

Wir alle, die ihn bis hierher begleitet haben, sind überglücklich, dass er endlich, nach soviel Leid, angekommen ist und sein Leben in vollen Zügen genießen kann!

Lesen Sie selbst die ersten Rückmeldungen aus seinem neuen Zuhause:

Hallo,
Jeckson habe ich jetzt auf Clooney umgetauft.
George ist ja jetzt leider vergeben und ich finde, der Name passt zu ihm.
Er hat ja wirklich viel Charme und ist sehr eigenständig.
Alle hier mögen ihn und mit vielen Leuten, Kindern und auch den Pferden an der Halle kommt er gut klar.
Ich denke, er findet es toll, so viele Menschen für einen Hund.
Und die anderen Hunde hier sind auch kein Problem.
Er läuft im Gelände frei und da ich mich nicht um ihn "kümmere" guckt er immer, wo ich bin.
Er ist echt ein Schätzchen.
Liebe Grüße, W. & Clooney

Nach einer Woche

Hallo,
er hat sich toll eingelebt und ist wirklich völlig unkompliziert.
Selbst die Ohrentropfen lässt er sich ohne Probleme rein machen.
Ich bin wirklich glücklich mit ihm und ich denke, ihm gefällt es auch.
Er benimmt sich jedenfalls, als wenn er hier schon immer wäre.
Und seine Wachsamkeit ist, wenn er sie mal anbringt, eher von Vorteil.
Ansonsten kommt er gut mit allen klar.
Katzen, Hunden, Pferde, Leute, alles gut.
Und das Beste: so viele Menschen für einen Hund!
Liebe Grüße!

Wir freuen uns von Herzen, dass Clooney nun seit dem 12.11.2014 sein eigenes Zuhause auf der Eulenmühle in Ingelheim gefunden hat!


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Lesen Sie hier die ganze Geschichte von unserem SOS Hund Jeckson

Wer reicht ihm die Hand?

Jeckson kennen wir schon sehr lange. Immer mal wieder haben wir ihn durch Gehegezäune beobachtet und immer wieder haben wir uns vorgenommen, die Tierärztin zu befragen und ihm zu helfen - aber irgendwie fehlte dann doch jedes Mal die Zeit und unsere Arbeitsliste war jedes Mal zu voll.

Jeckson lief schon immer auf drei Beinen - seit seiner Geburt. Sein linkes Hinterbein ist steif nach vorne gerichtet. Jeckson hat schon ein paar Mal das Gehege wechseln müssen, da er mit dieser Behinderung keine Chance auf ein mehr oder weniger gutes Dasein in einem Gehege mit erwachsenen Hunden hat. Behinderte, alte und schwache Hunde haben in Rudeln mit Rangordnung überhaupt keine Chance und sind meist ganz unten angesiedelt.

Deshalb wurde Jeckson immer wieder mit Junghunden und Welpen in kleinsten Gehegen untergebracht. Wir beobachteten so oft, wie die Welpen und Junghunde an ihm zerrten, ihn überrannten, ihn gängelten. Doch immer blieb Jeckson freundlich - bis auf ein einziges Mal. Dieses eine Mal wehrte er sich, nahm einen kleinen Junghund und wollte ihn schütteln, doch deutsche Tierschützer griffen ein und retteten den kleinen Hund - den wir nach Deutschland holten und vermittelten.

Dieses eine Mal hatte Jeckson reagiert und sich gewehrt, aber es hat ihm nicht geholfen und es soll ihm vor allem nicht schaden! Zu verständlich war es. Eigentlich dürfte er in seinem wehrlosen Zustand weder zu jungen noch zu erwachsenen Hunden, aber in dem überfüllten Tierheim gibt es keine Ausweichmöglichkeit. Für uns ist dieser Vorfall ein Alarmsignal und Zeichen, das wir ihm nun endlich helfen müssen. Je mehr und länger ihm andere Hunde zusetzen, eine Rangordnung baut sich auch in einem Rudel junger Hunde schnell auf, desto mehr müssen wir um Jeckson fürchten.

Jeckson wurde nach dem Vorfall mit dem kleinen Hund in ein anderes Junghundgehege umgesetzt. Dort leben noch vier Hunde, darunter zwei Terrier. Diese Terrier machen sich den ganzen Tag einen Spaß daraus, Jeckson zu foppen, zu beißen, ihn an den Lefzen zu ziehen, sie nehmen ihn als Spielobjekt. Den ganzen Tag findet er keine Ruhe. Wie hält er das bloß aus? Jeckson lässt dies alles über sich ergehen - hilf- und wehrlos. Dies beobachteten wir einige Tage aus anderen Gehegen heraus, ohne einzugreifen.

Im Juni nahmen wir uns bei einem zwei wöchigen Aufenthalt auf Sardinien nun endlich genug Zeit, um Jeckson zu beobachten und kennenzulernen. Endlich war es soweit, dieser Tag sollte Jeckson gehören. Wir nahmen uns Ruhe, um zu sehen, wie er uns - völlig Fremden - begegnete, dann, wie er mit Marco, einem Helfer und Mitarbeiter der L.I.D.A., umgeht, den er schon lange kennt.

Jeckson ist definitiv zu allen Menschen einfach nur lieb, sucht die Nähe, genießt die ungewohnte Aufmerksamkeit und freut sich, dass einer sich um ihn kümmert. Dass er, tatsächlich er, im Mittelpunkt unserer Streichelstunde stand, hat ihn sichtlich beglückt! Er ist einfach ein ganz armer Kerl. Die ganze Zeit mussten wir die anderen Hunde von ihm und uns fernhalten. Auf drei Beinen mit dem steifen nach vorne gestreckten Bein konnte Jeckson sich weder schnell bewegen, drehen, legen noch aufstehen.

Zudem plagt ihn eine chronische Ohrenentzündung, die vermutlich von einer Futtermittelallergie herrührt. In dem großen Tierheim mit über 750 Hunden ist sie nicht zu behandeln. Jeckson nimmt sein steifes Bein und schlägt es immer und immer wieder gegen sein Ohr. Die Pfote ist aufgequollen und wirkt wie ein harter Knüppel, den er unaufhörlich gegen das schmerzende Ohr haut. Im Ohr blutet es von den kräftigen Schlägen. Seine Schmerzen müssen nicht auszuhalten sein. Es ist kaum mit anzusehen, es treibt uns die Tränen in die Augen.

Dann kommt Jeckson wieder zu uns, lässt sich kraulen, drückt den Kopf gegen unsere Beine und lacht. Ja, er lacht, die Augen strahlen, als wäre er der gesündeste und glücklichste Hund dieser Welt. Kann das sein? Es ist unglaublich ergreifend und überwältigend, immer wieder zu sehen, was Tiere aushalten können und wie freundlich und lieb sie dabei bleiben!

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Wir entschlossen uns, ihm zu helfen. Wir haben jetzt über einen längeren Zeitraum angesehen, wie sehr sich Jeckson quält und wie sehr er leidet. Mit seinen zwei Jahren hat er noch so viele glückliche Jahre vor sich, wenn wir jetzt nicht wegsehen!

Wie können Sie nun helfen? Wie können Sie ihm Ihre Hand reichen?

Wir suchen eine Pflegestelle - möglichst im Umkreis Düsseldorf, Köln, Bonn, Rhein-Erft-Kreis, Leverkusen, die ihn aufnimmt und mit ihm die Operation bei unserem Chirurgen durchsteht.

Das Bein muss amputiert werden, schnellstmöglich. Es ist eine riesengroße Behinderung, vor allem, weil das Bein steif nach vorn gerichtet ist und bei allen Bewegungsarten hindert und im Weg ist. Jeckson läuft jetzt schon gut auf drei Beinen, obwohl er eine stattliche Größe hat.

Und wir brauchen Spender, die uns helfen, den Flug und die Box zu buchen und die anstehenden Behandlungskosten zu tragen. Seine Ohren müssen medikamentös vermutlich über einen längeren Zeitraum behandelt werden. Auch muss nachgeschaut werden, ob die Ursache eine Erkrankung ist. Gegebenenfalls muss das Futter umgestellt werden, wenn die Entzündung allergisch bedingt ist.

Wir rufen also für das Startkapital in ein besseres Leben und eine Pflegestelle auf, um den hübschen Rüden schnell zu holen und behandeln zu lassen. Jeckson ist bereits gegen Tollwut geimpft und kann ab Ende Juni ausreisen.

Sehen Sie selbst, wie Jeckson leidet:

Video von YouTube anschauen


Wenn Sie ihm helfen möchten, melden Sie sich bei uns.
Spenden können Sie unter dem Betreff "Jeckson - wir reichen dir die Hand".


Update 03.07.2014

So unfassbar viele Menschen haben Anteilnahme genommen und für Jeckson gespendet, seinen Aufruf auf facebook geteilt und auf sein Schicksal aufmerksam gemacht. Dafür sind wir unendlich dankbar! Zwei Pflegestellenangebote haben uns fast zur gleichen Zeit erreicht. Das eine Angebot haben wir für Jeckson ausgewählt. Die zweite Pflegestelle wird vielleicht einem anderen schweren Schicksal in der L.I.D.A. helfen! Wir sind sehr glücklich über diese großartige Resonanz auf Spenden - und Pflegestellenaufruf. Und wir freuen uns wahnsinnig für Jeckson! Die wenigen Tage bis zur Ausreise muss er noch hinter sich bringen, dann endlich beginnt ein neues besseres Leben für den armen Kerl.

So wird Jeckson schon am 08.07. seine Reise nach Deutschland antreten können. Er wird am Flughafen Berlin von aktiven Helfern des Vereins abgeholt und nach Hamburg gebracht. Dort wartet seine Pflegefamilie auf ihn - in einem schönen großen Haus, mit Garten und viel Hundeerfahrung. Begleiten werden ihn nicht nur die Zweibeiner in der Familie sondern auch ein Hund und eine Katze. Hoffen wir, dass Jeckson sich schnell gut aufgehoben fühlt und seinen ersten Arztbesuch absolvieren kann. Hier werden zunächst mal seine Ohren untersucht, eine Therapie eingeleitet, damit das qualvolle Jucken aufhört und Jeckson endlich einmal Ruhe findet! Vermutlich wird eine langwierige Behandlung folgen, die Ohrenentzündung ist massiv und nicht in wenigen Tagen zu beseitigen. Der zweite große Check beim Tierarzt wird Zeitplan und Behandlung erstellen für die Amputation des Beines und daran anschließende Reha Maßnahmen.

Natürlich werden wir berichten, hoffen schon auf einige Bilder nach der Landung. Vor allem sind wir auf die großen Augen von Jeckson gespannt - wenn er aus der Box kommt und sein neues Leben im schönen Norden antritt. Lieben Dank, dass Sie ihm das ermöglicht haben!


Update 14.07.2014

Jeckson ist am 08.07. nach Berlin geflogen und mit dem Auto weiter auf seine Pflegestelle nach Hamburg gebracht worden. Der junge Rüde entpuppt sich hier trotz seiner Schmerzen als Frohnatur. Er ist freundlich, aufmerksam und neugierig und hat sich sehr schnell in die Pflegefamilie integriert. Der vorhandene Pudelmischling Gismo hat ihn ein wenig in die Schranken gewiesen, kann doch so ein Neuling nicht direkt das ganze Haus einnehmen; und als Jeckson dann noch anfing, mit seinen Menschen zu spielen und dabei dann noch über ihn sprang und sein steifes Bein Gismo am Kopf traf, hat Gismo ein Machtwort gesprochen. Jeckson war ganz überrascht und zog sich freundlich und schnell zurück. Doch als es dann das erste Mal einen großen eigenen Knochen gab, war kein Halten mehr. Ab in den Garten und kauen, knabbern, fressen. Als sein neuer Hundekumpel schneller fertig war und mal sehen wollte, was Jeckson denn da noch hat, da hat Jeckson dann mal ein Ansage gemacht und gab klar Bescheid "mein Knochen". Den wollte er dann nur um des lieben Friedens willen nicht abgeben.

Die Katze ignoriert Jeckson, aber das Planschbecken der Kinder nicht. Da hat er direkt mal die Nase reingetaucht und versuchte, mit den Vorderpfoten hineinzuklettern. Auch die Barbies der Mädchen waren hübsch anzusehen und wurden von Jeckson sofort verschleppt. Daraufhin bekam er das erste eigene Stofftier: einen rosaroten Flamingo.

Das Fazit der Pflegestelle: Jeckson ist ein freundlicher, sozialer Hund, der sofort die Herzen der Kinder und Menschen im Haushalt erobert hat.

Dann stand der erste Tierarztbesuch an und wir waren froh, so eine nette Klinik ausgewählt zu haben! Jeckson wurde von zwei Ärzten liebevoll begrüßt und durfte erst einmal die ganze Praxis kennenlernen. Jeckson hatte schon auf der Pflegestelle gezeigt, dass er sich eindeutig zu Männern hingezogen fühlte und suchte auch direkt Schutz bei Pflegepapa II, dem Schwiegersohn der Familie! Geduldig ließ er sich das Herz abhören, die Ohren untersuchen und zum Schluss auch Blut abnehmen. Kein einziges Mal hat er gezuckt, geknurrt, Zähne gezeigt - ganz im Gegenteil, mit dem Kopf im Schoß von Herrchen war alles zu ertragen.

Und nun ist schon die erste Hürde geschafft, die Behandlung der Ohren wurde eingeleitet, um das quälende Jucken zu bekämpfen. Sie zeigt bereits Wirkung und wir haben den Eindruck, dass Jeckson ruhiger wird und das Ohr nicht mehr so oft juckt. Die Ursache des Ohrenbefalls ist noch nicht endgültig geklärt - hier warten wir auf die Ergebnisse von Abstrich und Blutwerten.

Der zweite Schritt wird dann sein, Knie und Bein zu röntgen und den Bewegungsapparat durchzuchecken. Wie würde sich eine Amputation auf Jecksons Mobilität auswirken? Wir unterrichten Sie dann, sobald wir erste Aussagen vorliegen haben. Auf jeden Fall ist eines ganz klar - Jeckson ist ein absoluter Traumhund und hat schon fast alle Herzen der Pflegefamilie erobert. Der kleine Gismo wird sich noch an Jeckson gewöhnen und vielleicht irgendwann stolz sein, so einen großen Freund zu haben.

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Update 14.10.2014

Jeckson wurde in Hamburg geröntgt und man stellte fest, dass seine andere Hüfte nicht in einem guten Zustand war. So entschlossen sich die Ärzte gegen eine Amputation. Durch die vermehrte Bewegung und Belastung ist eine Entzündung an der Pfote entstanden, die nicht mehr in den Griff zu bekommen war. Weil dies Jeckson so große Probleme verursachte, haben wir uns entschlossen Jeckson nach Köln in unsere Tierklinik zu holen.

Jeckson kam auf eine Notfallstelle in Köln und wurde hier in der Klinik erneut gründlich untersucht. Der Entschluss Jeckson's linkes Hinterbein zu amputieren war die einzige Lösung für den jungen Rüden. Das Bein war mehr Hindernis und Schmerzauslöser als hilfreich.

Und Jeckson zeigt uns bereits wenige Tage nach der Amputation, dass es die richtige Entscheidung war. Wie befreit rennt er auf den drei Beinen über den Hof seines Pflegefrauchens - er bleibt nicht mehr hängen, schlägt nicht mehr schmerzhaft auf und auch die Balance hat er im Griff. Trotz der erst mal positiven Nachrichten wird Jeckson immer ein Hüftpatient sein, da auch die rechte Hüfte nicht unbeschadet ist. Es ist unerlässlich, dass Jeckson immer ein sehr dünner Hund bleiben muss, um das Gelenk nicht mehr als nötig zu belasten.

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Ansonsten findet sein Pflegefrauchen gar nicht ausreichend Kosenamen für den liebenswerten Rabauken. Angefangen mit Luftpumpe über Hausmeister Krause, Beamter, Spießer bis hin zu Mamis Liebling ist alles dabei. Jecksons größte Leidenschaft ist ‚Pflegemami anstrahlen', gefolgt von ‚für Ordnung sorgen' und den Hof abzuschreiten. Er ist ein kleiner Spießer und kontrolliert gerne, was da so in seinem Reich passiert. Fremde Menschen werden erst mal lautstark verbellt, denn so einfach auf sein Grundstück laufen und eventuell auch noch Unordnung machen geht ja gar nicht. Ein kleiner Hinweis von Pflegefrauchen genügt aber und schon sind die eben noch bösen Fremden herzlich willkommen.

Er ist schnell beeindruckt von der klaren und strukturierten Kommunikation von Pflegefrauchen. Dafür ist es aber unerlässlich, dass man höflich und konsequent mit ihm kommuniziert. Jeckson braucht weder Härte noch laute Worte - klare Kommunikation und Körpersprache sind bei dem jungen Rüden der Weg zum Erfolg und er nimmt diese Führung gerne an.

Am liebsten hängt Mamis Liebling an ihrem Rockzipfel. Alleine bleiben klappt aber immer besser. Arbeiten gehen darf sie jetzt unkommentiert, nur wenn sie mit den anderen Vierbeinern spazieren geht, dann heult er wie ein Wolf, egal ob er vorher laufen war oder nicht.

Jeckson lebt derzeit absolut friedlich auf einem Hof zusammen mit Hunden, Katzen, Schweinen und Schafen, aber sein größter Traum wäre ein Grundstück und Menschen ganz für sich alleine, denn den Kopf in den Schoß legen und liebevoll gekrault werden, dass findet er toll. Man bekommt das Gefühl, dass er lange entbehren musste und nun auch mal im Rampenlicht stehen möchte. Mit den Kindern geht er freundlich um, allerdings sollten diese mindestens 14 Jahre alt sein, damit sie ihm standhalten können. Jeckson liebt es, im Garten zu sein, Wasser mag er auch sehr und von Spaziergängen kann der junge Rüde gar nicht genug bekommen, wenn da nicht sein Handicap wäre. Er schafft momentan eine Runde von max. 30 Minuten.

Jeckson wird am 02.11. in der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" vorgestellt. Darüber freuen wir uns sehr und sind in großer Hoffnung den richtigen Platz für ihn zu finden.

Seine Physiotherapie hat gerade begonnen und wird nun wöchentlich nötig sein um seine Muskulatur im Beckenbereich zu stärken.

Insgesamt 1.296,79 Euro für die Operationen und Nachsorge ausgegeben. Gespendet wurden 1.610 Euro, so dass wir noch eine ganz Zeit lang die Physiotherapie begleiten können von den Spenden. Dafür schon einmal ein herzliches Dankeschön!

Schalten Sie am 02.11. beim WDR um 18.15 Uhr ein, wenn Jeckson vorgestellt wird.

Wir haben uns die Mühe gemacht und Jeckson's Vergangenheit aufgearbeitet.
Hier können Sie ihn von Welpenalter an begleiten und die Etappen seiner letzten Jahre verfolgen.


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